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OneDrive oder OneDrive?

18. Februar 2018 Hinterlasse einen Kommentar

OneDrive oder OneDrive?

Sind Sie Verwirrt? Gut, dann sollten Sie weiterlesen. Erstaunt? Auch für Sie gilt: Weiter lesen. Und für alle anderen sowieso. Es sei denn Sie gehören zur Kategorie OneDrive Experte. Aber auch für diese Personen könnte es interessant sein, ….

Zuerst: Es geht hier und heute nicht um technische Aspekte, um die sich die Marketing-Abteilung von Microsoft seit der neuen Namensänderung von SkyDrive zu OneDrive einen Deut schert. Microsoft hört auf seine Kunden? Mitnichten. Alle Personen, die sich mit dem Thema OneDrive beschäftigen sprechen nur über OneDrive, und nicht über OneDrive for Business und OneDrive Personal. Und die Kunden müssen immer nachfragen. Erst dann rücken Sie mit der Wahrheit heraus, und selbst auf den Original-Präsentationen werden oft genug keine Unterschiede gemacht.

Dabei ist es wirklich so einfach. Wenn wir in die Benachrichtigungszeile von Windows schauen, finden wir eine weiße oder eine blaue Wolke. Die weiße Wolke steht für OneDrive Personal, die blaue Wolke für unterschiedliche Bereiche in einem Office 365 Tenant, also der professionellen Variante.

Auch der Support hat es nicht einfach. Denn auch er muss bei seinem Benutzer nachfragen um das Problem zu lösen. Mittlerweile ist der Sync-Client der auf den Namen Next Generation Sync Client hört, auf der Zielgeraden. Und ja, es gibt nur einen, und die Datei hat den Namen OneDrive.exe. Dem Synchronisations-Client ist es nämlich egal, ob er persönliche Daten zu OneDrive synchronisiert, sich mit Businessdaten in Office 365 in der Wolke beschäftigt, oder, und das wird mit dem SharePoint Server 2019 noch im Jahr 2018 kommen, ebenfalls Business-Daten mit dem Server im eigenen Rechenzentrum synchronisiert. Solange alles funktioniert, ist es dem Anwender egal.

Und jetzt sind wir beim Anwender. Ich teile diese in drei verschiedene Typen ein.

Typ 1

Das ist der Anwender, der schon zu SkyDrive-Zeiten sich über die langsame Synchronisations-Geschwindigkeit aufregt, der eigentlich nur seine Tausende hochauflösende Fotos in die Cloud synchronisieren will. Der für 0€ sein OneDrive Personal benutzt.

Typ 2

Das ist der leidgeprüfte Firmen-Benutzer, der sich darüber aufregt, dass früher alles viel besser war. Vor allem auf dem File-Server war die Geschwindigkeit wesentlich schneller. Der sich in einer Teamsite über die vielen Tausend Dokument aufregt und der doch nur ein paar Dutzend Dateien im Jahr ablegt. Und diese Dokumente manchmal mit anderen per Mail teilt. Falsch. Er versendet diese Dokumente.

Typ 3

Mit der Version Arbeitsplatz 2.0, also der Digitalisierung des modernen Arbeitsplatzes, wurde diesem Firmen-Benutzer gezeigt, wie man heute mit Dokumenten umgeht. Er versendet nur noch Links, die Dokumente sind immer Up To date, und für ihn ist auch gemeinsames Arbeiten an einem Dokument keine Seltenheit.

Typ 1 hätte auch jedes andere Cloud Produkt nehmen können. Das wäre auch noch schneller gewesen. Er benötigt keine Datei-Historie, er will nur schnell mal. Das OneDrive heute über 270 verschiedene Formate verarbeiten kann, bringt ihn nicht weiter. Für ihn sind die lästigen Fehlermeldungen, die vor allem in der ersten Zeit über den Bildschirm huschten, ein Gräuel. Sie machten ihn nicht glücklich. Wenn da nicht der unentgeltliche Speicherplatz gelockt hätte. Den Microsoft nach einiger Zeit wieder zusammen gestrichen hat. Manche Benutzer sind dabeigeblieben, manche haben sich abgewendet. Manche sind zur professionellen Variante, also Office 365 und OneDrive for Business umgestiegen.

