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Posts Tagged ‘Hyper-V’

Exchange Server 2010 | Best Practices for Virtualizing

16. Mai 2011 1 Kommentar

eine englischsprachiges, 38-seitiges Dokument steht im Downloadcenter bei Microsoft bereit. Der genaue Wortlaut:  Best Practices for Virtualizing Exchange Server 2010 with Windows Server® 2008 R2 Hyper‑V™

 

Hier die Inhaltsangabe:

  • Virtualized Exchange Server Best Practices
  • Server Deployment Best Practices
  • Capacity, Sizing, and Performance of Exchange Server on Hyper-V Best Practices
  • Best Practices for Maintaining High Availability of Exchange Server 2010 on Hyper-V
  • Running Exchange Alongside Other Workloads in a Virtual Environment
  • Audience
  • Background Information About Hyper-V
  • Server Core Installation Option
  • Virtualized Exchange Server Best Practices
  • Scale Up or Scale Out?
  • Hyper-V Root Sizing
  • Hyper V Guest Configuration
  • Guest Memory
  • Guest Storage
  • Determining Exchange Server Role Virtual Machine Locations
  • Deployment Recommendations
  • Server Deployment Best Practices
  • Mailbox Server Deployment
  • Edge Transport or Hub Transport Server Deployment
  • Client Access Server Deployment
  • Unified Messaging Server Deployment
  • Client Access Server/Hub Transport Multi-role Deployment
  • Exchange Hosting Mode
  • Storage Options When Using Hyper-V
  • Internal or External Storage
  • Direct-Attached Storage
  • iSCSI
  • Fibre Channel over Ethernet
  • For More Information
  • Virtualization Scenarios That Are Not Supported
  • Hyper-V Best Practices Analyzer
  • Improvements with Windows Server 2008 R2 Hyper-V
  • Dynamic Virtual Machine Storage
  • Enhanced Processor Support
  • Enhanced Networking Support
  • Live Migration
  • Dynamic Memory
  • Microsoft RemoteFX
  • Hyper V Failover Clustering
  • Capacity, Sizing, and Performance of Exchange on Hyper-V Best Practices
  • Hardware Considerations
  • Organization Requirements
  • Mailbox Storage Requirements
  • Mailbox Size Requirements
  • Mailbox Profile Requirements
  • Deleted Item Retention
  • Calendar Version Logging
  • Mailbox Server Capacity Planning
  • Calculate Mailbox Size on Disk
  • Calculate Database Storage Capacity Requirements
  • Calculate Transaction Log Storage Capacity Requirements
  • Review Total Storage Capacity Requirements
  • Estimate Mailbox CPU Requirements
  • Hub Transport Server Capacity Planning
  • Hub Transport Disk Requirements
  • Hub Transport Processor Cores
  • Client Access Server Capacity Planning
  • Client Access Server Processor Cores
  • Client Access and Hub Transport Server Combined Roles Capacity Planning
  • Unified Messaging Server Capacity Planning
  • Number of Concurrent Calls
  • Best Practices for Maintaining High Availability of Exchange Server 2010 on Hyper-V
  • Determine High Availability Strategy
  • Mailbox Servers
  • Hyper V Failover Clustering
  • Determine Placement of Exchange Server Roles
  • Hub Transport Servers
  • Determining How Many Available Megacycles a Server Can Support
  • Running Exchange Alongside Other Workloads in a Virtual Environment
  • Virtualizing Domain Controllers
  • Domain Controller Disk Space Requirements
  • Domain Controller Memory Requirements

Hier auch noch ein Link zu einem Blog eines Exchange Server 2010 Spezialisten, der zu diesem Thema auch auf der TechEd 2011 in Atlanta spricht.

System Center Advisor | Auswertung und Reporting

8. April 2011 1 Kommentar

Installation

Im Part1 haben ich die Installation beschrieben. Und ich habe auch die Geduld aufgebracht und 24 stunden gewartet. Außer dem Gateway Server bekam ich aber nichts zu sehen.

System Center Advisor: Server Ansicht im Browser

Und dann habe ich in den derzeitigen Hilfen nachgeschaut. Systemvoraussetzungen: erfüllt,
wenn man lang genug sucht, findet man auch irgendwann einen Hinweis: Die optimale Voraussetzungen für das Gateway ist, das Gateway nicht auf einem Domänencontroller zu installieren. Gut auch kein Problem, weil ich auch von den anderen Server Zugriff aufs Internet (Port 80) habe. Also das Gateway auf dem Domänencontroller deinstalliert. Leider gibt es derzeit für die Umstellung des Agenten noch keinen Setup-Wizzard. Entweder Deinstallieren und wieder neu installieren. Oder die Registry-Einträge manuell ändern (Und den Service System-Center Management neu starten. Hier finden Sie die Einträge

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\SystemCenterAdvisor

Gateway Agent

System Center Advisor: Registry-Einträge Gateway

System Center Advisor: Registry-Einträge Agent

Die System Center Web-Hilfe gibt genügend Aufschlüsse über die verschiedenen Einstellungen.

 

Zu guter Letzt noch ein Hinweis. Bei der Installation des Gateways kann auch noch ein Haken bei “Zugriff der ausgerollten Agenten” nur mit Autorisierung gewählt werden. Dann müssen Sie diesen Zugriff auch noch einstellen:

Auf dem Gateway-Server, unter Lokale Benutzer und Gruppen, Gruppen, “Allow Advisor Agents”.

