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SharePoint Workspace 2010 SP1 | Skalierbarkeit und Leistung

17. Juli 2011 1 Kommentar

SharePoint Workspace 2010 SharePoint Workspace 2010
Mit dem Service Pack 1 von Office 2010 wurden auch Änderungen am Client SharePoint Workspace 2010 vorgenommen. Wenn wir uns das Excel-Sheetansehen, welches alle Änderungen an den Client Programme von Office 2010 auflistet, dann steht bei SharePoint Workspace 2010:The SharePoint Workspace document download limit is confusing and overly restrictive. The warning and recommended maximum limits are too low, at 500 and 1,800 files respectively. The service pack improves the file limit user interface and increases the limits.

Leider verschweigt die Dokumentation die Änderungen. Meine Nachfrage bei Microsoft hat auch noch nichts gebracht.

Nun wurden die Änderungen in den Technet-Seiten aufgelistet (derzeit nur in der englischen)

Performance und Scalability

SharePoint Workspace stores downloaded SharePoint library documents in the common Office Document Cache (ODC) on the client device. The number of SharePoint Workspace documents that are stored in this cache has a direct impact on client system memory and performance. Because the ODC supports multiple Office applications, the implications of cache utilization by one Office application can extend to other Office applications on the system. In the case of SharePoint Workspace 2010, as more documents are stored in the ODC for synchronization, system memory fills up and performance decreases. As the number of cached SharePoint documents approaches 10,000, depending on file size, types, and contents, available memory and performance may decrease significantly. This approximate upper limit is based on tests in a controlled environment. The limit may be higher or lower in actual scenarios with documents of different sizes, types, and contents.

der gleiche Link zum deutschen Content:

Leistung und Skalierbarkeit

SharePoint Workspace speicherte heruntergeladene SharePoint-Bibliotheksdokumente im allgemeinen Zwischenspeicher für Office-Dokumente auf dem Clientgerät. Die Anzahl der SharePoint Workspace-Dokumente, die in diesem Zwischenspeicher gespeichert sind, hat einen direkten Einfluss auf den Arbeitsspeicher und die Leistung des Clientsystems. Da der Zwischenspeicher für Office-Dokumente mehrere Office-Anwendungen unterstützt, können die Auswirkungen der Zwischenspeichernutzung durch eine Office-Anwendung bei anderen Office-Anwendungen auf dem System spürbar werden. Wenn bei SharePoint Workspace 2010 immer mehr zu synchronisierende Dokumente im Zwischenspeicher für Office-Dokumente gespeichert werden, füllt sich der Systemspeicher zunehmend und die Leistung lässt nach. Wenn die Anzahl zwischengespeicherter SharePoint-Dokumente auf 1800 zusteuert, können der verfügbare Arbeitsspeicher und die Leistung abhängig von Dateigröße, -typ und -inhalt signifikant nachlassen. Dieser ungefähre obere Grenzwert basiert auf Tests in einer kontrollierten Umgebung. Je nach tatsächlichem Szenario mit Dokumenten verschiedener Größen, Typen und Inhalten kann der Grenzwert höher oder niedriger sein.

 

Das bedeutet, das die Dokumentenanzahl um den Faktor 5.5 erhöht wurde. Der Wert 10000 ist aber nicht fix, sondern von mehreren Faktoren abhängig.

hier ein weiterer Blogeintrag mit Bildern

Problem mit Windows 7 Service Pack 1– Update 2

18. März 2011 1 Kommentar

Das Windows Service Pack 1 für Windows 7 und  Windows Server 2008 RT2 kann Probleme bei der Installation bereiten. Muss es aber nicht. Hier und hier habe ich schon darüber gebloggt. Anwender berichteten mir vor allem um Probleme, wenn das Service Pack 1 mit WSUS ausgerollt wird. Ein Blick auf die WSUS Konsole zeigt, dass bei mir noch 3 Server mit jeweils 17 Updates  zu versorgen sind. Hierbei handelt es sich um 3 Groove Server 2010 , alles Windows Server 2008 R2 Datacenter Edition, in einer virtuellen Umgebung (Hyper-V).

WSUS Konsole

Der nächste Screenshot zeigt die Updates, die Windows Update auf allen 3 VM’s installieren möchte:

Updates (auch Windows SP1 für Windows Server 2008) via WSUS

beim selektierten Eintrag handelt es sich um das SP1, verteilt über WSUS. Also starten wir einmal die Updates…. Zuerst werden die anderen Updates installiert, dann folgendes Ergebnis

Server 1  Fehler 80070BC9

zum Fehler 80070BC9 habe ich (auf die schnelle) nichts gefunden.
Fehler 80070BC9, kein Erfolg nach dem Restart.
Manuelle Installation gestartet

Server 2,3 Fehler 800F0A08
Fehler 800F0A08, hier habe ich einfach das Update nochmals angestoßen

manuelle Installation des Windows Service Pack 1 auf Windows Server 2008 R2:

Installation Windows Service Pack 1 auf Windows Server 2008 R2 Restart-Rückfrage bei der Installation Windows Service Pack 1 auf Windows Server 2008 R2
Fortschrittsanzeige Installation Windows Service Pack 1 auf Windows Server 2008 R2

Fortschrittsanzeige Installation Windows Service Pack 1 auf Windows Server 2008 R2

