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Next Generation Sync Client | Synchronisation mit OnPremise und IRM

4. Oktober 2017 Hinterlasse einen Kommentar

Synchronisation von Dateien von SharePoint onPremise

Viele warten schon seit geraumer Zeit darauf. Dass Microsoft endlich eine Möglichkeit auf den Weg bringt, Dateien von SharePoint onPremise ohne lästige Beschränkungen und ohne nicht nachvollziehbare Fehlermeldungen auf ein lokales Gerät zu synchronisieren. Klar hat Microsoft die Devise ausgegeben, „Cloud First – Mobile First“, aber Microsoft sollte seine Kunden nicht vergessen, die, aus welchen Gründen auch immer, noch auf die OnPremise Variante setzen (müssen).

Wenn wir den derzeitigen Zustand betrachten, so muss für alle Varianten des SharePoint Server onPremise der mittlerweile in die Jahre gekommene „Groove“ Synchronisations Client benutzt werden. Damit sind im wesentlichen einige Beschränkungen enthalten.

  • Keine selektive Synchronisation
  • Viele Limitierungen
  • Unzureichende Fehlermeldungen
  • Kein Co-Authoring
  • Keine Weiterentwicklung

Derselbe Client muss derzeit auch noch verwendet werden, wenn man Dokumenten-Bibliotheken in SharePoint Online innerhalb Office 365 synchronisieren möchte, welche mit RMS/DRM geschützt sind.

Benutzer fühlen sich alleine gelassen, kämpfen mit Synchronisations-Problemen, und wollen doch eigentlich nur arbeiten.

 Synchronisation mittels des Next Generation Sync Clients zu Office 365

Doch endlich gibt es Licht am Ende des Tunnels: Microsoft hat auf der Ignite-Konferenz in Orlando, Florida, viele Neuerungen bekannt gegeben, dazu auch einige Statements zum oben beschriebenen Problem.

IRM /RMS

Endlich ist es möglich, mit dem Next Generation Snyc Client mit IRM/RMS geschützte Bibliotheken zu synchronisieren. Außerdem wird es möglich sein, mit privaten Schlüsseln versehene Dateien zu synchronisieren. Und nicht irgendwann, sondern noch in diesem Jahr.

 Synchronisation mittels des Next Generation Sync Clients zu IRM geschützte Bibliotheken in Office 365

Dies ist ein weiterer Schritt, mehr Sicherheit und Schutz in die Firmen-Daten zu bekommen. Und für all diejenigen, die keinen SharePoint Server onPremise betreiben, endlich die Möglichkeit zu bekommen, den „Groove“ -Client zu beerdigen.

Next Generation Snyc Client – SharePoint Server OnPremise

Die gute Nachricht. Ja, Microsoft arbeitet daran. Die schlechte Nachricht: Es wird noch eine Weile dauern, bevor Bibliotheken vom SharePoint Server 2019 mit dem NGSC synchronisiert werden können. Wenn man sich die zeitlichen Ankündigungen zur OnPremise Version SharePoint Server 2019 anschaut, sind das noch 12 Monate.

 Synchronisation mittels des Next Generation Sync Clients zu SharePoint Server 2019,

Und um die aufkommenden Fragen gleich zu beantworten: Nein, die vorherigen Versionen der OnPremise Variante des SharePoint Server werden nicht unterstützt werden. Hier verhält sich das Ganze wie bei OneDrive Files on Demand. Dies Funktionalität wird es ausschließlich für Windows 10 geben. Die Erklärung ist sehr einfach. Microsoft hat noch nie für ältere Versionen (Betriebssysteme) oder Server neue Funktionalitäten implementiert.

Mit dem Erscheinen des SharePoint Server 2019 ist dann endgültig Schluss und das endgültige Aus für den Groove-Client.

