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OneDrive: Neue Gruppenrichtlinien u. Definitionen 19.152.0801.0004

26. August 2019 4 Kommentare

Gruppenrichtlinien für OnDrive

Mit der OneDrive Insider version 19.152.0801.0004 hat Microsoft auch eine neue Version der Gruppenrichtlinien veröffentlicht:

Die zu OneDrive gehörenden Gruppenrichtlinien (AMD + ADMX) Dateien findet man unter

%localappdata%\Microsoft\OneDrive\BuildNumber\adm\

und dort auch in den 17 verschiednen Sprachen.

Hier einen Überblick über meine veröffentlichten Blog Posts zu Gruppenrichtlinen
Neue Gruppenrichtlinien sind rot gekennzeichnet.

Datum

18.06.19 OneDrive: Neue Gruppenrichtlinien u Definitionen 19.103.0527.0002
11.02.19 OneDrive: Neue Gruppenrichtlinien u. Definitionen 19.002.0107.0008

Die Links verweisen auf die US Seiten von docs.microsoft.com, weil die deutschen Seiten nicht korrekt sind. So wurden die Namen der Gruppenrichtlinien einfach übersetzt von den US-Seiten, was falsch ist, weil das Gruppenrichtlinien-Team bei Microsoft andere Namen vergeben hat. Ich habe Microsoft davon in Kenntnis gesetzt und hier auf die richtigen, aber ausschließlich in englischer Sprache vorliegenden Dokumente verwiesen.

Benutzer Konfiguration

Gruppenrichtlinien Name Special
Allow users to choose how to handle Office file sync conflicts  
Coauthor and share in Office desktop apps  
Configure team site libraries to sync automatically voerschoben aus der Computer Konfiguration
Continue syncing on metered networks  
Continue syncing when devices have battery saver mode turned on  
Disable the tutorial that appears at the end of OneDrive Setup  
Limit the sync client download speed to a fixed rate  
Limit the sync client upload speed to a fixed rate  
Prevent users from changing the location of their OneDrive folder  
Prevent users from syncing personal OneDrive accounts  
Receive OneDrive sync client updates on the Enterprise ring

New name: Set the sync client Update ring

in die
Computer Konfiguration verschoben

Set the default location for the OneDrive folder  

Computer Configuration

Gruppenrichtlinien Name Special
Allow OneDrive to disable Windows permission inheritance in folders synced read-only *
Allow syncing OneDrive accounts for only specific organizations  
Block file downloads when users are low on disk space **
Block syncing OneDrive accounts for specific organizations  
Configure team site libraries to sync automatically  
Convert synced team site files to online-only files  

Enable Automatic upload bandwidth management for OneDrive

****
Limit the sync client upload rate to a percentage of throughput  
Prevent the sync client from generating network traffic until users sign in  
Prevent users from fetching files remotely  
Prevent users from moving their Windows known folders to OneDrive  
Prevent users from redirecting their Windows known folders to their PC  
Prevent users from syncing libraries and folders shared from other organizations *
Prompt users to move Windows known folders to OneDrive  
Require users to confirm large delete operations **
Set the maximum size of a user’s OneDrive that can download automatically  
Set the sync client update ring ***
Silently move Windows known folders to OneDrive  
Silently sign in users to the OneDrive sync client with their Windows credentials  
Specify SharePoint Server URL and organization name ****
Specify the OneDrive location in a hybrid environment ****
Use OneDrive Files On-Demand  
Warn users who are low on diskspace ***

Ich spare mir hier den originalen deutschen Text, die in den Grruppenrichtlinien derzeit vorhanden ist.

* Allow OneDrive to disable permission inheritance in folders synced read-only
This setting lets the OneDrive sync client remove all inherited permissions within read-only folders syncing on a user’s PC.

If you enable this setting, the OneDrive sync client can disable permission inheritance in read-only folders to improve sync speed.

If you disable or do not configure this setting, the OneDrive sync client will preserve permission inheritance in read-only folders. Sync speed may be significantly slower.


** Block file downloads when users are low on disk space

Download von Dateien sperren, wenn Benutzer wenig Speicherplatz haben

Hier soll der Wert eingegebn werden, der als Grenzwert für freien Speicherplatz festgelegt wird. Mögliche Werte sind 0 bis 10 TB

Wird der Grenzwert erreicht, wird der Download durch die OneDrive.exe gesperrt und der Benutzer wird mit einer meldung konfrontiert, wie er freien Speicherplatz schaffen kann.

Möglicher freier Speicherplatz: 0 bis 10 TB

[29.08.19] Hier ist noch ein Fehler, der maximale Wert ist derzeit 9999. Microsoft wude informiert


***
Warn users who are low on diskspace
Benutzer mit wenig Speicherplatz warnen

 

Diese Gruppenrichtlinie wirkt am besten, wenn Sie kombiniert wird mit “Downloafd von Dateien sperren, wenn Benutzer wenig Speicherplatz haben

Der Wert der hier eingegeben wird, sollte größer als der Wert von o.a. Gruppenrichtlinie sein. Dann wird der Benutzer mit einer Warnung konfrontiert

mögliche Werte sind 0 bis 10 TB

[29.08.19] Hier ist noch ein Fehler, der maximale Wert ist derzeit 9999. Microsoft wude informiert


 

****  Enable Automatic upload bandwidth management for OneDrive

Automatische Uploadbandbreitenverwaltung für OneDrive aktivieren

Diese Einstellung gestattet dem OneDrive-Synchronisierungsclient (OneDrive.exe) das Hochladen von im Hintergrund nur, wenn ungenutzte Bandbreite verfügbar ist. Sie verhindert, dass der Synchronisierungsclient andere Apps stört, die das Netzwerk verwenden. Diese Einstellung wird unterstützt vom Windows LEDBAT-Protokoll (Low Extra Delay Background Transport). Wenn LEDBAT erhöhte Wartezeiten erkennt, die darauf hindeuten, dass andere TCP-Verbindungen Bandbreite belegen, verringert der Synchronisierungsclient seinen eigenen Verbrauch, um Störungen zu verhindern. Wenn sich die Netzwerkwartezeit wieder verringert und Bandbreite freigegeben wird, erhöht der Synchronisierungsclient die Uploadgeschwindigkeit und belegt die nicht verwendete Bandbreite.