 

Auswertung aus dem Web

jetzt musste ich nicht wieder 24h warten. Die Server werden schnell aufgelistet.

System Center Advisor: Server

Anscheinend sind meine Server “relativ” gut eingestellt, so dass ich erst beim SQL-Server einen Fehler und diverse Warnungen gemeldet bekam:

System Center Advisor: Fehler und Warnungen

und im Detail:

image

Der Link führt mich dann direkt zur Microsoft Support-Seite, in meinem Fall eine Hotfix-Seite. Nachdem man dann ´den Fehler behoben hat, in meinem Fall den Hotfix installiert, wird nach der nächsten Meldung über den Gateway-Server an den Microsoft System Center Advisor die Fehlermeldung nicht mehr angezeigt.

System Center Advisor: Fehler und Warnungen- 24 h später

Es ist auch nicht immer notwendig, sich einzuloggen. Ist der Haken beim Account richtig gesetzt, erhält man per Mail eine Zusammenfassung der Fehler und Warnungen.

Nun muss man noch das Prinzip erkennen, wie System Center Advisor mit Fehlermeldungen und Warnungen umgeht.

Es sind jede Menge Menge Alarm-Meldungen im System Center Advisor hinterlegt, die dann mit den aktuellen Servern und deren Zustand verglichen werden und wenn notwendig, zu einem Alarm oder einer Warnung, wie oben angezeigt, ausgelöst werden.

System Center Advisor: Managen von Alarmmeldungen

Dabei werden Domain Controller, AD Objekte, Datenbank, Hyper-V Meldungen und natürlich Betriebssystem-Meldungen ausgewertet.

Und jetzt liegt es an mir, die Alarme und Warnungen auszuwerten und abzustellen. Dabei sind die jeweiligen Meldungen mit Hyper-Links verknüpft, so dass ich sofort beim richtigen KB Artikel lande und die darin angegebenen Maßnahmen durchführen kann.

System Center Advisor | Installation

25. März 2011 1 Kommentar

System Center Advisor

Microsoft System Center Advisor wir der Microsoft Cloud Service zur Server Überwachung. Am 22.3.2011 wurde der RC dieses Cloud Services freigegeben.

Er ermöglicht die Server-Überwachung von Windows Server 2008 (und höher) und SQL Server 2008 (und höher). Neben der Analyse von SQL Server-Instanzen ist im RC Kandidat auch die Überwachung von Windows Servern, Hyper-V Hosts und dem Active Directory möglich.

System Center Advisor

Ein Server innerhalb der Domäne fungiert als Gateway, er sammelt über Agenten ,installiert auf den einzelnen Servern, Änderungen in der Konfiguration, auftretende Probleme, historische Daten, etc. und gibt diese Änderungen an den Cloud-Service weiter. Über einen Browser (Internet Explorer 7.0 und höher) oder Firefox 3.5 und höher) bekommt man einen Zustand , Änderungen, Hilfen bei Problemen etc.

Es ist auch möglich, mehrere Domänen (Kunden-Domänen) zu verwalten, sprich mehrere Gateways in einem Account zu haben. Das ist besonders für Firmen interessant, die Kunden Server überwachen (müssen).

Hie das Schaubild von Microsoft:

System Center Advisor Überblick

Auf dem Client, dort wo der Browser installiert ist, muss Silverlight 4 ebenfalls installiert sein.
Die Agenten, die auf den Windows Server 2008 installiert werden, benötigen .NET Framework 3.51 und den System Center Configuration Manager 2007 R2 Agenten.

Zusätzlich ist es möglich, einen wöchentlichen Statusbericht per Mail zu bekommen.

Zur Anmeldung benötigt man nur mehr eine Live-ID. Zur Installation benötigt man ein Zertifikat, welches später auf dem Gateway bei der Installation referenziert wird, und dann ein 31 MB großes Installationspaket.

Hier die Installationsschritte für Gateway und Agent

Startbildschirm System Center Advisor bei der Installation Endbenutzerlizenzbestimmungen beim System Center  Advisor
System Center Advisor: Wo soll das Gateway / der Agent installiert werden System Center Advisor: Installationsauswahl: Gateway und/oder Agent
System Center Advisor Setup: warnhinweis Port 80 System Center Advisor Setup: Gateway Einstellungen
System Center Advisor Setup: Agent System Center Advisor Agent Setup: braucht System Center Operations Manager 2007 R2 Agenten
System Center Advisor Setup: Installation des Agenten System Center Advisor Setup
System Center Advisor: Agent / Gateway installiert System Center Advirsor Agent Setup: Es wird nach dem Gateway gefragt
Wird nur der Agent ausgerollt, wird nach dem Gateway gefragt

Nach der Installation ist erst einmal Geduld angesagt. Es kann bis zu 24 Stunden dauern, bis die ersten Daten angezeigt werden:

System Center Advisor: Screenshot des Browsers nach der Installation

im Part 2 beschreibe ich den Browser-Teil und die Möglichkeiten.