Call to Action

Wer noch einen SharePoint Server 2007, 2010, 2013 oder 2016 in Betrieb hat, muss also ein Update auf den SharePoint Server 2019 vornehmen. Und das kostet Geld. Nicht nur die Lizenz, sondern auch die Migration der vorhandenen Daten. Und der Zeitplan von Microsoft erfordert in den nächsten 3 Monaten unsere Aufmerksamkeit. Für all die Unternehmen, deren Geschäftsjahr gleich dem Kalenderjahr ist, muss für das Upgrade Budget vorhanden sein. Denn der SharePoint Server 2019 wird erst im Herbst 2018 global verfügbar sein. Und je nach Größe muss auch die Migration geplant und ausgeführt werden. Und größere SharePoint Farmen erfordern doch eine Menge Vorarbeit.

Vielleicht doch in die Cloud

Ob Sie tatsächlich auf den SharePoint Server 2019 upgraden, oder vielleicht doch den Weg in die Cloud durchführen, kann dann Mitte des Jahres 2019 entschieden werden. Nach erfolgreichem Upgrade / Migration sind Ihre Mitarbeiter dann endlich in der Lage, die neuen Möglichkeiten der Kollaboration zu nützen.

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OneDrive for Business | new version 17.3.7010.0912 published

21. September 2017 3 Kommentare

a new Version of the Next Generation Sync Client is available

The first version with the number 7. Today Microsoft has released a new Version from the Next Generation Sync Client and some people will the the version 17.3.7010.9012 on the devices. The fully Update-Mechanism downloads the right version and update the new version. Enterprise customers will find the version 17.3.6998.0830.

The Change log file was updated with the version 17.3.6998.0830, no information about the latest version.

Here is my own Change-Log

OneDrive und SharePoint Online | geändertes Teilen

20. Mai 2017 2 Kommentare

OneDrive for Business, Microsoft

Am 8.Mai hat Microsoft die Änderungen im Nachrichten-Center von Office 365 veröffentlicht. Ich habe es natürlich gleich getestet, aber es war noch nicht auf meinem Tenant ausgerollt worden. Und es auch mit dem heutigen Datum noch nicht auf allen Tenants verfügbar. Deshalb habe ich es auch versäumt, einen Beitrag darüber zu schreiben. Zuerst, für all die Leser, die mit den Microsoft Bergriffen nicht klarkommen, das gilt nicht für OneDrive Personal, sondern nur für die Premium-Variante, also OneDrive for Business und alle Dokument-Bibliotheken in SharePoint Online, also in bestimmten Paketen von Microsoft Office 365.

Wer hat schon einen Überblick über all seine geteilten Links?

Viele Administratoren fordern bei der professionellen Variante eine Liste, woraus ersichtlich ist, welcher Mitarbeiter mit wem was teilt. Für mich mach das wenig Sinn. Denn was macht der Administrator einer 10.000 Mitarbeiter großen Firma mit einer solchen Liste? Ein kleines Rechenbeispiel: Nicht alle Mitarbeiter teilen viele Dateien, da mag es welche geben, die gar nichts teilen, andere dagegen teilen viele Dateien. Nehmen wir nur einmal 3 Links pro  Benutzer: Dann kommen wir auf eine Liste von 30000 Links. Und nochmal, was macht der Administrator mit dieser Liste?

Aktivitäts-Liste von OneDrive  im Admin-Center von Office 365

Viel besser ist es, für bestimmte Freigabe-Links einen zusätzliche Haken zu setzen. Und den Link nach einer bestimmten Zeit automatisch verfallen zu lassen. Damit schließe ich potenzielle Lücken. Und muss nicht daran denken…

Microsoft hat in Office 365 die Möglichkeiten geschaffen, zum einen Unternehmensrichtlinien, was externe Links angeht, umzusetzen, aber auch Vorgaben festzulegen, was ein Benutzer beim Erstellen eines Links sieht.

Da wären zum einen im Office Admin-Center die  Einstellungen, die für das gesamte Unternehmen gelten.