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, wird die Uploadgeschwindigkeit des Synchronisierungsclients auf "Automatisch anpassen" festgelegt, basierend auf der Bandbreitenverfügbarkeit, und Benutzer können diese Einstellung nicht ändern.

Wenn Sie diese Einstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, können Benutzer die Uploadgeschwindigkeit auf einen festen Wert (in KB/s) begrenzen oder sie auf "Automatisch anpassen" festlegen.

Wichtig

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren oder deaktivieren und dann wieder zurück auf "Nicht konfiguriert" festlegen, bleibt die letzte Konfiguration wirksam. Wir empfehlen, diese Einstellung anstelle von "Uploadgeschwindigkeit des Synchronisierungsclients auf eine feste Rate begrenzen" zu aktivieren. Sie sollten nicht beide Einstellungen gleichzeitig aktivieren. Diese Einstellung setzt "Uploadrate des Synchronisierungsclients auf einen Prozentsatz des Durchsatzes begrenzen" außer Kraft, wenn beide auf demselben Gerät aktiviert sind.



*
Diese Gruppenrichtlinie erlaubt/verhindert Teant 2 Tenant Synchronisation. Microsoft hat diese Synchronisation jetzt B2B Synchronisation genannt.


** Leider hat Microsoft in der Beschreibung die Anzahl der Dateien nicht genannt. Der Grenzwert liegt bei 200.

[Update 01.07.19]
Der Wert 200 lässt sich ändern. Das habe ich hier beschrieben



***
Diese Gruppenrichtlinie wurde in die Computer-Konfiguration verschoben.


**** Specify SharePoint Server URL and organization name AND Specify the OneDrive location in a hybrid environment

Der einzige onPremise Server ist der SharePoint Server 2019, bei dem der Next Generation Sync Client (OneDrive.exe) zur Datei-Synchronisation eingesetzt werden kann. Alle Dateien auf onPremise Server (SharePoint Server 2016,2013, 2010 und 2007) können nur mit dem alten Groove Client synchronisiert werden.


SharePoint-Server-URL und Organisationsnamen angeben

Mit dieser Einstellung können Sie Benutzern gestatten, den OneDrive-Synchronisierungsclient (OneDrive.exe) für die Synchronisierung von Dateien in SharePoint Server 2019 zu verwenden. Die URL definiert den Speicherort des SharePoint-Servers und ermöglicht dem Synchronisierungsclient die Authentifizierung und Einrichtung der Synchronisierung. Mit dem Organisationsnamen können Sie die OneDrive- und SharePoint-Ordnernamen angeben, die im Datei-Explorer erstellt werden sollen. Der Organisationsname ist optional. Wenn Sie ihn nicht angeben, verwendet der Synchronisierungsclient das erste Segment der URL als den Namen. Aus "office.sharepoint.com" würde beispielsweise "Office", und der OneDrive-Ordnername würde "OneDrive – Office."

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren und die SharePoint-Server-URL angeben, können Benutzer Dateien in SharePoint Server 2019 synchronisieren.

Wenn Sie diese Einstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren oder die SharePoint-Server-URL nicht angeben, können Benutzer keine Dateien in SharePoint Server 2019 synchronisieren.

 

OneDrive-Speicherort in einer Hybridumgebung angeben

Diese Einstellung definiert, ob sich der OneDrive-Synchronisierungsclient (OneDrive.exe) bei SharePoint Online oder bei SharePoint Server 2019 authentifizieren sollte, wenn die Identität bei beiden Identitätsanbietern vorhanden ist. Um diese Einstellung zu verwenden, müssen Sie ebenfalls "SharePoint-Server-URL und Organisationsnamen angeben" aktivieren. Diese Einstellung wirkt sich nur auf OneDrive for Business-Synchronisierungsfunktionen aus. Sie hat keine Auswirkungen auf die Synchronisierung von Teamwebsites in SharePoint Online oder SharePoint Server 2019.

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, können Sie eine von zwei Optionen auswählen:

SharePoint Online: Der Synchronisierungsclient sucht zuerst in SharePoint Online nach dem OneDrive eines Benutzers. Wenn der Synchronisierungsclient bereits mit SharePoint Online für den Benutzer konfiguriert ist, versucht er, eine OneDrive for Business-Instanz für diesen Benutzer in SharePoint Server 2019 zu konfigurieren.

SharePoint Server 2019: Der Synchronisierungsclient sucht zuerst in SharePoint Sever 2019 nach dem OneDrive for Business eines Benutzers. Wenn der Synchronisierungsclient bereits mit SharePoint Server 2019 für den Benutzer konfiguriert ist, versucht er, eine OneDrive-Instanz für diesen Benutzer in SharePoint Online zu konfigurieren.

Wenn Sie diese Einstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, sucht der Synchronisierungsclient zuerst in SharePoint Online nach dem OneDrive des Benutzers..

