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Posts Tagged ‘Windows Server 2008’

SkyDrive Pro | Apps für unterschiedliche Devices

15. Juli 2013 3 Kommentare

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Wo brauch ich welche App ?

Oder welches Programm ist notwendig, um Bibliotheken aus dem SharePoint Server auf ein lokales Gerät zu synchronisieren? Microsoft hat sich bei der Namensgebung etwas unglücklich verhalten. SkyDrive vs. SkyDrive Pro. Während wir bei SkyDrive von der Konsumer-Variante sprechen, benötigen wir SkyDrive Pro nur im Zusammenspiel mit SharePoint Server. Wer hier nach SkyDrive sucht, ist falsch, aber auch dazu habe ich eine graphische Übersicht erstellt.

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und hier die Link-Liste mit Hinweisen zum Download, etc…

image

SkyDrive Pro wird weder von Windows XP noch von Windows Vista unterstützt. Wer unter diesen Betriebssystemen Daten mit einen SharePoint synchronisieren möchte, der muss sich mit SharePoint Workspace 2010 begnügen. Dazu gibt es auch meinem Blog noch jede Menge zusätzliche Informationen.

image Mit Ausnahme von Windows RT (Surface RT) ist SkyDrive Pro unter den angegebenen Windows Betriebssystemen installierbar. Normalerweise kommt SkyDrive Pro mit Office 2013, aber Microsoft hat SkyDrive Pro auch als Standalone Version zum Download zur Verfügung gestellt.
image Wie unter 2 schon erläutert, verhindern technische Restriktionen eine Implementierung von SkyDrive Pro unter Windows RT. Dabei ist es egal, ob Sie Windows 8 oder  Windows 8.1 verwenden.
image Windows 8 und Windows 8.1 Benutzer profitieren von der SkyDrive Pro Modern App, die Sie hier aus dem Windows Store herunterladen können.
Wenn Sie Windows RT verwenden, können Sie mit dieser App allerdings nur Online arbeiten.

Optimal ist es für Windows 8 und Windows 8.1 also, sowohl die Integration in den klassischen Desktop  (siehe 2) als auch die SkyDrive modern App zu installieren.

image Mac Benutzer haben derzeit noch keine Möglichkeit, SharePoint Server Bibliotheken für den Offline Einsatz zu synchronisieren.
image Windows Phone erhalten mit Office Mobile für Windows 7 oder Office Mobile für Windows 8  die Möglichkeit, Zugriff auf die SharePoint Server Bibliotheken zu erhalten.
image Über den Apple Store können iPhone und iPad Benutzer die SkyDrive Pro  App herunterladen. Diese App kann nur in Verbindung mit Office 365 Kunden benutzt werden (SharePoint Online). Ein Zugriff auf SharePoint Server on Premise ist nicht möglich. Zudem müssen hier die Lizenzbestimmungen beachtet werden!
image Android Benutzer haben derzeit auch keine Möglichkeit, SharePoint Bibliotheken Offline zu benutzen

Natürlich können Sie von jedem Gerät, welches einen Browser beinhaltet, auf Ihre SharePoint Bibliotheken zugreifen. Dazu ist allerding immer eine Internet-Verbindung notwendig.

Nur SkyDrive Pro (und eingeschränkt SharePoint Workspace 2010) erlauben das Bearbeiten von Dokumenten und Dateien ohne Internetverbindung (Offline).

SkyDrive | Apps für unterschiedliche Devices

13. Juli 2013 3 Kommentare

SkyDrive, Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2, Windows 8, Windows 8.1

wo brauche ich welche App ?