SharePoint Admin Center in Office 365

Die obigen Einstellungen bedeuten:

Der Administrator erlaubt den Benutzern die Freigabe für authentifizierter externe Benutzer und die Verwendung von anonymer Zugriffslinks, bei Verwendung von anonymen Zugriffslinks laufen diese nach 60 Tagen ab. Anonyme Zugriffslinks gestatten dem Empfänger bei Dateien das Anzeigen, bei Ordnern das Anzeigen, Bearbeiten und Hochladen. Die Voreinstellungen des Standardlinks ist ein anonymer Zugriff.

Diese Einstellungen finden Sie im Office 365 Admin Center unter: SharePoint – Freigabe oder für OneDrive for Business unter: OneDrive – Freigabe.

Freigabe im OneDrive Admin Center in Office 365

Freigabe im OneDrive Admin Center in Office 365

Also kann der Office 365 Administrator Vorgaben für alle Benutzer vorgeben, um die Sicherheit- und Compliance-Vorgaben des Unternehmens zu wahren.

 

Wie sieht das beim Benutzer aus:

Link-Einstellungen in Office 365

beim Teilen mit jedermann (ohne Windows Anmeldung) kann der Empfänger des Links die Datei ansehen, aber nicht bearbeiten. Und am 20.Juli 2017 funktioniert der Link nicht mehr.

Link-Einstellungen in Office 365 wenn ich Benutzer der Firma auswähle (alle, dürfen diese die Datei auch bearbeiten, wenn ich den Haken gesetzt habe.
Link-Einstellungen in Office 365 Ich kann die Datei jedoch auch nur einer bestimmten Person freigeben, hier nur Ansicht, weil der Haken zur Bearbeitung nicht gesetzt ist
Link-Einstellungen in Office 365 Wenn ich die zeitliche Beschränkung (vorgegeben vom Administrator) überschreiten will, weist mich das System darauf hin, dass das nicht möglich ist.
Teilen bei OneDrive Personal Premium Dies ist der Dialog bei OneDrive Personal mit Premium Funktion, also einem Abo

Selbstverständlich funktioniert das auch mit Ordnern und den darin enthaltenen Dateien. Das das System noch Probleme mit der eingestellten Sprache hat ( hier Deutsch und nicht Mittw. sondern Wed) wird das Team in Redmond bestimmt noch ändern.

Warum funktioniert das nicht mit OneDrive (Personal)?

Nun, der Synchronisations-Client für beide Cloud-Speicher heißt Next Generation Sync Client. Der tatsächliche Speicher ist unterschiedlich:

Dienst Speicher
OneDrive (Personal) Azure Files
OneDrive (Personal) mit Premium (Abo) Azure Files, eigenes Rechte-System
OneDrive for Business Azure blob storage; aber über SharePoint
SharePoint Online Azure Blog Storage, über SharePoint

Das Rechtesystem von Azure Files/SharePoint sorgt also für das automatische “Schließen”  des Links nach Ablauf der eingestellten Zeit.

 

Zusammenfassung

Endlich hat Microsoft dem Administrator eine Möglichkeit gegeben, Sicherheitsvorgaben für alle Benutzer der jeweiligen  Firma vorzugeben. Jetzt sollte ich das auch im Windows Explorer einstellen können, das kommt im Herbst. (und der Artikel früher, versprochen)

Vorbei

15. Mai 2017 3 Kommentare

Vorbei

Auch wenn ich in der 5. Folge meiner Artikelreihe “Ich bin zurück” geschrieben habe, dass ich jetzt ins Marketing gewechselt bin, hat dieser Ausflug nur 5 Monate angehalten. Und: Mein Engagement mit der US-Firma in Kirkland wurde im April beendet.  Genau so schnell, wie man einen Job bekommet, “Können Sie schon nächsten Montag?”, genau so schnell stehst Du wieder dem freien Arbeitsmarkt zur Verfügung. “You are fired”. Bleibt ein Rückblick. Und mit dem Abstand von 6 Wochen ein Rückblick mit weniger Emotionen.