Problem mit Windows 7 Service Pack 1– Update 2

18. März 2011 1 Kommentar

Das Windows Service Pack 1 für Windows 7 und  Windows Server 2008 RT2 kann Probleme bei der Installation bereiten. Muss es aber nicht. Hier und hier habe ich schon darüber gebloggt. Anwender berichteten mir vor allem um Probleme, wenn das Service Pack 1 mit WSUS ausgerollt wird. Ein Blick auf die WSUS Konsole zeigt, dass bei mir noch 3 Server mit jeweils 17 Updates  zu versorgen sind. Hierbei handelt es sich um 3 Groove Server 2010 , alles Windows Server 2008 R2 Datacenter Edition, in einer virtuellen Umgebung (Hyper-V).

WSUS Konsole

Der nächste Screenshot zeigt die Updates, die Windows Update auf allen 3 VM’s installieren möchte:

Updates (auch Windows SP1 für Windows Server 2008) via WSUS

beim selektierten Eintrag handelt es sich um das SP1, verteilt über WSUS. Also starten wir einmal die Updates…. Zuerst werden die anderen Updates installiert, dann folgendes Ergebnis

Server 1  Fehler 80070BC9

zum Fehler 80070BC9 habe ich (auf die schnelle) nichts gefunden.
Fehler 80070BC9, kein Erfolg nach dem Restart.
Manuelle Installation gestartet

Server 2,3 Fehler 800F0A08
Fehler 800F0A08, hier habe ich einfach das Update nochmals angestoßen

manuelle Installation des Windows Service Pack 1 auf Windows Server 2008 R2:

Installation Windows Service Pack 1 auf Windows Server 2008 R2 Restart-Rückfrage bei der Installation Windows Service Pack 1 auf Windows Server 2008 R2
Fortschrittsanzeige Installation Windows Service Pack 1 auf Windows Server 2008 R2

Fortschrittsanzeige Installation Windows Service Pack 1 auf Windows Server 2008 R2

Fortschrittsanzeige Installation Windows Service Pack 1 auf Windows Server 2008 R2

Nach dem Restart: Windows Service Pack 1 ist installiert

bei den Server 2+3 dauerte es etwas länger, dort lief das über WSUS vermittelte Update nach einer manuellen Wiederholung ebenfalls durch. Nach kurzer Zeit folgen dann nochmals 3 Updates…Drei weitere Updates via WSUS nach erfolgreicher Installation SP1 auf Windows Server 2008 R2

nach geraumer Zeit dann ein Blick auf die WSUS Konsole:

WSUS: alle Server erfolgreich auf auf SP1 umgestellt.

alle Service Packs auf auf allen Server installiert. Ich hoffe, bei Ihnen sieht es genau so aus. Wenn nicht, lassen Sie es mich via Kommentar wissen.

Windows Server 2008 R2 SP1 | Dynamische Speicherzuweisung


Mit dem Service Pack 1 für Windows Server 2008 R2 und Windows 7 haben wir innerhalb der Hyper-V Rolle die Möglichkeit erhalten, einem Gast-OS dynamischen Speicher zuzuweisen. Hier sollte aber mit Bedacht vorgegangen werden, weil die Applikationen, die auf dem Gast OS laufen, diese Funktion nicht kennen. Bekannte Applikationen sind Exchange Server und SQL Server, welche den verfügbaren Speicher vereinnahmen, aber leider nicht mehr freigeben. Deshalb sind in den Eigenschaften hier bei Maximum RAM nicht der Default-Wert zu übernehmen, sondern Sie weisen hier einen ”vernünftigen” Grenzwert zu.

Exchange Server SQL Server
Memory Management Hyper-V Dynamic Memory Exchange Server Memory Management Hyper-V Dynamic Memory SQL Server
Startup RAM: 3072 MB
Maximum RAM: 5120 MB
Memory Buffer: 20%
Gewichtung: Höher
Startup RAM: 2048 MB
Maximum RAM: 5120 MB
Memory Buffer: 30%
Gewichtung: höher

Dies sind keinesfalls Werte, die Sie übernehmen sollten. Dies sind Werte, die bezogen auf meinem Host zur Verfügung stehender Speicher und den Applikationen benötigter Speicher von mir festgelegt wurden. Beim Exchange Server handelt es sich um alle Rollen, bis auf den die Datenbanken. Auf diesem Server werden auch mittels Forefront Security für Exchange die E-Mails mehrfach auf Viren überprüft. Hier sei auch noch auf einen Blogeintrag verwiesen, der sogar sagt: Dynamic Memory und Exchange : Don’t. Auf dem SQL Server laufen ein paar Datenbanken (u.a. WSUS und SharePoint Server).  Da der SQL-Server hier auf Bedarf mehr Leistung bekommen soll, habe ich die Gewichtung höher (als normal ) eingestellt.

So nach und nach holen sich dann die Applikationen Speicher und dann kann es beim Memory Status zur Warnmeldungen kommen:

Übersicht Hyper-V Gast Systeme mit Memory Status

Hier können Sie sehen, dass wir alle mögliche Statusmeldungen haben
Beim Mail-Server ist die Grenze erreicht: 5120 MB +20% = 6144 MB (überschritten: Warnung). Beim SQL-Server ist die Grenze noch nicht erreicht: 5120 MB + 30% = 6166 (noch nicht erreichte Grenze, Anzeige-Warnung “Low”

ein, leider nur in englischer Sprache zur Verfügung stehender “Hyper-V Dynamic Memory Configuration Guide” finden sie hier.
Dort wird auch beschrieben, wie Sie die optimalen Werte per Performance Counter überwachen.