Fortschrittsanzeige Installation Windows Service Pack 1 auf Windows Server 2008 R2

Nach dem Restart: Windows Service Pack 1 ist installiert

bei den Server 2+3 dauerte es etwas länger, dort lief das über WSUS vermittelte Update nach einer manuellen Wiederholung ebenfalls durch. Nach kurzer Zeit folgen dann nochmals 3 Updates…Drei weitere Updates via WSUS nach erfolgreicher Installation SP1 auf Windows Server 2008 R2

nach geraumer Zeit dann ein Blick auf die WSUS Konsole:

WSUS: alle Server erfolgreich auf auf SP1 umgestellt.

alle Service Packs auf auf allen Server installiert. Ich hoffe, bei Ihnen sieht es genau so aus. Wenn nicht, lassen Sie es mich via Kommentar wissen.

Windows Server 2008 R2 SP1 | Dynamische Speicherzuweisung


Mit dem Service Pack 1 für Windows Server 2008 R2 und Windows 7 haben wir innerhalb der Hyper-V Rolle die Möglichkeit erhalten, einem Gast-OS dynamischen Speicher zuzuweisen. Hier sollte aber mit Bedacht vorgegangen werden, weil die Applikationen, die auf dem Gast OS laufen, diese Funktion nicht kennen. Bekannte Applikationen sind Exchange Server und SQL Server, welche den verfügbaren Speicher vereinnahmen, aber leider nicht mehr freigeben. Deshalb sind in den Eigenschaften hier bei Maximum RAM nicht der Default-Wert zu übernehmen, sondern Sie weisen hier einen ”vernünftigen” Grenzwert zu.

Exchange Server SQL Server
Memory Management Hyper-V Dynamic Memory Exchange Server Memory Management Hyper-V Dynamic Memory SQL Server
Startup RAM: 3072 MB
Maximum RAM: 5120 MB
Memory Buffer: 20%
Gewichtung: Höher
Startup RAM: 2048 MB
Maximum RAM: 5120 MB
Memory Buffer: 30%
Gewichtung: höher

Dies sind keinesfalls Werte, die Sie übernehmen sollten. Dies sind Werte, die bezogen auf meinem Host zur Verfügung stehender Speicher und den Applikationen benötigter Speicher von mir festgelegt wurden. Beim Exchange Server handelt es sich um alle Rollen, bis auf den die Datenbanken. Auf diesem Server werden auch mittels Forefront Security für Exchange die E-Mails mehrfach auf Viren überprüft. Hier sei auch noch auf einen Blogeintrag verwiesen, der sogar sagt: Dynamic Memory und Exchange : Don’t. Auf dem SQL Server laufen ein paar Datenbanken (u.a. WSUS und SharePoint Server).  Da der SQL-Server hier auf Bedarf mehr Leistung bekommen soll, habe ich die Gewichtung höher (als normal ) eingestellt.

So nach und nach holen sich dann die Applikationen Speicher und dann kann es beim Memory Status zur Warnmeldungen kommen:

Übersicht Hyper-V Gast Systeme mit Memory Status

Hier können Sie sehen, dass wir alle mögliche Statusmeldungen haben
Beim Mail-Server ist die Grenze erreicht: 5120 MB +20% = 6144 MB (überschritten: Warnung). Beim SQL-Server ist die Grenze noch nicht erreicht: 5120 MB + 30% = 6166 (noch nicht erreichte Grenze, Anzeige-Warnung “Low”

ein, leider nur in englischer Sprache zur Verfügung stehender “Hyper-V Dynamic Memory Configuration Guide” finden sie hier.
Dort wird auch beschrieben, wie Sie die optimalen Werte per Performance Counter überwachen.

Desweiteren hier die Voraussetzungen für Exchange Server 2010 SP1 und hier für den SQL Server

Windows Server 2008 R2 SP 1 (RC) | Update auf RTM | Hyper-V

25. Februar 2011 2 Kommentare

Nachdem das finale Service-Pack 1 für Windows Server 2008 R2 für alle hier zur Verfügung steht, kann es losgehen. Hier ein paar Hinweise für alle, die den Release Candidate (RC) des Service Pack installiert haben und auf dieser Maschine auch Hyper-V ausführen.

Das finale Service Pack 1 kann nicht über das Service Pack 1 (RC) installiert werden.
Wenn Sie unter Hyper-V virtuelle Maschinen laufen haben, beenden Sie diese komplett.
Alle Maschinen müssen in den Off-Zustand gefahren werden, ein Save-State reicht nicht aus.

Danach deinstallieren Sie SP1 (RC).
(Control Panel, Uninstall a programm, View installed updates)

Nach dem Reboot können Sie jetzt das finale Service Pack 1 installieren.

Jetzt können Sie die VM’s wieder starten. Die ursprünglichen Einstellungen für Dynamischen Speicher bleiben erhalten.

Falls Sie unter den VMs auch Kandidaten für das Service Pack 1 haben, sind diese ebenfalls zu aktualisieren.

Für alle unter Hyper-V laufenden virtuellen Maschinen gilt: Das SP1 bring neue Integration Services mit und diese sollten ebenfalls aktualisiert werden.

Zur Umstellung hier noch zusätzliche Hinweise.

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