Wer die ganze Geschichte lesen will, dies ist der 6.Teil. Am Ende des Artikels sind die Links zu den fünf Vorherigen.

Vorbei 

Eines habe ich in meinen “alten” Jahren gelernt. Junge Leute, die in Manager-Positionen sitzen, vertragen keine Kritik. “Das wusste ich noch nicht” ist vielleicht die banalste Antwort. Manchmal bekommst Du nicht die Wahrheit übermittelt. Die unterschiedliche Kultur veranlasst den amerikanischen Kollegen überhaupt nicht darüber nachzudenken. Ich erledige meinen Job. Das was mir aufgetragen wird. Nicht mehr. Nicht weniger. Mit den nötigen Emotionen. “It’s amazing”. Gemeinsames Klatschen.  Feierabend. Tschüss.  Diskussion ja. Kritik? Kommt darauf an. “Es lag nicht an Dir”.  Trotzdem hat der Mohr seine Schuldigkeit getan. Und Du weißt immer noch nicht, warum Du eigentlich gehen durftest. Wenn innerhalb von 2 Jahren die Mitarbeiterzahl verdreifacht wird, kommt es natürlich vor, dass neue Manager-Ebenen entstehen. Dieses schnelle organische Wachstum bringt so manche Probleme mit sich. Was gestern noch als richtig galt, ist morgen Schnee von gestern. Viele Europäer, insbesondere wir Deutschen kommen mit diesen Kultur Schocks nicht zurecht. Mir hat das nichts ausgemacht. Ich liebe Änderungen. Aber ich kann nicht verstehen, wie mit Mitarbeitern umgegangen wird. Es waren einmal 4 MVP’s, die bei BitTitan ihr Geld verdient haben. Jetzt ist es nur noch einer. Und das in der schwierigen Zeit einer Transformation, den hier hat BitTitan bereits jetzt angesetzt. Nicht mehr nur die klassische Migration, sondern die Automation. Von außen ist also so eine Entscheidung nicht zu ergründen. Und von bestimmten Personen bekommst Du keine Antwort (mehr).

Was also habe ich mitgenommen?

Zum einen, dass die Amerikaner keine Ahnung von der deutschen Kultur haben. Zum Anderen haben Sie trotz der Hilfsmittel in Outlook immer noch Probleme außerhalb ihrer Zeitzone. Was die Adaption von neuer Software angeht, können wir Deutsche uns aber auch eine Scheibe abschneiden. Nach dem Motto “Just Do it” wird bei einer Mittelstandsfirma  einfach ein Programm wie “Microsoft Teams” ausprobiert und für gut erachtet. Geht ganz schnell. Und kam Ultra gut an im Marketing. Was ich damit sagen will: technische Innovationen bei einer technischen Firma. Passt. Was mir nicht gefällt: Die Lobhudelei auf Personen. Auf Ereignisse wie 1 jähriges, 2 jähriges bei der Firma. Über Produkte. Über Personen. Dieses typische “Amazing”. Und mittlerweile ist mir auch klargeworden: Bei den meisten ist “der, die, das” schon wieder vergessen, nachdem das “Amazing” den Mund verlassen hat. Viele Ex-Kollegen waren/sind sehr oberflächlich. Kollegen aus dem europäischen Raum haben da ein anderes Verhältnis. Ist wohl auch eine Kulturfrage. Über Land und Leute kann ich nicht viel sagen. Waren ja immer nur ein paar Tage/Wochen. Ich habe auch etwas mitgenommen. Die Sprache. Viele Vokabel. Jeden Tag ein paar neue. Ich habe immer noch Schwierigkeiten, meinen Burger selbst zusammen zu stellen. Dazu war ich zu selten vor Ort. Mein Wortschatz hat sich wesentlich verbessert. Keine Angst vor fremden Leuten: Einfach drauf los reden. Und kein Mensch verbessert Dich. Es sei denn, Du forderst jemanden dazu auf. Mittlerweile gibt es den MVPKaffeklatsch nicht nur in deutscher Sprache, sondern die ersten Ausgaben in englischer Sprache. Und im Marketing? Eine ganze Menge, denn die letzten Monate waren nicht mehr Exchange und Co. bei der Migration mein Hauptthema, sondern Marketo , On24 und Co. Auch hier muss an bestimmten Stellen tricksen. Den “fast”-Perfektionismus eine Exchange Servers haben diese Produkte noch nicht erreicht. Mitgenommen habe ich aber auch die Erkenntnis, was Du zum zweiten Mal anfasst, nicht noch einmal manuell durchführen. Automatisierung mit verschiedenen Cloud Produkten. So sind meine sozialen Netzwerkaktivitäten zum größten Teil automatisiert. Und ich kann meine Zeit den wichtigen Dingen widmen.