Benutzer der Kategorie Typ2 waren vielleicht schon früh organisiert, alles in einen Topf mit dem Namen File Server, eingebunden als Laufwerk S, T, oder Z. Von zu Hause arbeiten ging auch, man musste halt einen VPN-Tunnel öffnen. Und wenn die Firme sich mit neuen Techniken beschäftigte, dann kamen sogar Wortfelder zum Einsatz. Übers Internet. Ohne Tunnel. Aber auch ohne die Möglichkeit der möglichen, gleichzeitigen Zusammenarbeit. Immerhin, der erste Schritt war getan. Wir brauchen die Cloud nicht, unsere Daten sind in unserem Firmennetzwerk sicherer. Wir, oder besser, unsere IT-Abteilung, weiß was sie tut. Gemeinsames Arbeiten. Ja. Mitarbeiter erhalten gemeinsame Dokumente per Mail. Und regelmäßig muss der Mitarbeiter per Telefon oder Mail dem aktuellen Dokument hinterherlaufen.

Und dann wäre da noch der Benutzer der Kategorie Typ 3. Mit dem Beginn der Cloud Produktivität, also noch vor Office 365, haben sich IT-Mitarbeiter mit der Standardisierung und Möglichkeiten der Vereinfachung, aber auch der Produktunterstützung im Office Bereich, was die Möglichkeit der Zusammenarbeit anging, beschäftigt. Es war ein steiniger Weg. Und es gab so manchen Rückschlag. Aber diese Mitarbeiter wollten nicht mehr länger eigene Server warten, immer wieder neue Versionen installieren, oder was die Server anging, Fehlern hinterherjagen. Diese IT-Leute erkannten, dass der Weg in die Cloud und der damit vollziehbare Weg der Standardisierung der einzig richtige war. Auch wenn Ihnen die Datenschützer mit dem erhobenen Zeigefinger warnten, beschritt man konsequent den Weg. Und als Microsoft mit Azure mehr und mehr Funktionen in der Cloud zur Verfügung stellte, gab es kein Halten mehr. Man rechnete und wagte den Sprung. Und es wurde nicht alles sofort in Anspruch genommen. Erst einmal Mail. Egal mit welchem Mail-System die IT arbeitete, mit Hilfe von Migration-Tools wurde deren Inhalt in die Cloud migriert. Manchmal noch mit Hybrid-Szenarien, manchmal aber auch komplett. Und weil es funktionierte, wurde die nächsten Schritte angegangen. File-Server wurden schrittweise abgelöst, der Inhalt wanderte in Dokumentbibliotheken von OneDrive for Business oder in Team-Sites (und Groups). Also zu SharePoint Online. Nicht immer war dieser Schritt von Erfolg gekrönt. Manchmal hatten IT-Fachleute es nicht verstanden, dass große Datensilos nicht mehr gebraucht werden. Auch Microsoft musste dazu lernen. War da nicht der steinige Weg, einen neuen Synchronisations-Mechanismus auf die Straße zu bringen. Und nicht nur für eigene Betriebssysteme, nein oder für die damalige Konkurrenz wie Apple oder Android. Für mobile Geräte. Für Geräte unterschiedlicher Art. Microsoft ist noch nicht am Ende angelangt. So vermissen viele (SharePoint on Premises) Benutzer Metadaten. Es ist schon lange her, aber mit SharePoint Workspace 2010 wurden Metadaten vom Server zum Client gebracht. Dafür haben die Entwickler in Redmond aber andere Technologien auf den Weg gebracht. Man hat dabei auf die Kunden gehört, die nicht immer vom geliebten Desktop zum Browser wechseln wollten, um einen Link zu bekommen, der dann via Mail versendet werden kann. Aus dem Windows Explorer oder direkt aus den Office Programmen kann jetzt auf den Teilen Button geklickt werden. Die jeweiligen Programme übergeben dann dem Next Generation Sync Client die notwendigen Parameter, wie Dateiname , der NGSC schaut dann auf der jeweiligen SharePoint Site Collection nach, was vom Administrator vorgegeben und erlaubt ist, um anschließend einen Dialog zu öffnen, wo der Benutzer seine möglichen Eingaben vornehmen kann. Und dabei werden solche Funktionen Schritt für Schritt eingeführt. Nicht mehr im 3 jährigen Rhythmus, sondern fast wöchentlich. Das hat Vor- aber auch Nachteile. Die klassischen Schulungen haben ausgedient, Firmen müssen neue Konzepte bereitstellen, Administratoren eigentlich dauernd testen, ob diese neuen Funktionalitäten Änderungen am Ablauf der jeweiligen Arbeitsplätze nach sich ziehen werden. Der Benutzer steht dabei im Vordergrund, nicht mehr die starren Programme und Abläufe.