Microsoft hat mittlerweile jede Menge SkyDrive–Apps veröffentlicht. Und weil man hier schnell mal die Übersicht verlieren kann, nachfolgend eine graphische Übersicht, welche App ich für welches Betriebssystem installieren kann:

SkyDrive, Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2, Windows 8, Windows 8.1

und hier die Link-Liste, wo ich direkt zum Download der einzelnen Apps komme:

image Die SkyDrive Desktop App für Windows Betriebssysteme
image Die Windows 8 App auch für Windows RT (Surface RT)
image Unter Windows 8.1 ist ja SkyDrive direkt in den Explorer eingebunden. Auch die SkyDrive App für Windows 8.1 ist fester Bestandteil von Windows 8.1 (Preview)
image Für Apple Mac gibt es hier SkyDrive App für Mac OS X
image SkyDrive für Windows Phone
image SkyDrive für iPhone und iPad
image SkyDrive für Android

System Center Advisor | Auswertung und Reporting

8. April 2011 1 Kommentar

Installation

Im Part1 haben ich die Installation beschrieben. Und ich habe auch die Geduld aufgebracht und 24 stunden gewartet. Außer dem Gateway Server bekam ich aber nichts zu sehen.

System Center Advisor: Server Ansicht im Browser

Und dann habe ich in den derzeitigen Hilfen nachgeschaut. Systemvoraussetzungen: erfüllt,
wenn man lang genug sucht, findet man auch irgendwann einen Hinweis: Die optimale Voraussetzungen für das Gateway ist, das Gateway nicht auf einem Domänencontroller zu installieren. Gut auch kein Problem, weil ich auch von den anderen Server Zugriff aufs Internet (Port 80) habe. Also das Gateway auf dem Domänencontroller deinstalliert. Leider gibt es derzeit für die Umstellung des Agenten noch keinen Setup-Wizzard. Entweder Deinstallieren und wieder neu installieren. Oder die Registry-Einträge manuell ändern (Und den Service System-Center Management neu starten. Hier finden Sie die Einträge

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\SystemCenterAdvisor

Gateway Agent

System Center Advisor: Registry-Einträge Gateway

System Center Advisor: Registry-Einträge Agent

Die System Center Web-Hilfe gibt genügend Aufschlüsse über die verschiedenen Einstellungen.

 

Zu guter Letzt noch ein Hinweis. Bei der Installation des Gateways kann auch noch ein Haken bei “Zugriff der ausgerollten Agenten” nur mit Autorisierung gewählt werden. Dann müssen Sie diesen Zugriff auch noch einstellen:

Auf dem Gateway-Server, unter Lokale Benutzer und Gruppen, Gruppen, “Allow Advisor Agents”.

 

Auswertung aus dem Web

jetzt musste ich nicht wieder 24h warten. Die Server werden schnell aufgelistet.

System Center Advisor: Server

Anscheinend sind meine Server “relativ” gut eingestellt, so dass ich erst beim SQL-Server einen Fehler und diverse Warnungen gemeldet bekam:

System Center Advisor: Fehler und Warnungen

und im Detail:

image

Der Link führt mich dann direkt zur Microsoft Support-Seite, in meinem Fall eine Hotfix-Seite. Nachdem man dann ´den Fehler behoben hat, in meinem Fall den Hotfix installiert, wird nach der nächsten Meldung über den Gateway-Server an den Microsoft System Center Advisor die Fehlermeldung nicht mehr angezeigt.

System Center Advisor: Fehler und Warnungen- 24 h später

Es ist auch nicht immer notwendig, sich einzuloggen. Ist der Haken beim Account richtig gesetzt, erhält man per Mail eine Zusammenfassung der Fehler und Warnungen.

Nun muss man noch das Prinzip erkennen, wie System Center Advisor mit Fehlermeldungen und Warnungen umgeht.

Es sind jede Menge Menge Alarm-Meldungen im System Center Advisor hinterlegt, die dann mit den aktuellen Servern und deren Zustand verglichen werden und wenn notwendig, zu einem Alarm oder einer Warnung, wie oben angezeigt, ausgelöst werden.

System Center Advisor: Managen von Alarmmeldungen

Dabei werden Domain Controller, AD Objekte, Datenbank, Hyper-V Meldungen und natürlich Betriebssystem-Meldungen ausgewertet.

Und jetzt liegt es an mir, die Alarme und Warnungen auszuwerten und abzustellen. Dabei sind die jeweiligen Meldungen mit Hyper-Links verknüpft, so dass ich sofort beim richtigen KB Artikel lande und die darin angegebenen Maßnahmen durchführen kann.