Was folgt?

Ich bin offen. Für fast alles. Für die Rente ist es mir persönlich noch zu früh. Aber Bits und Bytes möchte ich auch nicht mehr anfassen. Dazu habe ich zu viel Erfahrung. Es muss also schon eine Firma sein, die sich mit der Cloud beschäftigt. Mit der richtigen, was heißen soll, ich bin noch für über ein Jahr Microsoft MVP und möchte diesen Titel auch behalten. Also Azure und Office 365. Deutschland, Europa, USA? Der Standort ist mir eigentlich egal, ein Umzug kommt für mich nicht in Frage, denn mit den richtigen Produkten kannst Du von überall in der Welt arbeiten. Ich kann begeistern. Ob in der Community oder in einem Business-Meeting. Wer also ein gescheites Produkt oder Dienstleistung im Portfolio hat, der kann sich gerne melden.

 

Teil 1: Mein erster Arbeitstag
Teil 2: Meine erste Arbeitswoche
Teil 3: nach drei Wochen
Teil 4: Nach neun Monaten 
Teil 5: Ich bin zurück

Next Generation Sync Client | Jetzt auch # und % im Dateinamen

12. April 2017 5 Kommentare

Office 365, Microsoft OneDrive for Business, Microsoft

Nur ein paar Tage über der ursprünglichen Ankündigung hat Microsoft ein weiteres Feature für OneDrive for Business und SharePoint Online angekündigt. Der Benutzer wird jetzt auch Dateien mit “#” und “%” im Dateinamen synchronisieren können. Noch ist es nicht soweit. Und der der SharePoint-Online Admin wird das auch explizit freischalten müssen. Noch ist es aber nicht soweit

Vor kurzem habe ich über 120.000 Dateien in die Cloud synchronisiert. Dabei sind auch ein paar Dokumente dabei gewesen, welche die noch unzulässige Zeichen enthielten. Dann gibt es eine Fehlermeldung und der Benutzer muss manuell eingreifen. (Bei mir waren das alte Dokumente, als C# als Programmiersprache etabliert wurde)

Next Generation Sync Client: Fehler, unzulässiges Zeichen im Dateinamen

Das ist für viele Benutzer nicht nachvollziehbar. Und Microsoft wollte das im ersten Quartal 2017 bereinigen. Mit ein paar Tagen Verzögerung ist es jetzt implementiert.

Voraussetzungen:

Dies gilt nur für den Next Generation Sync Client, der alte “Groove Client” wird nicht unterstützt. Wer regelmäßig meine Blog Posts liest, weiß, das der Next Generation Sync Client “derzeit” nur mit Office 365 und OneDrive Personal (also in der Cloud)  funktioniert.

Speicherort Wegfall von “#” und “%”
SharePoint Server on Prem NEIN
OneDrive for Business on Prem NEIN
SharePoint Online
Bibliotheken in Team Sites und Groups
JA
OneDrive for Business JA

Ist dieses Feature sofort verfügbar?