Diese Programmatik verändert also die Arbeitsweise. Gemeinsam an Dokumenten arbeiten, nicht mehr hintereinander, beschleunigt die Arbeitsweise im Team. Ergebnisse können damit schneller erbracht werden. Und dass, obwohl wir nicht überall mit ausreichender Bandbreiten-Abdeckung versorgt werden. Denn fast alle Funktionalitäten stehen auch Offline zur Verfügung. Auch für die Sicherheit wird dabei gesorgt. Azure IRM, vom Administrator ausgerollt für bestimmte Dokumentenbibliotheken, sorgt im Hintergrund dafür, dass Dokumente geschützt sind und nicht geöffnet werden können, wenn ein Benutzer diese an fremde Personen weiterleitet.

Wenn Sie also zum Benutzer des Typ 3 gehören, dann willkommen in der neuen Welt. Ja. Wir müssen umdenken und neu lernen. Ja, das braucht seine Zeit. Aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Und genau deshalb heißt es auch: OneDrive oder OneDrive.

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OneDrive for Business | Verschieben mit History-Daten

25. Januar 2018 1 Kommentar

SharePoint: Bewegen von Ordnern und Dateien incl Metadaten

Ich habe bereits in meiner Wunschliste für 2017 und 2018 über das Verschieben berichtet. Ab dem 29.01.2017 wird diese Funktion in den verschiedenen Tenants ausgerollt.

Das Verschieben von Dateien an sich wäre ja kein Problem, den das ist ja schon vorhandenes Kopieren und anschließendes Löschen der Quelldatei. Aber hier handelt es sich um ein Verschieben der Datei mit den vorhandenen Meta-Dateien und damit auch der kompletten Datei-Historie. Damit sind endlich unterschiedliche Szenarien möglich.

Teilen

Hier möchte ich ein Beispiel beschreiben, welches ich immer wieder bei SharePoint Saturdays oder Onedrive Deep Dive Veranstaltungen beschrieben habe.

Ich habe eine Idee. Diese Idee bringe ich in digitaler Form unter zum Speicher. Als Word-Datei oder PowerPoint speichere ich meine Idee in meinem OneDrive for Business. Und da meine Idee auch Bilder enthält, wähle ich einen Ordner. Das hat den entscheidenden Vorteil für den nächsten Schritt. Den ich stecke mit meiner Idee fest. Ich muss mich mit einem Kollegen in meiner Firma austauschen. Das ist sehr einfach. Ich teile den gesamten Ordner mit den darunterliegenden Dateien. Bei meinem Kollegen, den ich den Link übermittle, taucht der Ordner unter „Mit mir geteilt“ auf Und mein Kollege kann diesen Ordner auch auf seinem Gerät synchronisieren. Jetzt können wir zeitversetzt oder aber auch gleichzeitig, an den verschiedenen Dateien dieses Ordners arbeiten. Zur Erinnerung: Mein Kollege öffnet mit Word von seiner Gerät das synchronisierte Dokument, schreibt ein paar Änderungen oder Ergänzungen, speichert das Dokument, welches dann durch den Next Generation Sync Client in die Cloud synchronisiert wird. Da auch ich diesen Ordner synchronisiere, wird auch bei mir diese Änderungen auf meinem Gerät sichtbar.