System Center Advisor | Installation

25. März 2011 1 Kommentar

System Center Advisor

Microsoft System Center Advisor wir der Microsoft Cloud Service zur Server Überwachung. Am 22.3.2011 wurde der RC dieses Cloud Services freigegeben.

Er ermöglicht die Server-Überwachung von Windows Server 2008 (und höher) und SQL Server 2008 (und höher). Neben der Analyse von SQL Server-Instanzen ist im RC Kandidat auch die Überwachung von Windows Servern, Hyper-V Hosts und dem Active Directory möglich.

System Center Advisor

Ein Server innerhalb der Domäne fungiert als Gateway, er sammelt über Agenten ,installiert auf den einzelnen Servern, Änderungen in der Konfiguration, auftretende Probleme, historische Daten, etc. und gibt diese Änderungen an den Cloud-Service weiter. Über einen Browser (Internet Explorer 7.0 und höher) oder Firefox 3.5 und höher) bekommt man einen Zustand , Änderungen, Hilfen bei Problemen etc.

Es ist auch möglich, mehrere Domänen (Kunden-Domänen) zu verwalten, sprich mehrere Gateways in einem Account zu haben. Das ist besonders für Firmen interessant, die Kunden Server überwachen (müssen).

Hie das Schaubild von Microsoft:

System Center Advisor Überblick

Auf dem Client, dort wo der Browser installiert ist, muss Silverlight 4 ebenfalls installiert sein.
Die Agenten, die auf den Windows Server 2008 installiert werden, benötigen .NET Framework 3.51 und den System Center Configuration Manager 2007 R2 Agenten.

Zusätzlich ist es möglich, einen wöchentlichen Statusbericht per Mail zu bekommen.

Zur Anmeldung benötigt man nur mehr eine Live-ID. Zur Installation benötigt man ein Zertifikat, welches später auf dem Gateway bei der Installation referenziert wird, und dann ein 31 MB großes Installationspaket.

Hier die Installationsschritte für Gateway und Agent

Startbildschirm System Center Advisor bei der Installation Endbenutzerlizenzbestimmungen beim System Center  Advisor
System Center Advisor: Wo soll das Gateway / der Agent installiert werden System Center Advisor: Installationsauswahl: Gateway und/oder Agent
System Center Advisor Setup: warnhinweis Port 80 System Center Advisor Setup: Gateway Einstellungen
System Center Advisor Setup: Agent System Center Advisor Agent Setup: braucht System Center Operations Manager 2007 R2 Agenten
System Center Advisor Setup: Installation des Agenten System Center Advisor Setup
System Center Advisor: Agent / Gateway installiert System Center Advirsor Agent Setup: Es wird nach dem Gateway gefragt
Wird nur der Agent ausgerollt, wird nach dem Gateway gefragt

Nach der Installation ist erst einmal Geduld angesagt. Es kann bis zu 24 Stunden dauern, bis die ersten Daten angezeigt werden:

System Center Advisor: Screenshot des Browsers nach der Installation

im Part 2 beschreibe ich den Browser-Teil und die Möglichkeiten.

Windows 7 – Booten von VHD

22. September 2009 Hinterlasse einen Kommentar

Immer wieder neue Versionen, nicht nur vom Betriebssystem, sondern auch von Client-Programmen wie Office, haben mich in der Vergangenheit immer wieder Neuinstallationen auf physikalischen Rechnern durchführen lassen. Unter Windows 7 ist es jetzt auch auf dem Client möglich, direkt von einer VHD zu booten.

Ab dem letzten Freitag, um 19:20 tickerte es über Heise und Co. Windows 7 ist via MSDN downloadbar. Also habe ich am Abend als letzte Tätigkeit den Download angestoßen. Und das sowohl für 32 Bit als auch für 64 Bit. Und die dazugehörenden Sprachversionen.

Am Samstag morgen ging’s dann los. Die “Bewegungsdaten” waren gesichert, ich wollte eine völlig neue “Clean” Installation durchführen. Hatte ja in der Vergangenheit von Windows 7 Beta auf Windows 7 RC1 ein Update durchgeführt.