Desweiteren hier die Voraussetzungen für Exchange Server 2010 SP1 und hier für den SQL Server

Windows Server 2008 R2 SP 1 (RC) | Update auf RTM | Hyper-V

25. Februar 2011 2 Kommentare

Nachdem das finale Service-Pack 1 für Windows Server 2008 R2 für alle hier zur Verfügung steht, kann es losgehen. Hier ein paar Hinweise für alle, die den Release Candidate (RC) des Service Pack installiert haben und auf dieser Maschine auch Hyper-V ausführen.

Das finale Service Pack 1 kann nicht über das Service Pack 1 (RC) installiert werden.
Wenn Sie unter Hyper-V virtuelle Maschinen laufen haben, beenden Sie diese komplett.
Alle Maschinen müssen in den Off-Zustand gefahren werden, ein Save-State reicht nicht aus.

Danach deinstallieren Sie SP1 (RC).
(Control Panel, Uninstall a programm, View installed updates)

Nach dem Reboot können Sie jetzt das finale Service Pack 1 installieren.

Jetzt können Sie die VM’s wieder starten. Die ursprünglichen Einstellungen für Dynamischen Speicher bleiben erhalten.

Falls Sie unter den VMs auch Kandidaten für das Service Pack 1 haben, sind diese ebenfalls zu aktualisieren.

Für alle unter Hyper-V laufenden virtuellen Maschinen gilt: Das SP1 bring neue Integration Services mit und diese sollten ebenfalls aktualisiert werden.

Zur Umstellung hier noch zusätzliche Hinweise.

Windows 7 – Booten von VHD

22. September 2009 Hinterlasse einen Kommentar

Immer wieder neue Versionen, nicht nur vom Betriebssystem, sondern auch von Client-Programmen wie Office, haben mich in der Vergangenheit immer wieder Neuinstallationen auf physikalischen Rechnern durchführen lassen. Unter Windows 7 ist es jetzt auch auf dem Client möglich, direkt von einer VHD zu booten.

Ab dem letzten Freitag, um 19:20 tickerte es über Heise und Co. Windows 7 ist via MSDN downloadbar. Also habe ich am Abend als letzte Tätigkeit den Download angestoßen. Und das sowohl für 32 Bit als auch für 64 Bit. Und die dazugehörenden Sprachversionen.

Am Samstag morgen ging’s dann los. Die “Bewegungsdaten” waren gesichert, ich wollte eine völlig neue “Clean” Installation durchführen. Hatte ja in der Vergangenheit von Windows 7 Beta auf Windows 7 RC1 ein Update durchgeführt.

Also letzte Aktion mit Windows 7 RC: Das Windows 7 RTM ISO-Image auf DVD-brennen. Dauert eine geraume Zeit. Dann war die DVD fertig. Während des Brenn- und Überprüfungsvorgangs habe ich dann noch auf dem Windows Server 2008 unter Hyper-V einen neuen virtuellen Gast erzeugt: Windows 7 als Template. Da ich später von dieser Grundversion booten möchte, reduziere ich die Festplatte auf 33 GB Größe.

Disksize unter Hyper-V

Zum Erzeugen brauch ich nur das ISO-Image von Windows 7 und dann auch gleich noch das Language-Pack mit der deutschen Sprache installiert. Als letztes kommt dann sysprep zum Einsatz. Dieses Tool entfernt computerspezifischen Daten und wird normalerweise verwendet, um Betriebssystem-Images zur Verteilung vorzubereiten. Es findet sich in c:windowssystem32sysprep und wird mit diesen Einstellungen ausgeführt:

sysprep

Die vhd dient als Grundlage für alle zukünftigen Versionen. Ich erstelle unter Hyper-V eine neue Windows 7 Version und binde diese Version auch in die Domäne ein. Jetzt erfolgen unter Hyper-V die Installation diverser Client-Programme:

Microsoft Office 2010 Windows Virtual PC RC Windows XP Mode
Acrobat Reader Bing Maps 3D Microsoft Communicator 2007 R2
Live Messanger Live Writer Drucker in der Domäne
Search Federation diverse interne Links 2 Gadgets

Nach der Installation fahre ich die fast fertige Version herunter und zum Abschluss wird dann die dynamische Festplatte in eine Festplatte mit fester Größe umgewandelt.

Zurück zum Notebook. Es handelt sich dabei um einen Laptop, 2 Jahre alt, mit einem Intel Prozessor Core 2 T 7200 mit 2 GHz Taktfrequenz. Es stehen 2 GB RAM zur Verfügung. Als Grafikkarte eingebaut ist eine NVIDIA Geforce Go 7400. Fertig gebrannte DVD mit Windows 7 englisch einlegen und von diesem Laufwerk booten. Es bleibt bei der englischen Version. Lediglich als Sprache wird Deutsch gewählt. Die gesamte Festplatte wird für diese Installation ausgewählt. Diese Windows Installation wird ebenfalls in die Domäne eingebracht. Damit erhält dieses System auch in Zukunft über Windows Software Updates der Domäne alle Updates.  Ansonsten brauche ich nichts von Windows 7. Keine Installation, kein Programme. Dieses Windows wird das Host-System.