Weitere Kollegen könnten auf die gleiche Weise eingeladen werden. Doch das ist umständlich, in Hinblick auf ein mögliches Szenario in der Zukunft. Was passiert, wenn ich in der Zukunft das Unternehmen verlasse? Um diesem Konflikt aus dem Weg zu gehen, erzeuge ich eine Gruppe und jetzt kommt die neue Funktion von Move zum Tragen: Alle Dateien werden aus meinem OneDrive for Business in die neu erzeugte Gruppe bewegt. Mit der gesamten Historie aller Dateien. Dann noch die anderen Firmen-Mitarbeiter in diese Gruppe einladen. Das wars. Und sollte ich jetzt die Firma verlassen, bleiben alle Daten erhalten, die andren Kollegen können weiterarbeiten.

Als Anmerkung zu diesem Szenario: Sowohl ich als auch mein erster Kollege müssen natürlich die Dateien aus der Gruppe neu synchronisieren.

SharePoint Command Bar - Move to

Migration

Wenn Daten von einem File-Server mit Hilfe von 3rd Party Tools migriert werden, sind diese manchmal an der falschen Stelle. Wenn also ein Dokument in der Marketing Site eigentlich in die Sales Site gehört, aber bereits daran gearbeitet wurde, so kann ein Anwender, sofern er die Rechte für beide Sites besitzt, dieses Dokument in die andere Site bewegen.

Einschränkungen

Das Verschieben von Ordnern und Dateien unter Mitnahme von Metadaten und History Daten funktioniert nur über den Webbrowser und nicht im Explorer.

Um eine Datei oder einen Ordner mit Dateien zu verschieben, muss man für das Ziel die Rechte zum Schreiben haben. Wurde eine Dokumenten-Bibliothek mit IRM (Information Rights Management) versehen und geschützt, so können von dieser Quelle keine Daten verschoben werden

Meta-Daten, Retention Richtlinien und Records Management

Beim Verschieben werden Metadaten in form von Column Names beibehalten. Enthält aber das Ziel keine solche Spalten, so gehen diese Metadaten verloren. Administratoren sollten daher sicherstellen, dass das Ziel auf die Quelle abgestimmt wurde.

Die Vorgehensweise ist die gleiche, wenn Richtlinien zu Rentention und/oder Records Management bestehen.

weitere Informationen in englischer Sprache finden Sie hier im Blog-Beitrag von Chris McNulty

Meine nächsten OneDrive Events

14. Januar 2018 Hinterlasse einen Kommentar

Meinen Blog lesen, ist eine Sache. Manche würden aber gerne einen Live-Event mit mir besuchen. Am einfachsten ist es, die Event-Seite meines Blogs zu besuchen.

Hier eine Auflistung für die nächsten Wochen…

SharePoint Saturday Bremen: OneDrive auf der Zielgeraden

am kommenden Wochenende, genauer gesagt am Samstag, 20.01.17 findet in Bremen ein SharePoint Saturday statt. Mein Talk lautet: OneDrive auf der Zielgeraden.
Hier kann man sich anmelden.

 

Office 365 User Group in Hamburg: OneDrive Deep Dive

Im Februar, genauer am 5.2.2018 gastiere ich mit einem “OneDrive Deep Dive” bei der Office 365 User Group in Hamburg.

Hier kann man sich anmelden.

 

 

Office 365 Meetup in Karlsruhe: OneDrive Deep Dive

Im März bin ich dann im Süden der Republik unterwegs. Der Termin ist der 21.03.18 in Karlsruhe beim Office 365 Meetup. Das Thema ist “OneDrive Deep Dive”

Hier kann man sich anmelden.

 

 

Azure Meetup in Frankfurt: OneDrive Deep Dive

Noch sind es ein paar Tage hin,  bis zum 31.05.18. An diesem Abend bin ich in Frankfurt am Main zu Gast beim Azure Meetup Frankfurt. Thema auch in Frankfurt: “OneDrive Deep Dive”

Hier kann man sich anmelden.