Nein, denn, und das werde ich noch beschreiben, der Administrator muss dazu selbst Hand anlegen. Und das nicht über die Web-Oberfläche, nein PowerShell ist angesagt. Für alle Office 365 Mieter, die ab dem Juni 2017 erstellt werden, ist diese Funktion dann automatisch eingestellt.

Das Kommando für die Anzeige / das Ändern lautet: Get-SPOTenant / Set-SPOTenant

der dazugehörige Parameter: SpecialCharactersStateInFileFolderName

Der Wert kann dabei 3 Eigenschaften einnehmen

Wert Beschreibung
Allowed Erlaubt # und % Zeichen im Datei- und Ordnernamen in SharePoint Online und OneDrive for Business  Dokumenten Bibliotheken
Disallowed # und % Zeichen im Datei- und Ordnernamen in SharePoint Online und OneDrive for Business  Dokumenten Bibliotheken werden nicht unterstützt.
NoPreference Das ist die Default Einstellung. Die Unterstützung von # und % Zeichen im Datei- und Ordnernamen wird durch Microsoft unterstützt. Dies geschieht nach und nach bei den unterschiedlichen Mietern. War der Zustand bis zur Unterstützung bereits in einem anderen Zustand, wird dieser nicht überschrieben. Diese Eigenschaft ist Read-Only, man kann Sie , wenn einmal geändert, nicht wieder setzen.

Bevor wir uns per Power Shell mit SharePoint Online verbinden, muss sichergestellt sein, dass die SharePoint Online-Verwaltungsshell installiert haben. Diese können Sie hier herunterladen. Auch wer die SharePoint Online-Verwaltungsshell bereits auf seinem Rechner installiert hat, sollte diese auf die neuste Version updaten. Starten Sie SharePoint Online Management Shell oder aber Windows PowerShell ISE.

Nicht jeder benutzt PowerShell jeden Tag. Deshalb werde ich die einzelnen Schritte hier beschreiben.

Bild Beschreibung
Office 365: SharePoint Admin Center Melden Sie sich im Browser als SharePoint Administrator oder globaler Administrator an und wechseln Sie dort in das SharePoint Admin Center

wir benötigen den Part mit dem Mieter-Namen: hier
https://mvpt01-admin.SharePoint.com

hier jetzt die paar Zeilen PowerShell Code:

$TenantURL="https://mvpt01-admin.sharepoint.com"
$SharePointAdmin="Hans.Brender@mvpt01.onmicrosoft.com"
Connect-SPOService -Url $TenantURL -credential $SharePointAdmin
Get-SPOTenant

In der ersten Zeile wird der Variablen $TenantURL Ihre SharePoint Verwaltung zugewiesen. Zeile 2 ist der Anmeldename des SharePoint Administrators oder des globalen Administrators. In der dritten Zeile werden diese Variablen  dem Connect-SPOService zugewiesen, ein Fenster öffnet sich und Sie müssen Sich mit dem SharePoint-Administrator authentifizieren. Das ist die Anmeldung. Die letzte Zeile ruft Get-SPOTenant auf und hier erhalten Sie das Ergebnis

PowerShell; Function Get-SPOTenant; Ergebnisse

beim ersten Aufruf steht bei SpecialCharactersStateInFileFolderNames natürlich NoPreference

Wenn Get-SPOTenant für das Auslesen zuständig ist, kann mit Set-SPOTenant etwas geschrieben werden.  Wenn wir also # und % als Zeichen in einem Datei- oder Ordnernamen erlauben wollen so lautet das Kommando

Set-SPOTenant -SpecialCharactersStateInFileFolderNames Allowed

das Verbieten:

Set-SPOTenant -SpecialCharactersStateInFileFolderNames Disallowed

Um sich wieder abzumelden geben Sie Disconnect-SPOService ein.