Also letzte Aktion mit Windows 7 RC: Das Windows 7 RTM ISO-Image auf DVD-brennen. Dauert eine geraume Zeit. Dann war die DVD fertig. Während des Brenn- und Überprüfungsvorgangs habe ich dann noch auf dem Windows Server 2008 unter Hyper-V einen neuen virtuellen Gast erzeugt: Windows 7 als Template. Da ich später von dieser Grundversion booten möchte, reduziere ich die Festplatte auf 33 GB Größe.

Disksize unter Hyper-V

Zum Erzeugen brauch ich nur das ISO-Image von Windows 7 und dann auch gleich noch das Language-Pack mit der deutschen Sprache installiert. Als letztes kommt dann sysprep zum Einsatz. Dieses Tool entfernt computerspezifischen Daten und wird normalerweise verwendet, um Betriebssystem-Images zur Verteilung vorzubereiten. Es findet sich in c:windowssystem32sysprep und wird mit diesen Einstellungen ausgeführt:

sysprep

Die vhd dient als Grundlage für alle zukünftigen Versionen. Ich erstelle unter Hyper-V eine neue Windows 7 Version und binde diese Version auch in die Domäne ein. Jetzt erfolgen unter Hyper-V die Installation diverser Client-Programme:

Microsoft Office 2010 Windows Virtual PC RC Windows XP Mode
Acrobat Reader Bing Maps 3D Microsoft Communicator 2007 R2
Live Messanger Live Writer Drucker in der Domäne
Search Federation diverse interne Links 2 Gadgets

Nach der Installation fahre ich die fast fertige Version herunter und zum Abschluss wird dann die dynamische Festplatte in eine Festplatte mit fester Größe umgewandelt.

Zurück zum Notebook. Es handelt sich dabei um einen Laptop, 2 Jahre alt, mit einem Intel Prozessor Core 2 T 7200 mit 2 GHz Taktfrequenz. Es stehen 2 GB RAM zur Verfügung. Als Grafikkarte eingebaut ist eine NVIDIA Geforce Go 7400. Fertig gebrannte DVD mit Windows 7 englisch einlegen und von diesem Laufwerk booten. Es bleibt bei der englischen Version. Lediglich als Sprache wird Deutsch gewählt. Die gesamte Festplatte wird für diese Installation ausgewählt. Diese Windows Installation wird ebenfalls in die Domäne eingebracht. Damit erhält dieses System auch in Zukunft über Windows Software Updates der Domäne alle Updates.  Ansonsten brauche ich nichts von Windows 7. Keine Installation, kein Programme. Dieses Windows wird das Host-System.

Ich erzeuge ein Verzeichnis VHD. Dorthin kopiere ich die unter Hyper-V erstellte, mit allen Programmen versehene vhd. Einziges Manko. 33 GB dauern doch eine Weile. Name der VHD: Win7.vhd

Nach Abschluss des Kopierens rufe ich als Administrator die Kommandozeile (cmd) auf.
Vorsicht im Umgang mit BCDEDIT. Die Eintragungen können erst gemacht werden, wenn die VHD auch komplett kopiert wurde. Name und Pfad der Datei müssen Sie natürlich anpassen.

Ansicht der bisherigen Boot-Konfiguration BCDEDIT /V
Ich benötige die GUID der
physikalischen Installation
Markieren und der GUID mit {}
Grundlagen kopieren und
neuen Eintrag erstellen
BCDEDIT /COPY {GUID} /d “Windows 7 – Office 2010
die neue GUID kopieren Markieren der neuen GUID mit {}
Device Eintrag ändern BCDEDIT /SET {GUID} device vhd=[C:]VHDWin7.VHD
osdevice Eintrag ändern BCDEDIT /SET {GUID} osdevice vhd=[C:]VHDWin7.VHD
Display Order ändern BCDEDIT /DisplayOrder {GUID}

Das war’s auch schon. Den Rechner herunterfahren und neu starten. Sie erhalten beim Booten im Boot-Menü 2  Einträge.
Melden Sie sich als Administrator (lokal oder der Domäne an) und geben Sie dem Rechner Zeit, sich an die neue Umgebung anzupassen. Windows installiert jetzt jede Menge Geräte-Treiber. Gehen Sie danach über die Systemsteuerung, Verwaltung in den Gerätemanager und bringen Sie alle Treiber auf den neusten Stand. In meinem System hat er nicht sofort die NVIDIA-Grafikkarte erkannt, sondern nur eine Standard-Grafikkarte installiert. Damit kann ich jedoch nicht AERO zur Anzeige bringen. Hier muss man ein bisschen Geduld mitbringen. Der Rechner verlangt auch einen oder mehrere Neustarts.