 

Vielleicht sieht man sich irgendwo…

OneDrive Files On-Demand | Office 2016 und Kopieren (Bewegen)


In den Einstellungen des Next Generation Sync Clients (OneDrive.exe) gibt es einen Kartenreiter Office. Dort kann ein Haken gesetzt werden, wenn ich mit der Office Version 2016 (und 2013) arbeite und die Möglichkeit nutzen möchte, mit anderen Benutzern gemeinsam (und auch gleichzeitig) an Office Dokumenten arbeiten möchte. Das gemeinsame Arbeiten war am Anfang auf die Office-Online Versionen beschränkt, was soviel bedeutet, dass ich das Dokument, gespeichert in OneDrive for Business oder in einer Dokumenten-Bibliothek von SharePoint Online, mit anderen gemeinsam in einem Web-Browser arbeiten musste

Mittlerweile kann dies also auch mit den nativen Applikationen aus dem Office Paket durchgeführt werden. Zurück zu den Einstellungen

Wir das Häkchen gesetzt, so öffnet sich ein weiterer Dialog mit dem Namen Synchronisierungskonflikte (aber man kann diesen nur ändern, wenn Office auf dem Rechner installiert ist):

Next Generation Sync Client: Eigenschaften Office Kartenreiter Ich entscheide, ob Änderungen zusammengeführt werden

Das sollte die Standard-Einstellung sein. Nur in einem Konflikt-Fall werden Sie gefragt, was mit der Datei getan werden soll.

Tatsächlich ist die nachstehende Option aktiviert

Next Generation Sync Client: Eigenschaften Office Kartenreiter Immer beide Kopien behalten.

Bei dieser Einstellung werden immer beide Versionen beibehalten.

Auch wenn der Haken “Office-Dateien”, die ich öffne …. nicht gesetzt ist, kann es sein, dass Sie mit dem Phänomen “beide Kopien behalten” konfrontiert sind. Aktivieren Sie kurzfristig  die Funktion, um den Zustand des Schalters “Synchronisierungskonflikte” zu sehen, unter Umstände zu wechseln, und anschließend das Office-Häkchen wieder zu entfernen.

dieses kleine Häkchen hat jedoch unterschiedliche Auswirkungen:
Windows 10, Version 1709 Und Office 2016, vorgegeben sei ein Ordner in ODFB, der nur Cloud Only synchronisiert ist

Versuch 1 Word

NGSC Einstellung unter Office : kein Haken gesetzt, dass mit Office synchronisiert werden soll Word: Speichern unter… OneDrive for Business, diesen Ordner auswählen und speichern

Wird nur in der Wolke gespeichert, Datei Status ist Cloud Only

Versuch 2 Word

NGSC Einstellung unter Office : Haken gesetzt, dass mit Office synchronisiert werden soll
Word: Speichern unter… OneDrive for Business, diesen Ordner auswählen und speichern

Wird  lokal gespeichert und in die Cloud synchronisiert,  Datei Status lokal synchronisiert


Kopieren und Bewegen von Dateien im Windows Explorer

Unabhängig vom Schalter sind auch noch ein paar Eigenheiten mit Kopieren/Bewegen aufgefallen, die unterschiedlich Ergebnisse zeigen. Wir sind nur im Windows Explorer unterwegs:

Files on-Demand Cloud Only

Quelle: Ein Verzeichnis, welches nur in der Cloud verfügbar ist
Ziel: Ein Verzeichnis, welches nur in der Cloud verfügbar ist
ODFB OneDrive for Business
OD OneDrive Personal
SPOnline Dokumentenbibliothek in SharePoint Online (Teamsites, Groups)
Zustand Quelle Zustand und Icon der Datei nach der Aktion in der Quelle
Zustand Ziel Zustand und Icon der Datei nach der Aktion im Ziel
Aktion Quelle Ziel Zustand Quelle Zustand Ziel
1- Kopieren Datei in
ODFB / OD
Cloud Only in ODFB /OD