OneDrive | Speicheroptimierung

20. August 2019 Hinterlasse einen Kommentar

Windows 10 - Speicheroptimierung

Ich werde immer wieder gefragt, was es denn mit den unterschiedlichen OneDrive Status Symbolen verhält. Auch bei meinen OneDrive Workshops bekomme ich meistens keine, oder nur falsche Antworten. Dies ist der Grund, darüber einen weiteren Blogbeitrag zu schreiben.
Natürlich habe ich es schon mehrfach beschrieben

So, wenn der geneigte Leser bis hierhin folgen konnte, dann vielleicht noch ein paar zusätzliche Erläuterungen:

Heute kann ich mit dem kleinsten Gerät, also mit kleiner Festplatte, ein mehrfaches an Dateien sehen und bei Bedarf bearbeiten. Dazu hat Microsoft NTFS geändert. Mit Files OnDemand wird bei einer Synchronisation nur rudimentäre Informationen aus der Cloud auf das Gerät synchronisiert. Der tatsächliche Inhalt jedoch nicht. Damit kann ich mir also die Datei im Explorer anschauen, Selbst Mini-Bildchen stecken in der verketteten Liste des NTFS-Dateisystems. Und nehmen keinen Platz weg.

OneDrive Files onDemand: Status "Verfügbar wenn Online "

Denn der Inhalt wird aber erst bearbeitbar sein, wenn der Inhalt aus der Cloud auf das Gerät synchronisiert wurde, das Attribut ändert sich, das Symbol ebenfalls und die Datei ist jetzt editierbar. Kostet auch Platz auf der Festplatte. Im Explorer kann ich aber auch entscheiden, den lokalen „Inhalt“ der Datei wegzuwerfen. Speicherplatz freigeben. Ich spreche hier von Wegwerfen, nicht von Löschen. Beim Löschen einer Datei wird diese in den lokalen Papierkorb verschoben. Wenn dieser geleert wird, wird Der Eintrag der Datei in der NTFS aufgelöst. Er ist immer noch auf der Festplatte vorhanden, das Betriebssystem kennt ihn jedoch nicht mehr. Der Platz wird irgendwann dann überschrieben. Beim Speicherplatz freigeben wird jedoch nur der Zeiger, der den Beginn des Contents zeigt, eliminiert. Der Eintrag in NTFS bleibt erhalten, das Attribut und damit auch das Symbol im Windows Datei-Explorer wird geändert. Es wird nichts mit der Cloud synchronisiert, denn in der Cloud steht immer noch der komplette Inhalt.

OneDrive Files onDemand: Status "auf diesem Gerät verfügbar" und "Immer auf diesem Gerät verfügbar"

Sowohl in Windows als auch unter dem Mac haben wir also 4 Symbole:

  • Verfügbar wenn Online (Cloud Only)
  • auf diesem Gerät verfügbar (Local available)
  • immer auf diesem Gerät verfügbar (Always available)
  • in Synchronisation (Syncing)

OneDrive Symbole

Viele wissen es nicht, deshalb erkläre ich hier den Unterschied von „auf diesem Gerät verfügbar“ und „immer auf diesem Gerät verfügbar“.

Files OnDemand kam mit der Windows Version 1709 und zu diesem Zeitpunkt gab es eigentlich keinen Unterschied. Weil die Windows-Programmierer sich ein ganzes Jahr lang Zeit gelassen haben, einen Algorithmus in Windows zu implementieren, um aufzuräumen. Mittlerweile (ein halbes Jahr später) spricht man von intelligentem Aufräumen. Hier bin ich nicht einer Meinung mit Microsoft, im Zeitalter von Künstliche Intelligenz hätte man das sauberer und eleganter lösen können. Aber mit der Windows Version 1903 hat man zumindest den Administratoren ein Werkzeug (Gruppenrichtlinien) zur Verfügung gestellt, das bis dahin nur der Benutzer selbst in der Hand hatte. Für jede Bibliothek kann der Benutzer nämlich selbst bestimmen, wann und wie oft aufgeräumt wird. (Systemeinstellungen: System, Speicher, Speicheroptimierung, lokal verfügbare Cloud-Inhalte). Ich selbst habe da 10 und mehr Einträge, die ich einzeln beeinflussen kann, ob, und wenn ja, wie oft aufgeräumt werden soll.

Hallo Microsoft, der Anwender möchte arbeiten, und nicht Einstellungen pflegen!

Wie geschrieben, ab der Windows Version 1903 können Administratoren das jetzt global ändern. Was aber passiert denn da?

Jedes mal, wenn eine Datei, die nur in der Cloud verfügbar ist, angeklickt wird, wird diese synchronisiert, also heruntergeladen. Auf und nur auf diesem Gerät. Das Symbol wechselt, die Datei ist jetzt auf diesem Gerät verfügbar (auch ohne Internet). Bearbeite ich diese Datei und speichere den Inhalt, dann wird die Datei wieder mit der Cloud synchronisiert. Räume ich als meine Dateien nicht manuell auf, kann ich das auch dem System überlassen. Nach den gewählten Eigenschaften wird das System das jetzt automatisch tun, um den Platz meiner Festplatte nicht zu klein werden zu lassen. Und diese Dateien in “nur in der Datei verfügbar” umwandeln. Der Inhalt ist dann auf diesem gerät nicht mehr lokal verfügbar. Wandelt man diese Dateien per Mausklick in “Immer auf diesem Gerät verfügbar” um, werden diese von keiner Speicheroptimierung angetastet und stehen auf diesem Gerät immer, auch ohne Internet, zur Verfügung.

Viele Administratoren wissen das jedoch nicht. Da ab der Windows Version 1903 den Administratoren weitere Windows Gruppenrichtlinien zur Verfügung stehen, wo dieses Aufräumen einheitlich für die gesamte Firma eingestellt wird, sollten Sie trotzdem wissen. Sind keine Einstellung in den Systemeinstellungen hinterlegt, sollten Sie selbst dann ab und an manuell aufräumen.