Wir der Wert mittels PowerShell geändert, so dauert dies eine geraume Weile, bis das Kommando wirkt!

Die Funktion bezieht sich auf Dateinamen und Ordner, nicht jedoch auf SharePoint Sites (Web objects) und Site Collections

Für alle Entwickler: Man sollte sich die API Änderungen anschauen

Next Generation Sync Client; Dateinamen mit Sonderzeichen

OneDrive for Business: Dateinamen mit Sonderzeichen


Zusammenfassung:

ein paar Zeilen Code und schon haben Administratoren weniger Arbeit mit Benutzern, die sich schon oft gefragt haben, warum hier ein Problem vorliegt. Leider bisher nur in der Cloud verfügbar.

[12.04.17 Nachtrag] wer eine NAS wie Synology benutzt, wird Probleme bekommen, wenn er Daten aus OneDrive for Business sichert, den derzeit benutzt die NAS noch die nicht erweiterte API.

[13.04.17 Nachtrag] Kenn jemand SaRA?
Microsoft Support and Recovery Assistant for Office 365 in der Version 16.00.1702.0000 kennt die unzulässigen Zeichen noch nicht. Dieses, nennen wir es einmal Microsoft Universal Fehlerbereinigungstool wird aber fortlaufend erweitert, wir mir gestern Microsoft mitgeteilt hat.

 

Quelle: Microsoft Tech Community

Next Generation Sync Client | Registry key vs Admin-Center

25. März 2017 2 Kommentare

OneDrive for Business, Microsoft

some people ask me: Do I have to set the registry Key TeamSiteSyncPreview in each Client, to sync document libraries from team sites or groups from SharePoint Online to my local device? With the Next Generation Sync Client, not the old Groove client!

My answer: Yes / No, it depends.

 

You know, that the Next Generation Sync Clients comes with Windows 10 OS or you may install it manually with other OS, and you will have selective sync with

  • OneDrive (Personal)
  • OneDrive for Business

Sync with Next Generation Sync Client  without  settings  in the  Admin-Center or installing the Reg-Key

If you want to sync data from other document libraries in Office 365 you need to set some switches in the admin portal of Office 365 and you need therefore admin credentials OR you install the registry Key TeamSiteSyncPreview  on you local device. But in this case you need local admin rights.

The difference is, that with the registry Key you open access to sync for other document libraries only for this device.. So you may read it from Microsoft. All other devices of your Office 365 tenant have no access. That’s ideal for testing with a test group of users.

If you want to enable the sync process with the Next Generation Sync Client  for all of your users you need the SharePoint admin of Office 365. And, you do not need to set this registry Key on local devices.

If you have set the Registry Key or having changed the settings in Office 365 you may then sync data from

  • OneDrive Personal
  • OneDrive for Business
  • document libraries in SharePoint Team Sites
  • document libraries in SharePoint  Groups
  • document libraries in SharePoint  Planner*)
  • document libraries in Teams

*) 03/23717 There is a known bug. You have to change to classic view

Sync with Next Generation Sync Client  with settings  in the  Admin-Center or installing the Reg-Key

What and where do I have to change/set in the admin Center of Office 365?

Open the SharePoint admin center.
In the left pane, click settings.
Make sure "OneDrive Sync Button" is set to "Start the new client." To sync SharePoint files with the new client, you must also sync OneDrive files with the new client.
For "Sync Client for SharePoint," select Start the new client.
Click OK

SharePoint Admin Center: OneDrive Sync

If you have made these changes and the users clicks on the sync button, the Next Generation Sync Client is launched. You also have the chance to install the newest version from the popup window.

But You have to know, and that’s very important:

These changes take several hours to propagate. To check that they’ve propagated, go to a SharePoint Online site and click Sync. In the browser dialog box that confirms the request to open a program, the "Program" should appear as "Microsoft OneDrive" and the "Address" should start with "odopen://"

Many issues I have heard, come from this point.

