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Files on Demand | der Umgang mit den drei Status (Teil 2)


Files on-demand

Eigentlich wollte ich gar keinen zweiten Teil schreiben. Aber Kommentare und Mails haben mich dazu bewogen, doch ein bisschen tiefer einzusteigen. Also zuerst einmal den ersten Teil lesen, und dann hierher zurückkehren.

Files on Demand basieren also auf der Integration vom Next Generation Sync Client in die Windows 10 Umgebung, und dort in den Windows Explorer.  Aber auch der Windows Explorer ist ja nur eine Sicht-Ebene auf das darunterliegende Datei-System. Und dieses hört auf den Namen NTFS. Und mit dem Windows Fall Creators Update wurde das Datei-System NTFS aufgebohrt.

Dort wurden nämlich 2 Attribute hinzugefügt

P – Pinned

O – Offline

U – Unpinned

Eine Kombination aus diesen Flags repräsentieren den Zustand einer Datei.

Files-on-demand-Online-Only-files

Nur Online verfügbar

Attribute gesetzt: O und U

Files-on-demand-Locally-available

Lokal verfügbare Datei

Attribute gesetzt: keine

Files-on-demand-Always-available

immer verfügbare Datei

Attribute gesetzt: P

Anmerkung: ich betrachte hier nur die Attribute die für die Synchronisierung relevant sind. Attribute wie A,S oder H werden hier nicht behandelt.

Die Attribute können Sie via PowerShell oder der Eingabeaufforderung (CMD) ersehen:

die neuen Attribute von NTFS (Windows 10 Version 1709)

wenn Sie ein anderes NTFS System anschauen, fehlen dort die 3 Attribute, und das erklärt auch, warum wir (derzeit) Files on Demand nicht in einem Windows Server 2016 finden.

Werfen wir einen Blick auf 3 Test-Dateien, zuerst im Explorer…

die drei möglichen Status einer Datei

und jetzt mit den jeweiligen Attributen

die drei möglichen Status einer Datei hier mit den jeweiligen Attributen

und wenn wir uns einmal die Eigenschaften von LastAccesstime und LastAccessTimeUTC anschauen…

Blick in die Zukunft: LastAccessTime und LastAccessTimeUTC

dann bringt das Microsoft (oder jeden Powershell-Administrator) in die Lage, wenn der Platz auf dem jeweiligen Gerät knapp wird, eine Powershell-Sequenz zu starten, die aufräumt.

Derzeit hat Microsoft dies aber noch nicht implementiert. Mann kann aber mit dem Attrib-Befehl die Attribute ändern und damit aufräumen.

Hier ein paar Beispiele:

Von Aktion und Befehl Nach

Files-on-demand-Always-available

Eine Datei, die immer lokal verfügbar ist, nur noch in der Cloud verfügbar umstellen:

Attrib <filename> –P +U

Files-on-demand-Online-Only-files

Files-on-demand-Online-Only-files

Eine Datei auf immer verfügbar setzen:

Attrib <filename> +P –U

Files-on-demand-Always-available

Files-on-demand-Always-available

Eine Datei, die immer verfügbar ist, auf lokal verfügbar setzen:

Attrib <filename> –P -U

Files-on-demand-Locally-available

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  1. Christian Schröder
    29. Dezember 2017 um 15:43

    Leider gilt das neue Verhalten des OneDrive nicht für die Deutsche Microsoft Office 365 Cloud

    • 29. Dezember 2017 um 18:41

      wieso nicht? Bitte um Angaben wie welche Windows Version (Version Build) , was für ein Tenant und welche Probleme ?

      • Christian Schröder
        2. Januar 2018 um 15:22

        Ich nutze die aktuellste Windows 10 Version (Build 16299) und die OneDrive Version 17.3.7131.115. Ich habe einen OneDrive in der Internationalen Cloud (Education Plan) und einen in der deutschen Cloud (ebenfalls Education Plan). Im Windows Datei-Explorer werden für den OneDrive in der internationalen Cloud die Wolken-Flags angezeigt, bei den Dateien in der deutschen Cloud nicht. Auch im Kontextmenü des Dateiexplorers gibt es die entsprechenden Unterschiede. Die OneDrive Anzeige der deutschen Cloud verhält sich im Explorer so wie sich früher die internationale Cloud ohne die Ergänzung durch die Wolkensymbolik verhalten hat.

  1. 29. Dezember 2017 um 15:19

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