 

Wo finden sich diese Gruppenrichtlinien?

Sie haben einen Namen: Speicher Richtlinien. Im deutschen finden wir diese unter unter der Computer-Konfiguration, Administrative Templates, System, Speicheroptimierung

Diese finden Sie jedoch erst ab Windows 10, Version 1903 und höher

Dies ist die alphabetische Auflistung. Es wichtigste zuerst. Zuerst müssen wir den Vorgang “global” einschalten. Des weiteren rate ich je nach Gruppenrichtlinie dazu, die Benutzer darüber zu informieren. Denn je nach Einstellung sorgen Sie dafür, dass zum Beispiel der Papierkorb aufgeräumt wird. In Ihrem Büro ist es selbstverständlich, dass die Putzkolonne die Papierkörbe leert, auf Ihrem Rechner jedoch nicht, oder ?


Speicheroptimierung zulassen
(Allow Storage Sense Global)

Damit alle anderen nachfolgenden Gruppenrichtlinien überhaupt funktionieren muss diese Gruppenrichtlinie aktiviert werden. Die Speicheroptimierung kann automatisch Dateien des Benutzers löschen, um Speicherplatz freizugeben. Standardmäßig wird die Speicheroptimierung automatisch aktiviert, wenn der Speicherplatz auf dem Computer zur Neige geht *). Sie ist standardmäßig so eingestellt, dass sie immer dann ausgeführt wird, wenn der Speicherplatz knapp wird. Sie können das Intervall in den Speichereinstellungen ändern oder in der Gruppenrichtlinie „Intervall der Speicheroptimierung konfigurieren“ festlegen.

Aktiviert:

Die Speicheroptimierung ist für den Computer aktiviert, das Standardintervall lautet „bei wenig freiem Speicherplatz“. Benutzer können die Speicheroptimierung nicht deaktivieren, aber das Intervall anpassen (außer wenn zudem die Gruppenrichtlinie „Intervall der Speicheroptimierung konfigurieren“ konfiguriert wird).

Deaktiviert:

Die Speicheroptimierung ist für den Computer deaktiviert. Sie kann von Benutzern nicht aktiviert werden.

Nicht konfiguriert:

Standardmäßig ist die Speicheroptimierung deaktiviert, bis der Speicherplatz des Benutzers zur Neige geht oder er sie manuell aktiviert. Benutzer können diese Einstellung in den Speichereinstellungen konfigurieren.

Anmerkung:

*)

Meine Nachfrage bei Microsoft hat ergeben, dass es keinen festen Wert gibt, der für „der Speicherplatz auf dem Computer zur Neige geht“ heran gezogen werden kann. Natürlich ist eine Berechnung hinterlegt, diese wird aber nicht offen gelegt und Microsoft wird diesen Wert in den neueren Windows Versionen anpassen.

 


 

Wenn also “Global” eingeschaltet wurde,  sollte man als weiteres gleich den Intervall der Speicheroptimierung konfigurieren.

Intervall der Speicheroptimierung konfigurieren
(Config Storage Sense Global Cadence)

Intervall der Speicheroptimierung

Die Speicheroptimierung kann automatisch Dateien des Benutzers löschen, um Speicherplatz freizugeben. Wenn die Gruppenrichtlinie „Speicheroptimierung zulassen“ deaktiviert ist, hat diese Richtlinie keine Wirkung.

Aktiviert:

Sie müssen das gewünschte Intervall für die Speicheroptimierung angeben. Folgende Optionen werden unterstützt: täglich, wöchentlich, monatlich und bei wenig freiem Speicherplatz. Der Standardwert lautet „0“ (bei wenig freiem Speicherplatz).

Deaktiviert oder Nicht konfiguriert:

Standardmäßig ist das Intervall der Speicheroptimierung auf „bei wenig freiem Speicherplatz“ festgelegt. Benutzer können diese Einstellung in den Speichereinstellungen konfigurieren.

Bemerkung

Mögliche Werte: Bei wenig freiem Speicherplatz, täglich, jede Woche, jeden Monat

 


 

Und wenn diese konfiguriert sind, folgt sogleich die Löschung von temporären Dateien:

Löschen von Temp und Papierkorb

Löschen temporärer Dateien durch Speicheroptimierung zulassen(Allow Storage Sense Temporary Files Cleanup)

Wenn die Gruppenrichtlinie „Speicheroptimierung zulassen“ deaktiviert ist, hat diese Richtlinie keine Wirkung.

Aktiviert:

Die Speicheroptimierung löscht die temporären Dateien des Benutzers, die nicht verwendet werden. Benutzer können diese Einstellung in den Speichereinstellungen nicht deaktivieren.

Deaktiviert:

Die Speicheroptimierung löscht keine temporären Dateien des Benutzers. Benutzer können diese Einstellung in den Speichereinstellungen nicht aktivieren.

Nicht konfiguriert:

Standardmäßig werden temporäre Dateien des Benutzers durch die Speicheroptimierung gelöscht. Benutzer können diese Einstellung in den Speichereinstellungen konfigurieren.

Bemerkung:

es werden folgende Dateien gelöscht

  • Temporary setup files
  • Old indexed content
  • System cache files
  • Internet cache files
  • Device Driver packages
  • System downloaded program files
  • Dated system log files
  • System error memory dump files
  • System error minidump files
  • Temporary system files
  • Dated Windows update temporary files

Schwellenwert für Papierkorb-Bereinigung durch Speicheroptimierung konfigurieren
(Configure Storage Sense Recycle Bin cleanup threshold)

Wenn die Speicheroptimierung ausgeführt wird, kann sie Dateien im Papierkorb des Benutzers löschen, die bereits seit einer bestimmten Anzahl von Tagen dort abgelegt sind.