Ich erzeuge ein Verzeichnis VHD. Dorthin kopiere ich die unter Hyper-V erstellte, mit allen Programmen versehene vhd. Einziges Manko. 33 GB dauern doch eine Weile. Name der VHD: Win7.vhd

Nach Abschluss des Kopierens rufe ich als Administrator die Kommandozeile (cmd) auf.
Vorsicht im Umgang mit BCDEDIT. Die Eintragungen können erst gemacht werden, wenn die VHD auch komplett kopiert wurde. Name und Pfad der Datei müssen Sie natürlich anpassen.

Ansicht der bisherigen Boot-Konfiguration BCDEDIT /V
Ich benötige die GUID der
physikalischen Installation
Markieren und der GUID mit {}
Grundlagen kopieren und
neuen Eintrag erstellen
BCDEDIT /COPY {GUID} /d “Windows 7 – Office 2010
die neue GUID kopieren Markieren der neuen GUID mit {}
Device Eintrag ändern BCDEDIT /SET {GUID} device vhd=[C:]VHDWin7.VHD
osdevice Eintrag ändern BCDEDIT /SET {GUID} osdevice vhd=[C:]VHDWin7.VHD
Display Order ändern BCDEDIT /DisplayOrder {GUID}

Das war’s auch schon. Den Rechner herunterfahren und neu starten. Sie erhalten beim Booten im Boot-Menü 2  Einträge.
Melden Sie sich als Administrator (lokal oder der Domäne an) und geben Sie dem Rechner Zeit, sich an die neue Umgebung anzupassen. Windows installiert jetzt jede Menge Geräte-Treiber. Gehen Sie danach über die Systemsteuerung, Verwaltung in den Gerätemanager und bringen Sie alle Treiber auf den neusten Stand. In meinem System hat er nicht sofort die NVIDIA-Grafikkarte erkannt, sondern nur eine Standard-Grafikkarte installiert. Damit kann ich jedoch nicht AERO zur Anzeige bringen. Hier muss man ein bisschen Geduld mitbringen. Der Rechner verlangt auch einen oder mehrere Neustarts.

Danach ist die Installation fertig. Dokumente, Shared Folders unter Windows Workspace 2010 (fka Groove) lege ich auf dem Hostsystem an. Damit diese Dateien in der Suche eingeschlossen werden, muss auch die Indizierung des Hostlaufwerkes eingeschlossen werden.

Wenn alle Programme, Einstellungen etc. erfolgt sind, boote ich noch einmal mit dem physikalischen Laufwerk und kopiere die vhd-Datei zurück auf den Windows Server 2008. Somit habe ich diesen Zustand festgehalten.

Warum diese Installation ?

Nun, derzeit befindet sich Office 2010 im Stadium TP (Technical Preview). Irgendwann wird es die “öffentliche Beta” geben. Dann kann ich unter Hyper-V Änderungen vollziehen und zum Abschluss genügt ein simples Kopieren. Die Installation unter Hyper-V auf dem Server geht auch wesentlich schneller.

Des weiteren habe ich so die Möglichkeit, weitere Windows 7 Installationen, z.B. mit dem aktuellen Office 2007 zu erstellen und genau wie oben beschrieben, einzubinden. Dann enthält der Bootmanager einen weiteren Eintrag

Ich habe mehrere Laptops. Und dann geht die Installation wesentlich schneller.

Update 9.11.2010: White Paper zum Thema Native VHD Boot hier

Contoso ?

25. Februar 2009 1 Kommentar

Contoso, die virtuelle Firma bei MicrosoftContoso sagt Ihnen etwas ? Nein?  Sie gehören nicht zu den vielen Microsoft Partnern, die wissen, was Contoso ist ?
Mein Sohn hat mich vor einiger Zeit gefragt, womit ich gerade die „Brötchen“ für unsere Familie verdiene. Ich bin nicht dauernd unterwegs, sitze aber den ganzen Tag vor mehreren Bildschirmen,
Nun, meine Antwort war: Mit Virtualisierung. Nun, das wusste bereits, aber er dachte an technische Virtualisierung. Die hatte ich ihm schon einmal erklärt. Auf Nachfrage erklärte ich ihm, dass ich derzeit eine virtuelle Firma mit virtuellen Leuten mit Microsoft Produkten versehe. Das ganze auch noch auf einer virtuellen Plattform.Anders ausgedrückt, die Contoso ist eine Beispielfirma aus dem Hause Microsoft, stellt Fahrräder her und benutzt so alles, was Microsoft zu bieten hat. Ganz am Anfang gab es einmal eine einzige Firma, in der so ziemlich alle Produkte integriert waren, die Microsoft so an den Mann bringt. Mittlerweile sind es 3 Firmen.Die Contoso GbR, eine kleine  Firma, bei der die Mitarbeiter noch nicht einmal alle einen Arbeitsplatz in der Firma haben.´
Die Contoso OHG, schön ein größeres Unternehmen mit ganz anderen Problemen.
Die Contoso GmbH ist schon ein große Unternehmen, und die brauchen schon jede Menge IT.Das sind die Rahmenbedingungen. Mitarbeiter mit Namen und Position arbeiten virtuell. Sie schreiben sich Emails, reden mit Kunden, bringen die Firma nach vorne. Natürlich mit Unterstützung der IT.
Die haben nicht nur einen Namen, sondern auch ein Gesicht. Natürlich setzen Sie Produkte der Firma Microsoft ein. Und nicht etwa „alte“ Produkte, Nein, Sie setzen das Neuste ein.
Schneller, ökonomischer,Zeit- und Ressourcen sparen. Die Produktpalette bei Microsoft ist so riesig, das man schon einmal den Überblick verlieren kann. Aber dafür gibt es ja Microsoft-Partner, die dem Kunden helfen, das richtige Produkt auszuwählen, zu implementieren und zu schulen.Nun, Basis sind also verschiedene Produkte von Microsoft. Mitarbeiter, eine Story, ein Storyboard, Demoscripte und fertig ist die Contoso.
Sie soll den Microsoft-Partnern helfen, das Produkt zu verstehen und beim Kunden vorzustellen. So oder So ähnlich würden sich nach Implementierung die Abläufe in Ihrer Firma ändern. Der Kunde bekommt nicht nur einen visuellen Eindruck vom Produkt, er „erlebt“ Abläufe. Die integrierten Szenarien der virtuellen Firma Contoso orientiert sich am Alltag von vielen Kunden. Nur eben virtuell. 