Danach ist die Installation fertig. Dokumente, Shared Folders unter Windows Workspace 2010 (fka Groove) lege ich auf dem Hostsystem an. Damit diese Dateien in der Suche eingeschlossen werden, muss auch die Indizierung des Hostlaufwerkes eingeschlossen werden.

Wenn alle Programme, Einstellungen etc. erfolgt sind, boote ich noch einmal mit dem physikalischen Laufwerk und kopiere die vhd-Datei zurück auf den Windows Server 2008. Somit habe ich diesen Zustand festgehalten.

Warum diese Installation ?

Nun, derzeit befindet sich Office 2010 im Stadium TP (Technical Preview). Irgendwann wird es die “öffentliche Beta” geben. Dann kann ich unter Hyper-V Änderungen vollziehen und zum Abschluss genügt ein simples Kopieren. Die Installation unter Hyper-V auf dem Server geht auch wesentlich schneller.

Des weiteren habe ich so die Möglichkeit, weitere Windows 7 Installationen, z.B. mit dem aktuellen Office 2007 zu erstellen und genau wie oben beschrieben, einzubinden. Dann enthält der Bootmanager einen weiteren Eintrag

Ich habe mehrere Laptops. Und dann geht die Installation wesentlich schneller.

Update 9.11.2010: White Paper zum Thema Native VHD Boot hier

Migration Windows Server 2008 auf Windows Server 2008 R2: Hyper-V

31. August 2009 Hinterlasse einen Kommentar

Zuerst wollten wir wegfahren. Am Wochenende. Dann fiel der Ausflug ins Wasser. Nicht wegen dem Wetter. Genug Zeit also, die Umstellung (Migration) eines Host-Systems auf Basis von Windows Server 2008 auf die seit kurzem zur Verfügung stehende finalen Basis (RTM) Windows Server 2008 R2. Diverse Recherchen im Internet habe ich schon lange gesammelt. Auch ein Telefon-Rundruf bei Kollegen (Danke Marc G.) hat nicht neues ergeben. Ich hätte ein Inplace-Migration durchführen können. Leider haben Sich bei der ursprünglichen Basis ein paar Ungereimtheiten eingeschlichen, die ich dann übernommen hätte. Oder auch nicht.
Ich habe mich dann für die Neuinstallation entschieden. Hier erst einmal die Konfiguration der Maschine

Bezeichnung Wert
Motherboard Intel 5000
RAM 18 GB
CPU 2x Intel XEON 5430
Controller 1 (OS) Intel Embedded Server RAID Technologie II
Controller 2 (Daten) Adaptec RAID 8505
Festplatten (OS) 2x
Festplatten (Daten)  
Netzwerkkarten 2x Intel PRO/1000 EB
2x Intel PRO/1000 PT
Festplatten (OS) 2x  150 GB (Raid)
Festplatten (Daten) 7x 750 GB (Raid 5) + Spare
Rollen File Services
Hyper-V
Virtuelle Maschinen 26, davon 8 Produktiv