Wenn die Gruppenrichtlinie „Speicheroptimierung zulassen“ deaktiviert ist, hat diese Richtlinie keine Wirkung.

Aktiviert:

Sie müssen den Mindestschwellenwert in Tagen angeben, die eine Datei im Papierkorb verbleibt, bis sie durch die Speicheroptimierung gelöscht wird. Folgende Werte werden unterstützt: 0 bis 365.

Wenn Sie „0“ angeben, werden im Papierkorb des Benutzers keine Dateien durch die Speicheroptimierung gelöscht. Der Standardwert lautet 30 Tage.

Deaktiviert oder Nicht konfiguriert:

Standardmäßig löscht die Speicheroptimierung Dateien im Papierkorb des Benutzers, die bereits seit mehr als 30 Tagen dort abgelegt sind. Benutzer können diese Einstellung in den Speichereinstellungen konfigurieren.

Bemerkung:

In der Systemsteuerung kann der Benutzer diesen Wert nur zwischen Nie, 1 Tag, 30, Tage, 60 Tage setzen. Die Gruppenrichtlinie lässt Werte zwischen 0 und 365 zu

 

Schwellenwert für Bereinigung des Download-Ordners durch
Speicheroptimierung konfigurieren.
(Config Storage Sense Downloads Cleanup Threshold)

Wenn die Speicheroptimierung ausgeführt wird, kann sie Dateien im Downloads-Ordner des Benutzers löschen, die bereits seit einer bestimmten Anzahl von Tagen dort abgelegt sind. Wenn die Gruppenrichtlinie „Speicheroptimierung zulassen“ deaktiviert ist, hat diese Richtlinie keine Wirkung.

Aktiviert:

Sie müssen den Mindestschwellenwert in Tagen angeben, die eine Datei im Downloads-Ordner verbleibt, bis sie durch die Speicheroptimierung gelöscht wird. Folgende Werte werden unterstützt: 0 bis 365.

Wenn Sie „0“ angeben, werden im Downloads-Ordner des Benutzers keine Dateien durch die Speicheroptimierung gelöscht. Der Standardwert lautet „0“ (Dateien im Downloads-Ordner werden nie gelöscht).

Deaktiviert oder Nicht konfiguriert:

Standardmäßig löscht die Speicheroptimierung keine Dateien im Downloads-Ordner des Benutzers. Benutzer können diese Einstellung in den Speichereinstellungen konfigurieren.

Bemerkung:

In der Systemsteuerung kann der Benutzer diesen Wert nur zwischen Nie, 1 Tag, 30, Tage, 60 Tage setzen. Die Gruppenrichtlinie lässt Werte zwischen 0 und 365 zu

 


 

das ist aber noch nicht alles. Mit der nächsten Gruppenrichtlinie wird ebenfalls Speicherplatz freigegeben:

Schwellenwert für Pausieren von Cloud-Inhalten durch
Speicheroptimierung konfigurieren
(Configure Storage Sense Cloud Content dehydration threshold)

Wenn die Speicheroptimierung ausgeführt wird, kann sie in der Cloud gesicherte Inhalte pausieren, die während einer bestimmten Anzahl von Tagen nicht geöffnet wurden.

Wenn die Gruppenrichtlinie „Speicheroptimierung zulassen“ deaktiviert ist, hat diese Richtlinie keine Wirkung.

Aktiviert:

Sie müssen die Anzahl der Tage angeben, seitdem eine in der Cloud gesicherte Datei geöffnet wurde, bevor sie durch die Speicheroptimierung pausiert wird. Folgende Werte werden unterstützt: 0 bis 365.

Wenn Sie „0“ angeben, werden keine in der Cloud gesicherten Inhalte durch die Speicheroptimierung pausiert. Der Standardwert lautet „0“ (in der Cloud gesicherte Inhalt werden nie pausiert).

Deaktiviert oder Nicht konfiguriert:

Standardmäßig werden von der Speicheroptimierung keine in der Cloud gesicherten Inhalte pausiert. Benutzer können diese Einstellung in den Speichereinstellungen konfigurieren.

Anmerkung:

“Wenn die Speicheroptimierung ausgeführt wird, kann sie in der Cloud gesicherte Inhalte pausieren, die während einer bestimmten Anzahl von Tagen nicht geöffnet wurden.”

Das ist der Original-Text aus der Gruppenrichtlinien in der deutschen Sprache. Bei docs.microsoft.com lautet die Beschreibung:

“Wenn der Speicher Sinn ausgeführt wird, kann er Cloud-gesicherte Inhalte dehydratisieren, die in einer bestimmten Anzahl von Tagen nicht geöffnet wurden.”

In NTFS steht nicht nur das Datum, wann die Datei erzeugt wurde. Sondern auch ein Datum, wann Sie das letzte Mal geöffnet wurde. Und genau dieses Datum wird für die Berechnung und die Optimierung herangezogen. Ist das aktuelle Datum größer als das Datum des letzten Zugriffs addiert mit dem Wert dieser Gruppenrichtlinie wird die Datei “automatisch” in “Nur in der Cloud verfügbar” umgewandelt (dehydratisiert), der Inhalt also verworfen. Die Cloud enthält noch immer die Original-Datei.