Next Generation Sync Client | Registrierungsschlüssel vs Admin-Center

24. März 2017 2 Kommentare

OneDrive for Business, Microsoft

Ich wurde schon des Öfteren gefragt: Muss ich den Registrierungsschlüssel TeamSiteSyncPreview im Client setzen, um auf Dokumentenbibliotheken von SharePoint Teamsites oder Groups in Office 365 mit meinem lokalen Windows Client zu synchronisieren? Wohlgemerkt mit dem Next Generation Sync Client, nicht mit dem alten Groove Client.

Die Antwort: Ja / Nein, das kommt darauf an.

 

Der Next Generation Sync Client, Bestandteil des Windows 10 Betriebssystems oder aber für diverse Betriebssysteme nachträglich installierbar, beherrscht von Haus aus selektive Synchronisation mit

  • OneDrive (Personal)
  • OneDrive for Business

Synchronisation mit dem Next Generation Sync Client  ohne Einstellungen im Admin-Center

 

Will ich mit mit anderen Dokumenten-Bibliotheken in Office 365 eine Synchronisation herbeiführen, so benötige ich geänderte Einstellungen im Administrationsteil für Office 365 und damit den SharePoint Administrator oder ich installiere den Registrierungsschlüssel TeamSiteSyncPreview  auf meinem Rechner. Dazu benötige ich natürlich lokale Admin-Rechte auf meinem Gerät.

Der Unterschied ist der, dass ich mit dem Registrierungsschlüssel genau dieses und nur dieses Gerät freischalte für die Synchronisation anderer Dokumenten-Bibliotheken. Das ganze hat Microsoft hier beschrieben. Alle anderen Geräte die sich mit Office 365 verbinden und synchronisieren bekommen keinen Zugriff. Damit kann ich bestimmte, ausgewählte  Benutzer zu Testzwecken für eine Synchronisation weiterer Dokumentenbibliotheken bestimmen.

Soll für alle alle Benutzer der neue Next Generation Sync Client benutzt werden, so kann dies der SharePoint-Administrator für Office 365 durchführen. Am lokalen Client muss dann kein weiterer Registrierungsschlüsse mehr eingetragen werden.

Ist der Key eingetragen oder sind die Einstellungen in Office 365 gesetzt, kann eine selektive Synchronisation mit dem Next Generation Sync Client mit

  • OneDrive Personal
  • OneDrive for Business
  • Dokumentenbibliotheken in SharePoint Team Sites
  • Dokumentenbibliotheken in SharePoint Groups
  • Dokumentenbibliotheken in SharePoint Planner*)
  • Dokumentenbibliotheken in Teams
    *) 23.03.17 Hier existiert noch ein Bug. Es muss zur klassischen Darstellung gewechselt werden.

Synchronisation mit dem Next Generation Sync Client  mit Einstellungen im Admin-Center

Was muss wo in der Admin Konsole von Office 365 eingestellt werden?

Öffnen sie das SharePoint Admin Center in Office 365
Klicken Sie auf Einstellungen
Wählen Sie für “Synchronisationsclient für SharePoint” die Option “Neuen Client starten” Und bestätigen sie das ganze mit OK

SharePoint Admin Center: neuen Sync-Client starten

Durch diese Selektion werden Benutzer, welche auf einen Synchronisations-Butten klicken, den neuen Client (New Generation Sync Client ) verwenden. Ist dieser auf dem Client nicht vorhanden, kann er von dem Popup Fenster aus installiert werden.

Das wichtigste ist im nachstehenden Satz beschrieben:

Diese Änderungen im SharePoint Admin Center können mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Das ist abhängig davon, wie viele Benutzer in Ihrem Office 365 vorhanden sind und wie viele Objekte betroffen sind.

Hier ist die häufigste Ursache zu finden. Hier hilft nur abwarten.

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