Und genau daran habe ich mitgearbeitet, virtuelle Mitarbeiter mit Gesichtern versehen, virtuelle Emails erzeugt, virtuelle Abläufe integriert.
Technisch gesehen, alles virtuell. Auf Basis von Windows Server 2008 und Hyper-VContoso Hyper-VDie neuen Versionen stehen im Microsoft Partner Marketing Center auf Festplatte zur Verfügung. Näheres unter https://partner.microsoft.com/germany/40100210 

 

SCVMM 2008 (RTM) und HyperV Host

1. November 2008 Hinterlasse einen Kommentar

seit kurzem verfügbar ist der System Center Virtual Machine Manager 2008 (RTM), und wird in wenigen Tagen auch bei den Distributoren von Microsoft verfügbar sein. Zumindest die Bits sind es jetzt schon. Aber Vorsicht. Gleich nachgelegt wurden 2 KB Artikel und damit verbundene Downloads, einer davon ist noch nicht in WSUS eingestellt. (Stand 1.11.2008). Hier bleibt nur der manuelle Download. 

Aber zuerst der Reihe nach. Betroffen sind alle Hosts, die auf Basis von Hyper-V fungieren. Microsoft rät dringend, das Update auf Host mit Hyper-V Umgebungen zu installieren. Nach der Installation ist ein Reboot durchzuführen. Durch die Installation werden folgende Meldungen nicht mehr auftreten: 

Needs Attention“ (und der Status  der Virtualization Service Version zeigt „Upgrade available“). 

Hier die beiden  Updates: 

KB956589 Hyper-V Update
KB956774 BITS Update 

 

Microsoft Virtualisierung – Konfiguration eines Hyper-V Gastes (IV)

20. August 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Microsoft Virtualisierung – Planung als erster Schritt (I)
Microsoft Virtualisierung – das Tool: System Center Virtual Machine Manager (II)
Microsoft Virtualisierung – Netzwerkkarten im Server (III) 

Im letzten Beitrag habe ich die 4 Netzwerkkarten und die Konfiguration beschrieben. Heute möchte ich die Konfiguration eines Hyper-V Gastes beschreiben. Dazu starten wir den Server-Manager und wechseln auf den Hyper-V Manager oder den Hyper-V Manager direkt starten. Ich bevorzuge den Server-Manager, weil ich von dort aus mit 2 Klicks schnell die Diagnose (Event Viewer) oder Konfiguration des Servers und damit die Services erreichen kann.

Erzeugen einer neuen virtuellen Maschine  Mit einem rechten Mausklick auf den Host, unter Neu, Virtuelle Maschine… komme ich zu einem Wizard, der mich über mehrere Seiten durch die Konfiguration einer virtuellen Machine führt.
Begrüßungsbildschirm: Assistent für neue virtuelle Computer Natürlich können virtuelle Maschinen auch über die Powershell erzeugt werden, weil auch dieser Wizard Powershell-Code erzeugt.
Name und Speicherort der neuen virtuellen Maschine In unserem Beispiel werden wir eine neue virtuelle Maschine mit Vista als Betriebssystem erzeugen. Auf dem Host habe ich auf dem RAID-Verbund zuvor einen Ordner für Virtuelle Maschinen angelegt:
E:Hyper-VVMs
Deshalb die geänderten Einstellungen.
image Wir geben dem Betriebssystem 1 GB RAM
Zuweisen des virtuellen Netzwerkes Hier habe ich beschrieben, wie virtuelle Netzwerke erzeugt und den physikalischen Netzwerkkarten zugewiesen werden.Und eines dieser virtuellen Netzwerke verwenden wir hier.
 
virtuelle Festplatte verbinden Ich will eine neue dynamische Festplatte verwenden, deren Größe laut Vorschlag bis zu 127 GB anwachsen kann.
image Auf dem Raid-Verbund habe ich schon eine kleine Bibliothek mit verschiedenen ISO-Files angelegt, unterschiedliche Betriebssysteme, Vista, XP, Windows Server 2003, Office 2007, …
Hier wähle ich Vista mit SP1 aus.
Assistent für neue virtuelle Computer: Abschluß Letztendlich bekomme ich hier nochmals alles zusammengefasst.In der Abbildung sehen wir, das Hyper-V sofort nach dem Anlegen der Dateien das verknüpfte Betriebssystem starten würde. Ich will jedoch noch einige Änderungen vornehmen, deshalb nehme ich den Haken wieder heraus.
 