 


Bemerkung:

Speicheroptimierung ist zwar Bestandteil von Windows10 Version 1903. Während man aber über die Systemeinstellungen einzelne und unterschiedliche Dokument-Bibliotheken auch zeitlich unterschiedlich konfigurieren kann, fehlt das bei den Gruppenrichtlinien. Zum einen ist das nicht verwunderlich, den die meisten Benutzer werden sich nicht auf die Seiten für Speicheroptimierung verirren. Zum Zweiten hat jeder Benutzer auf unterschiedlichen Bereichen unterschiedliche Dokument-Bibliotheken im Zugriff.  Dokument Bibliotheken , die synchronisiert wurden, müssen bei Gruppenrichtlinien also “global” betrachtet werden. Und nach Aussagen von Microsoft, werden sie das auch. Das bedeutet, dass Administratoren den Anwendern auch hier mit Informationen zur Seite stehen müssen.

OneDrive: Neue Gruppenrichtlinien u Definitionen 19.103.0527.0002

18. Juni 2019 3 Kommentare

OneDrive Gruppenrichtlinien

keine 4 Monate sind vergangen und erneut hat Microsoft mit der OneDrive Version 19.103.0527.0002 neue Gruppenrichtlinien zur Verfügung gestellt. Diese werden wie gewohnt in einer admx und mehreren lokalisierten Versionen (adml) Dateien zur Verfügung gestellt.

Hier die Beschreibung vom Februar 2019

User Configuration

Configure team site libraries to sync automatically

Limit the sync client upload speed to a fixed rate

Gruppenrichtlinien Name Besonderheiten
Allow users to choose how to handle Office file sync conflicts  
Coauthor and share in Office desktop apps  
Configure team site libraries to sync automatically Neu aus der Computer Configuration
Continue syncing on metered networks  
Continue syncing when devices have battery saver mode turned on  
Disable the tutorial that appears at the end of OneDrive Setup  
Limit the sync client download speed to a fixed rate  
Limit the sync client upload speed to a fixed rate  
Prevent users from changing the location of their OneDrive folder  
Prevent users from syncing personal OneDrive accounts  
Receive OneDrive sync client updates on the Enterprise ring

Neuer Name: Set the sync client Update ring

wurde in die Computer-Sektion verschoben:

Set the default location for the OneDrive folder  

Computer Configuration

Grupppenrichtlinien Name Besonderheiten
Allow syncing OneDrive accounts for only specific organizations  
Block syncing OneDrive accounts for specific organizations  
Configure team site libraries to sync automatically Bitte die GPO in der User Configuration verwenden
Convert synced team site files to online-only files  
Limit the sync client upload rate to a percentage of throughput  
Prevent the sync client from generating network traffic until users sign in  
Prevent users from fetching files remotely  
Prevent users from moving their Windows known folders to OneDrive  
Prevent users from redirecting their Windows known folders to their PC  
Neu Prevent users from syncing libraries and folders shared from other organizations *
Prompt users to move Windows known folders to OneDrive  
Neu Require users to confirm large delete operations **
Set the maximum size of a user’s OneDrive that can download automatically  
Set the sync client update ring ***
Silently move Windows known folders to OneDrive  
Silently sign in users to the OneDrive sync client with their Windows credentials  
Specify SharePoint Server URL and organization name ****
Specify the OneDrive location in a hybrid environment ****
Use OneDrive Files On-Demand  

 

* Diese Gruppenrichtlinie erlaubt/verhindert Teant 2 Tenant Synchronisation. Microsoft hat diese Synchronisation jetzt B2B Synchronisation genannt.

** Leider hat Microsoft in der Beschreibung die Anzahl der Dateien nicht genannt. Der Grenzwert liegt bei 200.

[Update 01.07.19]
Der Wert 200 lässt sich ändern. Das habe ich hier beschrieben

 

*** Diese Gruppenrichtlinie wurde in die Computer-Konfiguration verschoben.

**** Der einzige onPremise Server ist der SharePoint Server 2019, bei dem der Next Generation Sync Client (OneDrive.exe) zur Datei-Synchronisation eingesetzt werden kann. Alle Dateien auf onPremise Server (SharePoint Server 2016,2013, 2010 und 2007) können nur mit dem alten Groove Client synchronisiert werden.

OneDrive – Next Generation Sync Client |Gruppenrichtlinien

4. Oktober 2016 8 Kommentare

Next Generation Sync Client

Firmen möchten steuern, was Ihre Benutzer mit OneDrive und OneDrive for Business tun. Bei manchen ist es erwünscht, OneDrive (Personal) komplett auszuklammern. Oder aber den Speicherort zu ändern. Das Mittel der Wahl: Gruppenrichtlinien. Um OneDrive über Gruppenrichtlinien zu steuern muss das das OneDrive Bereitstellungspaket heruntergeladen werden. Darin enthalten sind folgende Dateien

Next Generation Sync Client: OneDrive Bereitstellungspaket

ADMx/ADMl Templates werden einfach in den %systemroot%\PolicyDefinitions Ordner kopiert,oder in den Central Store, wenn vorhanden. Die Sprach- (Language) Dateien (adml) speichert man in dem entsprechenden Länderkürzel Ordner Sie werden  direkt beim nächsten öffnen des GP Editors gelesen und auf Syntax geprüft.

admx Abbild auf Server

Dann rufen wir auf dem Server die Group Management Konsole auf.

Erstellen einer neuen Gruppenrichtlinie Wir erzeugen eine neue GPO und geben dieser einen neuen Namen. “OneDrive”.

image Danach editieren wir die Einträge.

verschiedene Einträge in der OneDrive Gruppenrichtlinie

Zur Erinnerung: der Next Generation Sync Client wirkt auf Benutzer-Ebene. Die Einträge finden wir also in der Benutzer-Konfiguration unter Administrative Vorlagen und dort unter OneDrive:

– Gemeinsame Dokumenterstellung und In-App-Freigabe für Office-Dateien
Aktualisierung von "OneDrive.exe" bis zur zweiten Veröffentlichungswelle verzögern
Benutzer am Ändern des Speicherorts ihres OneDrive-Ordners hindern
Benutzer am Synchronisieren persönlicher OneDrive-Konten hindern
Standardspeicherort für den OneDrive-Ordner festlegen
Benutzer können wählen, wie in Konflikt stehende Office-Dateien behandelt werden

Zwei  nachstehenden Richtlinien sind unter Computer-Konfiguration zu finden: Administrative Vorlagen und dort unter OneDrive:

– Legen Sie den maximalen Prozentwert für Upload Bandbreite, die OneDrive.exe verwendet.
– Legen Sie den maximalen Prozentwert für Upload Bandbreite, die OneDrive.exe verwendet

Alle einzelnen Einträge sind hier beschrieben.