Bei einigen virtuellen Maschinen habe ich auch ein oder mehrere Snapshots ausgeführt. Und die Dokumentation sagt, diese müssen vorher aufgelöste werden, da diese nicht in die Hyper-V Umgebung des Windows Server 2008 R2 übernommen werden können. Normalerweise löscht man diese Snapshots mit einem Klick auf die rechte Maustaste.  Sind mehrere Snapshots angelegt, so können diese Snapshots durch “Delete Snapshot Tree” in einem Rutsch gelöscht werden. Das hat auch geklappt, bis auf eine virtuelle Maschine.  Bevor wir aber die Snapshots löschen, sollte der ursprüngliche Zustand gesichert werden.  Steht genügend Festplattenspeicher zur Verfügung, so ist das eigentlich ganz einfach. Virtuelle Maschine herunterfahren, Klick auf Export. Laufwerk und Ordner auswählen. Fertig. Danach dann die Snapshots löschen. Ist diese erfolgreich, so kann erneut ein Export ausgeführt werden und anschließend die virtuelle Maschine gelöscht werden. Bei einer Maschine traten dann Probleme auf. Aus der GUI heraus, konnten die Snapshots nicht gelöscht werden. Also Datensicherung zurückspielen. Und das ganze dann von Hand. 

Hyper-V Snapshot Tree Windows Server 2008Jason Neurohr hat in seinem Blog genau beschrieben, wie hier vorzugehen ist. Wie in obiger Abbildung ersichtlich, sind 4 Snapshots und die “Now” Umgebung zu sehen. Tatsächlich waren jedoch nur noch 3 Snapshots und die erste , ursprüngliche Installation (VHD)  vorhanden. Bringen Sie etwas Geduld mit. Der Export und das “Mergen” dauert. Auch beim Löschen einer virtuellen Maschine ist Geduld angesagt. 

Hyper-V Migration Ablauf 
Neuinstallation des Betriebssystems Windows Server 2008 R2. Rollen hinzufügen. Erster Unterschied. Ein Assistent möchte bei Hyper-V sofort die  physikalischen Netzwerkkarten verwalten. Und endlich wir es übersichtlicher, weil jetzt eine physikalische Netzwerkarte für die Verwaltung zugewiesen werden kann. 

Windows Server 2008 R2: Virtual Network ManagerMeine 4 physikalischen Netzwerkkarten habe ich jetzt aufgeteilt:

Netzwerkkarte Funktion
Intel PRO/1000 PT HOST Management 
Intel PRO/1000 PT #2 DMZ
Intel PRO/1000 EB Produktiv
Intel PRO/1000 PT Testumgebungen
Intern Intern

Netzwerkkonfiguration Hyper-V 

Danach kann der Import beginnen. Da die virtuellen Maschinen noch vorhanden sind kopiere ich jedes Export Directory in das vorhanden Directory der virtuellen Maschinen. Die vorhandenen VHDs müssen nicht kopiert werden. Das spart Zeit. Die Fehlermeldung beim Import beruhen darauf, dass ich die ursprüngliche Netzwerkzuweisung nicht gelöscht habe. Die Netzwerkzuweisung muss in der Konfiguration für jede Maschine manuell eingetragen werden. 

Ein weiterer Seiteneffekt ist aufgetreten. Die Integration Service der einzelnen Maschinen können veraltet sein und müssen überprüft werden. Werden diese nicht upgedatet, so werden diese virtuelle Maschinen bei einem HOST Neustart nicht automatisch neu gestartet, auch wenn das so eingetragen ist. Entsprechende Meldungen findet man im System Log. 

Fazit: Abhängig von der Anzahl der vorhandenen virtuellen Maschinen und der darunterliegenden Hardware und Festplatten ist mit einem gewissen Zeitaufwand zu rechnen. Bei mir hat das Wochenende gereicht. 🙂 

 

Hyper-V Monitor Gadget für Windows Vista Sidebar

15. August 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Für das schnelle Überwachen der verschiedenen Windows Server 2008 Hosts und deren Hyper-V Gästen gibt es für Vista ein Gadget, dass auch die Möglichkeit bietet, die Gäste aus dem Gadget heraus ohne den Hyper-V Manager zu starten oder zu stoppen.

Hyper-V Gadget Dieses Gadget kann mehrere Hyper-V Host  und deren  Hyper-V Gäste verwalten. Es erkennt selbstständig die installierten Hyper-V Gäste und zeigt deren Zustand an.

So hat der Vista-Benutzer seine Hyper-V Gäste auf einen Blick …

Hyper-V Gadget Durch Klick (oder Doppelklick) lassen sich die Hyper-V Gäste starten oder stoppen

Dieses nützliche Vista-Gadget findet man hier.

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