Hyper-V: virtuelle Maschinen Ein Klick mit der rechten Maustaste auf die soeben erzeugte virtuelle Maschinen und Auswahl von Einstellungen zeigt uns die Eigenschaften dieser virtuellen Maschine an
image Hier kann z.B. auch noch eine „ältere Netzwerkkarte“, also kein synthetischer Treiber ausgewählt werden.
virtuelle Maschine: BIOS Bei den BIOS Einstellungen kann ich zum Beispiel die NUM-Taste aktivieren.
image Ich wähle hier 2 Prozessoren aus.
image Am 1. IDE-Controller hängt die ausgewählte virtuelle Festplatte.Wenn wir die Datei umwandeln wollen, müssen wir Sie „Bearbeiten“.
 
Konvertierung von virtuellen Festplatten Hier besteht die Möglichkeit, virtulle Festplatten zu komprimieren, zu erweitern oder zu konvertieren.So kann aus einer dynamischen Festplatte eine Festplatte mit fester Größe und umgekehrt konvertiert werden.
 
Zuweisen einer MAC-Adresse Hier kann der virtuelle Netzwerkadapter ausgewählt und dazu noch entschieden werden, ob ich mit einer dynamischen oder statischen MAC-Adresse arbeiten möchte.
Hyper-V Monitor Wenn die Maschine erfolgreich gestartet wurde, wird Sie auch im Vista-Gadget Hyper-V Monitor angezeigt.

Voila. So einfach ist es, eine virtuelle Maschine zu erzeugen.
Wie sieht das ganze jetzt in der Übersicht aus ?Host mit 1. virtueller MaschineOK, so weit alles in Ordnung. Im nächsten Blog werde ich Installation des System Center Virtual Machine Manager 2008 (Beta) beschreiben.
Die Installation ist nicht schwierig, aber weil die Software ja noch im Beta-Status ist, eignet sich dazu doch am besten eine virtuelle Maschine.
Sollten sich Probleme herausstellen, nichts ist einfacher, als eine virtuelle Maschine zu löschen. Die Herausforderung hier ist jedoch, das SCVMM 2008 als Gast den eigenen Host mit überwachen, konfigurieren soll. Um es vorweg zu nehmen. Es geht. 

 

Hyper-V Monitor Gadget für Windows Vista Sidebar

15. August 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Für das schnelle Überwachen der verschiedenen Windows Server 2008 Hosts und deren Hyper-V Gästen gibt es für Vista ein Gadget, dass auch die Möglichkeit bietet, die Gäste aus dem Gadget heraus ohne den Hyper-V Manager zu starten oder zu stoppen.

Hyper-V Gadget Dieses Gadget kann mehrere Hyper-V Host  und deren  Hyper-V Gäste verwalten. Es erkennt selbstständig die installierten Hyper-V Gäste und zeigt deren Zustand an.

So hat der Vista-Benutzer seine Hyper-V Gäste auf einen Blick …

Hyper-V Gadget Durch Klick (oder Doppelklick) lassen sich die Hyper-V Gäste starten oder stoppen

Dieses nützliche Vista-Gadget findet man hier.

Webcastreihe Hyper-V

10. August 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Der Technologieberater von Microsoft Deutschland GmbH, Michael Korp wird 4 Webcasts zu Hyper-V moderieren:

12.08.2008 – 15:30 bis 16:30: Hyper-V – Überblick, Voraussetzungen, Installation und Konfiguration
13.08.2008 – 15:30 bis 16:30: Hyper-V Architektur, Die beteiligten Komponenten
14.08.2008 – 15:30 bis 16:30 Hyper-V – virtuelle Maschinen verwalten
26.08.2008 – 15:30 bis 16:30 Verwalten virtuelle Umgebungen mit dem SCVMM 2008

Microsoft Virtualisierung – Netzwerkkarten im Server (III)


vorherige Kapitel:
Microsoft Virtualisierung – Planung als erster Schritt (I)
Microsoft Virtualisierung – das Tool: System Center Virtual Machine Manager (II) 

Der neue Host, wie in (I) beschrieben, hat 4 Netzwerkkarten (1 GB), die richtig konfiguriert werden sollen. Die 4 NIC’s sollen folgende Zugriffe ermöglichen: 

  • Zugriff auf die Verwaltung der Hosts
  • Zugriff aus der DMZ (für die späteren VMMs, die jetzt noch in der DMZ stehen)
  • Zugriff für VMMs  (interne virtuelle Maschinen, produktiv)
  • Zugriff für Test- und Beta-VMMs

Laut Microsoft soll die Verwaltung, also die „Parrent Partition“ eine eigene Schnittstelle zugewiesen werden.  Also weise ich den Schnittstellen die festen IPs nach dieser Tabelle zu:

Netzwerkkarte IP-Adresse Bemerkung
Pro PT: Card 02 172.25.xx.3 für Zugriffe aus der DMZ
Pro PT: Card 01 192.168.xx.20 Verwaltung des Hosts
Pro EB: MB01 192.168.xx.21 VMM’s
Pro EB: MB02 192.168.xx.22 Beta VMMs