Hier ein weiterer Link für eine Gruppenrichtlinie zu OneDrive für Windows 8.1 Geräte

Kann man den Next Generation Sync Client auch von Seiten der Administration automatisch installieren und verwalten? Ja, aber das werde ich in einem anderen Blog Post beschreiben.

 

Zusammenfassung

Gruppenrichtlinien sind das optimale Werkzeug, um verschiedene Benutzer Gruppen unterschiedliche Voreinstellungen zu OneDrive und OneDrive for Business mit dem Next Generation Sync Client zu versehen.

SkyDrive | Windows 8.1 – Einbindung in den Explorer deaktivieren


 

SkyDrive, Windows 8.1, Explorer, Gruppenrichtlinie,deaktivieren

[Update 22.10.13]

Nachdem seit ein paar Tagen das Update für Windows 8.1 in der finalen Version heruntergeladen werden kann, stelle ich fest, dass sich viele für diesen Blog-Post interessieren.

Nun, hier habe ich beschrieben, wie sich SkyDrive in Windows 8.1 integriert.
Vielleicht hat Ihr Interesse aber auch andere Gründe

  • Sie misstrauen Microsoft
  • Sie möchten mit dem ganzen Cloud-Zeugs nichts am Hut haben
  • Sie haben nicht genügend Speicher
  • andere Gründe…

Bei zu wenig Speicherplatz auf Ihrem Windows 8.1 Gerät, kann ich Sie beruhigen. Die Standard-Einstellung von SkyDrive in der Integration im Explorer ist “offline”. Und dank der Smart-Files für Windows 8.1 ist es auch möglich, mit wenig Speicher zumindest zu sehen, was Sie für Dateien in der Wolke liegen haben.

Also nicht gleich in Hektik verfallen. Es gibt viele Einstellungen für SkyDrive. Vor allem unter Windows 8.1

Der Nachtrag gefällt Ihnen nicht?
Dann einfach weiterlesen… oder aber hier weitere Infos zu SkyDrive anschauen


 

Unter Windows 8.1 (Preview) ist ja SkyDrive im Explorer fest verankert. Schön für alle, die SkyDrive benutzen. Wer aber kein SkyDrive benutzen möchte, warum auch immer, der bekommt es nicht auf einfache Wiese wieder aus dem Explorer entfernt. Es sei denn,…

Martin Geuß, MVP Expert-Consumer, hat bei Dr.Windows einen Artikel über genau dieses Problem verfasst, den es hier zum Lesen gibt.

Er geht genau darauf ein, wie man unter Windows 8.1 SkyDrive per Gruppenrichtlinie / Registry abschalten kann.

Office 2010: Administrative Template files (ADM, ADMX/ADML) and Office Customization Tool

21. Juni 2011 2 Kommentare

Im Downloadcenter von Microsoft sind jetzt Vorlagen für Gruppenrichtlinien als Download erschienen. Und das sowohl für 32BIT als auch 64Bit. Dazu ein Referenz Excel-Sheet, welches die Einstellungen aller Office Komponenten einschließlich Visio 2010 und Project 2010 enthält.

Dazu eine Blatt für neue und entfernte Optionen.

Hilfe dazu finden Sie auch auf den Technet-Seiten von Microsoft.

Application

ADMX, ADML, ADM, and OPA files

Microsoft Access 2010

access14.admx, access14.adml, access14.adm, access14.opax, access14.opal

Microsoft Excel 2010

excel14.admx, excel14.adml, excel14.adm, excel14.opax, excel14.opal

Microsoft InfoPath 2010

inf14.admx, inf14.adml, inf14.adm, inf14.opax, inf14.opal

Microsoft Office 2010 system

office14.admx, office14.adml, office14.adm, office14.opax, office14.opal

Microsoft OneNote 2010

onent14.admx, onent14.adml, onent14.adm, onent14.opax, onent14.opal

Microsoft Outlook 2010

outlk14.admx, outlk14.adml, outlk14.adm, outlk14.opax, outlk14.opal

Microsoft PowerPoint 2010

ppt14.admx, ppt14.adml, ppt14.adm, ppt14.opax, ppt14.opal

Microsoft Project 2010

proj14.admx, proj14.adml, proj14.adm, proj14.opax, proj14.opal

Microsoft Publisher 2010

pub14.admx, pub14.adml, pub14.adm, pub14.opax, pub14.opal

Microsoft SharePoint Designer 2010

spd14.admx, spd14.adml, spd14.adm, spd14.opax, spd14.opal

Microsoft SharePoint Workspace 2010

spw14.admx, spw14.adml, spw14.adm, spw14.opax, spw14.opal

Microsoft Visio 2010

visio14.admx, visio14.adml, visio14.adm, visio14.opax, visio14.opal

Microsoft Word 2010

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Microsoft SharePoint Workspace 2010 und Gruppenrichtlinien

18. Dezember 2010 1 Kommentar

Über Gruppenrichtlinien können nachstehende Richtlinien zu SharePoint Workspace 2010 eingestellt werden:

SharePoint Workspace 2010

Richtlinie Erklärung
Groove Server Manager-Sicherheit für gültige Links Diese Einstellung bestimmt, ob die automatische Konfiguration von SharePoint Workspace-Konten fortgesetzt werden darf, wenn das SSL-Zertifikat von Groove Server Manager ungültig ist. Bei aktivierter Option muss das vorgelegte SSL-Zertifikat von Groove Server Manager gültig sein, damit die Kommunikation zwischen SharePoint Workspace und Manager fortgesetzt werden kann.
Groove-Arbeitsbereiche und freigegebene Ordner verhindern Ermöglicht Benutzern nur das Erstellen von SharePoint-Arbeitsbereichen.
IPv4 bevorzugen Regelt die Verwendung von IPv4-Adressen durch SharePoint Workspace: Wenn aktiviert, werden zuerst IPv4-Adressen ausprobiert, bevor IPv6 verwendet wird.
IPv6 aktivieren Regelt die Verwendung von IPv6-Adressen durch SharePoint Workspace: Wenn aktiviert, werden IPv6-Adressen verwendet, wenn 0 oder nicht ausgefüllt, werden IPv6-Adressen ignoriert.
Liste blockierter Groove-Relayserver

Diese Richtlinieneinstellung hindert den SharePoint Workspace-Client an der Initiierung von Verbindungen mit den aufgelisteten SharePoint Workspace-Relayservern.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, initiiert der SharePoint Workspace-Client keine Verbindungen mit den aufgelisteten Groove-Relayservern. Sie können eine durch Trennzeichen getrennte Liste vollqualifizierter Domänennamen von Groove-Relayservern eingeben. Platzhalter werden in den Namen unterstützt. Das "?" ersetzt ein einzelnes Zeichen, und "*" ersetzt Domänenteile (Beispiels: relay1.contoso.com, *.contoso.com, relay?.contoso.com).
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, kann der SharePoint Workspace-Client mit allen Relayservern kommunizieren.

Maximale Anzahl von Proxyverbindungsfehlern festlegen

Diese Richtlinieneinstellung legt den Grenzwert für die Anzahl fehlgeschlagener Proxyverbindungsversuche mit einem Groove-Relayserver durch den SharePoint Workspace-Client fest. Wenn der Grenzwert erreicht wird, werden keine weiteren Proxyverbindungsversuche mit dem Groove-Relayserver unternommen.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, wird der SharePoint Workspace-Client auf die festgelegte Anzahl von fehlgeschlagenen Proxyverbindungsversuchen mit dem Relayserver eingeschränkt.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, wird der SharePoint Workspace-Client auf einen fehlgeschlagenen Proxyverbindungsversuch mit dem Relayserver eingeschränkt.

SharePoint Workspace-Kontokonfigurationscode erforderlich Beim Erstellen eines Kontos werden den Benutzern Optionen angezeigt, um Kontokonfigurationscodes zum Erstellen ihrer Konten zu verwenden bzw. nicht zu verwenden. (Diese Codes stellen den Benutzern letztlich verwaltete Identitäten bereit.) Durch Anwenden dieser Richtlinie wird die Option "Kein Code" in der Benutzeroberfläche des Groove-Clients deaktiviert.

Pfad für Einstellungen:
Benutzerkonfiguration/Administrative Vorlagen/Microsoft SharePoint Workspace 2010.

Standardmäßig sind alle Richtlinien deaktiviert.

Sie brauchen mindestens Windows Vista oder höher zum Anwenden dieser Gruppenrichtlinien.

 

 

Und dann gibt es noch eine Richtlinie von SharePoint Workspace 2010 in Verbindung mit Groove Server 2010 Manager

SharePoint Workspace 2010und  Groove Server 2010 Manager

 

Richtlinie Erklärung
Groove Server Manager-Name

Diese Richtlinieneinstellung ermöglicht SharePoint Workspace die Kontaktaufnahme mit dem angegebenen Groove Server Manager sowie das automatische Herunterladen einer verwalteten Identität, wenn SharePoint Workspace von einem Benutzer geöffnet wird. Die verwaltete Identität wird nur gesendet, wenn die verwaltete Identität des Benutzers zurzeit nicht auf dessen Computer vorhanden ist. Dies erfordert eine Onsiteinstallation von Groove Server Manager, die für die Verwendung der Verzeichnisintegration mit Active Directory konfiguriert ist und nicht mit Microsoft Groove Enterprise Services funktioniert. Ferner wird die verwaltete Identität des Benutzers nur auf dessen Computer heruntergeladen, wenn eine neu installierte Version von SharePoint Workspace vom Benutzer gestartet wird und aktuell keine SharePoint Workspace-Konten auf dem Computer vorhanden sind.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, stellt SharePoint Workspace eine Verbindung mit dem angegebenen Groove Server Manager her und lädt automatisch die verwaltete Identität herunter, wenn SharePoint Workspace von einem Benutzer geöffnet wird und sich die verwaltete SharePoint Workspace-Identität des Benutzers sich zurzeit nicht auf dessen Computer befindet.
Wenn diese Richtlinieneinstellung deaktiviert oder nicht konfiguriert wird, stellt SharePoint Workspace keine Verbindung mit Groove Server Manager her.

Pfad für Einstellungen:
Benutzerkonfiguration/Administrative Vorlagen/Microsoft SharePoint Workspace 2010/Groove Server Manager

Standardmäßig sind alle Richtlinien deaktiviert.

Sie brauchen mindestens Windows Vista oder höher zum Anwenden dieser Gruppenrichtlinien.

 

Näheres zu Gruppenrichtlinien finden Sie bei gruppenrichtlinien.de, eine komplette Liste der Office 2010 Einstellungen finden Sie ebenfalls dort.

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