Files on-Demand Lokal verfügbar

Files on-Demand Local available

2- Kopieren Datei  in
ODFB /OD
Cloud Only in
SPOnline

Files on-Demand Local available

Files on-Demand Local available

3- Bewegen Datei in ODFB /OD Cloud Only in
ODFB / OD

Files on-Demand: Nur in der Cloud verfügbar

4- Bewegen Datei in
ODFB /OD
Cloud Only in
SpOnline

Files on-Demand Local available

Wie wir sehen, gibt es eine Ausnahme beim Datei-Operationen. Bei 3-, Bewegen einer Datei innerhalb einer SharePoint Site-Collection, also OneDrive for Business zu einem anderen Verzeichnis von OneDrive for Business wird das Kommando nur dem Next Generation Sync Client (OneDrive.exe) mitgeteilt, der diese Anweisung in die Cloud weiterreicht. Auf Grund der unter Umständen anderen Rechte-Struktur einer SharePoint Site-Collection zu einer anderen SharePoint Site-Collection wird die Datei zuerst lokal synchronisiert, und dann neu in die Cloud geladen.

OneDrive Files On-Demand | Office 2016 and Copy (Move)


If you open the settings of the Next Generation Sync Client you will find a section “Office”. You may switch it on, if you want to coauthor with Office 2016 (2013) programs like Excel, Word and PowerPoint. In the past, the coauthor feature was only available in Office Online, where you have to work with Office Online inside of a web browser.

But you also may work with the native apps. But back to the settings:

If You say yes:  “Use 2016 to sync Office files”, another dialog will open, to handle the sync conflicts. You may change these settings only if you have Office installed.

Next Generation Sync Client: Settings - Office Tab Let me Choose to merge changes

This should be the standard settings. Only if a sync conflict will occur, you should be asked, what will happen with the file.

But the next option is activated.

Next Generation Sync Client: Settings - Office Tab Always keep both Copies

If you use these settings, both versions will be kept.

Even if you have not select, that Office 2016 will handle syncing, it could be happen, that you will be have a look of the second part.  Do activate “Use Office 2016 to sync Office files” , to see the second part, maybe change the second part and after that, deselect the option.

General the Option “Use Office 2016 to sync Office files” has different behavior.
The following things were tested with Windows 10, Version 1709 and Office 2016, and you have a folder in OneDrive for Business, that is only in the cloud (and not synced to this device).

attempt 1 Word

NGSC settings Office: no activated
Word: save a document in “OneDrive for Business”

The document will be save in the Cloud (not on the local machine), the file status is “Cloud only”

attempt 2 Word

NGSC settings Office: activated
Word: save a document in “OneDrive for Business”

The document will be save local, synced to the cloud, the file status is “synced locally”.


Copy and Move of files in Windows Explorer

Has nothing to do with the Office switch in the settings of the Next Generation Sync Client (OneDrive.exe), but I found some interesting things, during some copy and move actions in Windows Explorer:

Files on-Demand Cloud Only Source: A folder, which is only available in the Cloud
Destination: A folder, which is only available in the Cloud
ODFB OneDrive for Business
OD OneDrive Personal
SPOnline Document library in SharePoint Online (Teamsites, Groups)
Condition Source Condition and icon after copy/move actions on Source
Condition Destination Condition and icon after copy/move action on destination

 

Action Source Destination Condition source Condition dest.
1- Copy File in
ODFB / OD
Cloud Only in ODFB /OD

Files on-Demand Local available

Files on-Demand Local available

2- Copy File in
ODFB /OD
Cloud Only in
SPOnline

Files on-Demand Local available

Files on-Demand Local available

3- Move File in
ODFB /OD
Cloud Only in
ODFB / OD

Files on-Demand Cloud Only

4- Move File in
ODFB /OD
Cloud Only in
SpOnline

Files on-Demand Local available

We see, there is an exception on Action 3. Move within a SharePoint Site collection, f.e move a file from one folder in OneDrive for Business to another folder in OneDrive for Business. So the action will be transported with the Next Generation Sync Client to the cloud, no local sync will be done. If you do a move action between different site collections (from one folder inside a group) into another folder in another group,it must first be synced to the local device (down) and the synced to the new destination (up).