Im Hyper-V Manager können jetzt die virtuellen Netzwerke angelegt werden. Jede VMM muss an einen virtuellen Switch gebunden werden. Mehrere VMMs können sich einen virtuelles Netzwerk teilen, hier gilt es die Bandbreite zu beachten. Das ist wie beim physikalischen Switch. Nur das Sie keine Patch-Kabel ziehen müssen. Dazu verwenden wir den Manager für virtuelle Netzwerke: 

Hyper-V manager für virtuelle Netzwerke 

Da bei obiger Konzeption alle Virtuelle Maschinen mit dem Internet verbunden werden, wird „extern“ als Verbindung gewählt. Nach dem Abschluss der Eingaben der virtuellen Netzwerke sehen wir unter Netzwerkverbindungen des Servers folgendes: 

Server: NetzwerkverbindungenIm Detail (Eigenschaften) sieht es dann wie folgt aus:

physikalische Netzwerkarte (DMZ) image

Die Netzwerkkarte ist mit dem Virtuellen Netzwerk verbunden (Haken gesetzt). IPV4 und IPV6 haben keine Haken. Die in der Netzwerkkarte zugewiesen IP-Adressen sind in das Virtuelle Netzwerk übertragen worden. Dies kann man bei den Eigenschaften des Virtuellen Netzwerkes nachsehen. Wenn alles richtig eingetragen wurde, haben wir nun folgendes erreicht: 

image  

weitere (englische) Informationen über das BASIC-Networking gibts bei John Howard:
How does basic networking work in Hyper-V? und Hyper-V: What are the uses for different types of virtual networks? 

Noch sind keine virtuellen Maschinen erzeugt angelegt worden. Aber das werden wir im nächsten Blog sofort angehen. 

 

Microsoft Virtualisierung – das Tool: System Center Virtual Machine Manager (II)


vorheriges Kapitel: Microsoft Virtualisierung – Planung als erster Schritt (I)Ich will nicht mit unterschiedlichen Tools arbeiten. Möglichst nur mit einem. Und damit kommt der System Center Virtual Machine Manager 2008 (derzeit noch in der Beta-Phase) in die nähere Auswahl. Was kann dieses Microsoft Produkt ?nun, es verwaltet ein oder mehrere Host-System innerhalb einer Domäne und auch in der DMZ. Ich kann darüber virtuelle Maschinen (VMM) erzeugen, ich kann mir den Status jeder einzelnen VMM ansehen, ändern, starten, anhalten, migrieren. Und natürlich auch das Verwalten von Libraries, ISO Files, Vorlagen und mehr.Wo kann ich System Center Virtual Machine Manager downloaden?  Von Microsoft Connect. Die Beta ist 2,7 GB groß. Und das Update für Hyper-V gleich mit downloaden. Das brauchen wir später. Und vor der Installation erst einmal die „Virtual Machine Manager 2008 Beta Frequently Asked Questions“ lesen. Hier werden die wichtigsten Fragen und Antworten über Setup, Creating Virtual Machines, Library, Administration, Networking, Clustering und Backup aufgelistet.Aber zuerst einmal die Hardware Voraussetzungen:SCVMM 2008 Hardware Voraussetzungenund hier die Software Voraussetzungen:SCVMM 2008 Software Voraussetzungenund dann die wichtigste Frage: Welches Betriebssystem brauche ich für System Center Virtual Machine Manager 2008 ?  unterstütze Betriebssysteme für SCVMM 2008Die Tabelle verwirrt am Anfang. Wichtig ist die 3. Spalte: VMM Server. Und diese Komponente benötige ich zwingend. Also Windows Server 2008 . Mit oder ohne Hyper-V. Wenn ich alles auf einem Server installieren möchte (also auch Hyper-V Guests), dann muss es Windows Server 2008 mit Hyper-V sein.Zusammen gefasst: Windows Server 2008: 64 Bit Edition. Egal, welche Edition. Standard, Enterprise oder Datacenter. Es ist eine Lizenzfrage, wie viele Gast-Betriebssysteme ich bei den einzelnen Editionen installieren darf.Weil sich derzeit der SCVMM 2008 noch in der Beta-Phase befindet, möchte ich diesen Server natürlich ebenfalls virtualisieren. Ja. auch das geht. Allerdings kann innerhalb einer Hyper-V Child-Partition keine weiteren Child-Partitionen angelegt werden. (virtualisierte Gäste innerhalb eines Gastes).Und, natürlich wie bei fast allen System-Center Produkten von Microsoft benötigen wir noch eine Datenbank. Den SQL Server 2005:SCVMM Software Voraussetzungen: DatenbankIch habe bereits einen SQL Server, also kann ich auf die im Setup enthaltene bereitgestellte SQL Server 2005 Express Edition verzichten. (Hätte dann auch kein Reporting)OK, also dann mal Betriebssystem installiert (Windows Server 2008 , 64 Bit Edition mit Hyper-V und um späteren Ärger zu vermeiden in englischer Sprache. Die Rolle Hyper-V habe ich dann ausgewählt. Die erste VMM müssen wir also erst einmal mit den im Betriebssystem vorhandenen Hyper-V Manager erstellen. Denn in diesem Gast soll ja die Beta-Version des SCVMM 2008 installiert werdenAuch hier gibt es kleinere Hürden zu überwinden. Mein Server hat vier Netzwerkschnittstellen. Und man sollte sich schon vorher überlegen, wie diese welchem „Gast“ zugewiesen werden sollen.Interessiert?   nächsten Blog lesen ! 

 

 

 

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