Files on Demand | der Umgang mit den drei Status (Teil 2)

29. Dezember 2017 14 Kommentare

Files on-demand

Eigentlich wollte ich gar keinen zweiten Teil schreiben. Aber Kommentare und Mails haben mich dazu bewogen, doch ein bisschen tiefer einzusteigen. Also zuerst einmal den ersten Teil lesen, und dann hierher zurückkehren.

Files on Demand basieren also auf der Integration vom Next Generation Sync Client in die Windows 10 Umgebung, und dort in den Windows Explorer.  Aber auch der Windows Explorer ist ja nur eine Sicht-Ebene auf das darunterliegende Datei-System. Und dieses hört auf den Namen NTFS. Und mit dem Windows Fall Creators Update wurde das Datei-System NTFS aufgebohrt.

Dort wurden nämlich 2 Attribute hinzugefügt

P – Pinned

O – Offline

U – Unpinned

Eine Kombination aus diesen Flags repräsentieren den Zustand einer Datei.

Files-on-demand-Online-Only-files

Nur Online verfügbar

Attribute gesetzt: O und U

Files-on-demand-Locally-available

Lokal verfügbare Datei

Attribute gesetzt: keine

Files-on-demand-Always-available

immer verfügbare Datei

Attribute gesetzt: P

Anmerkung: ich betrachte hier nur die Attribute die für die Synchronisierung relevant sind. Attribute wie A,S oder H werden hier nicht behandelt.

Die Attribute können Sie via PowerShell oder der Eingabeaufforderung (CMD) ersehen:

die neuen Attribute von NTFS (Windows 10 Version 1709)

wenn Sie ein anderes NTFS System anschauen, fehlen dort die 3 Attribute, und das erklärt auch, warum wir (derzeit) Files on Demand nicht in einem Windows Server 2016 finden.

Werfen wir einen Blick auf 3 Test-Dateien, zuerst im Explorer…

die drei möglichen Status einer Datei

und jetzt mit den jeweiligen Attributen

die drei möglichen Status einer Datei hier mit den jeweiligen Attributen

und wenn wir uns einmal die Eigenschaften von LastAccesstime und LastAccessTimeUTC anschauen…

Blick in die Zukunft: LastAccessTime und LastAccessTimeUTC

dann bringt das Microsoft (oder jeden Powershell-Administrator) in die Lage, wenn der Platz auf dem jeweiligen Gerät knapp wird, eine Powershell-Sequenz zu starten, die aufräumt.

Derzeit hat Microsoft dies aber noch nicht implementiert. Mann kann aber mit dem Attrib-Befehl die Attribute ändern und damit aufräumen.

Hier ein paar Beispiele:

Von Aktion und Befehl Nach

Files-on-demand-Always-available

Eine Datei, die immer lokal verfügbar ist, nur noch in der Cloud verfügbar umstellen:

Attrib <filename> –P +U

Files-on-demand-Online-Only-files

Files-on-demand-Online-Only-files

Eine Datei auf immer verfügbar setzen:

Attrib <filename> +P –U

Files-on-demand-Always-available

Files-on-demand-Always-available

Eine Datei, die immer verfügbar ist, auf lokal verfügbar setzen:

Attrib <filename> –P -U

Files-on-demand-Locally-available

OneDrive Icons in Explorer-View with Windows 10 1709 Build 17063

27. Dezember 2017 Hinterlasse einen Kommentar

Ausschnitt_thumb5

Windows 10 Users, which are running Insiders Version 1709 Build 17063 are now able to have additional OneDrive Icons in the Windows Explorer.

First the Explorer-View before the change:

Explorer Before

we switch now into the view, here to options, Change to Folder and Search Options, inside the Folder-options to View and here to scroll down to Navigation Pane….

Before After
Settings beFore Settings after

and activate “Always show availability status” and the end up with OK.

Inside of the Explorer it looks like:

Explorer Aft

Now I know, why I have such a big space. This view will work with the Next Generation Sync Client, OneDrive Personal, OneDrive for Business, Teamsites and Groups of Office 365

If you do not want to have these Icons, you may switch them off the same way.

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