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SCVMM 2008 (RTM) und HyperV Host

1. November 2008 Hinterlasse einen Kommentar

seit kurzem verfügbar ist der System Center Virtual Machine Manager 2008 (RTM), und wird in wenigen Tagen auch bei den Distributoren von Microsoft verfügbar sein. Zumindest die Bits sind es jetzt schon. Aber Vorsicht. Gleich nachgelegt wurden 2 KB Artikel und damit verbundene Downloads, einer davon ist noch nicht in WSUS eingestellt. (Stand 1.11.2008). Hier bleibt nur der manuelle Download. 

Aber zuerst der Reihe nach. Betroffen sind alle Hosts, die auf Basis von Hyper-V fungieren. Microsoft rät dringend, das Update auf Host mit Hyper-V Umgebungen zu installieren. Nach der Installation ist ein Reboot durchzuführen. Durch die Installation werden folgende Meldungen nicht mehr auftreten: 

Needs Attention“ (und der Status  der Virtualization Service Version zeigt „Upgrade available“). 

Hier die beiden  Updates: 

KB956589 Hyper-V Update
KB956774 BITS Update 

 

PowerShellPlus – 32Bit & 64 Bit Snapin’s

21. August 2008 Hinterlasse einen Kommentar

PowerShellPlus – 32Bit & 64 Bit Snapin’sPowerShellPlus, eine Powershell-Erweiterung mit grafischer Oberfläche wird an Montag, 25.August als Download zur Verfügung stehen.PowerShellPlusWas PowerShellPlus ist, will ich hier nicht beschreiben, vielleicht nur eines: die perfekte Integration der Konsolen Oberfläche von PowerShell, einem Code-Editor mit Intellisense und einer fantastische Hilfe. Hinter dem Programm steht der in der Scripting Welt nicht ganz unbekannte Dr. Tobias Weltner. Einfach ausprobieren.Für mich stellte sich gestern die Frage, wie sich Powershell mit der Problematik: „Powershell-SnapIn’s auf 64 Bit Systemen“ verhält und wie sich diese Probleme umgehen lassen. PowerShellPlus ist ein 32Bit Programm. Es läuft natürlich auch in Umgebungen wie Exchange Server 2007 oder System Center Virtual Machine Manger 2008. Aber das sind reinrassige 64 Bit Systeme. Installieren wir PowerShellPlus, dann werden alle SnapIn’s ausgelesen und in PowerShell eingeklinkt. Mit allem was dazugehört, einschließlich Hilfe. Vollautomatisch.Nach dem Download und der Installation auf dem System Center Virtual Machine Manager 2008 und dem ersten Aufruf liest er die vorhandenen SnapIn‘s ein. Nochmal: Basis für den SCCM 2008 ist Windows Server 2008, 64 Bit Edition. Im Learning Center der PowerShellPlus finden wir unter „PSSnapin Reference“ alle SnapIn’s aufgelistet, die PowerShellPlus gefunden hat. 5 SnapIn’s sind immer vorhanden:PowerShellPlus Learning CenterWo aber sind die SCVMM 2008 SnapIn’s?Die Informationen der SnapIn’s werden in der Registry angelegt. OK, starten wir Regedit über „Run“ – Regedit und springen zu [HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREMicrosoftPowerShell1PowerShellSnapIns] dann finden wir dort das PowerShellSnappIn „Microsoft.SystemCenter.VirtualMachineManager“Registry: PowerShell SnapIn'sWarum also findet PowerShellPlus dieses SnapIn nicht? Schauen wir uns doch einmal im Task Manager an, was für ein Regedit wir aufgerufen haben.Taskmanager: Regedit 64 BitRegedit ohne *32, also die 64BIT Version . PowerShellPlus ist eine 32 Bit Programm. Also kann es die 64-Bit Registry nicht auslesen.
Wir brauchen Regedit in der 32 Bit Variante. Dies finden wir unter C:WindowsSysWOW64. Starten wir diesen Registrations-Editor:Taskmanager: Regedit 32 BitOk, also haben wir jetzt die 32 Bit Version. Und suchen uns dort die Stelle, wo sich die PowerShell SnapIn’s befinden müssen:Registry: PowerShell SnapIn'sNichts vorhanden, deshalb kann auch PowerShellPlus nichts finden. Die gleiche Problematik finden wir unter Exchange Server 2007 vor, weil auch hier das Betriebssystem eine 64 Bit Variante sein muss.Was nicht funktioniert:Die relevanten DLL ‚s in der 32 BIT Registry zu referenzieren. Es handelt sich ja um 64 BIT DLL’s. Wir brauchen aber die 32 Bit DLL’s und die sind nicht auf dem System vorhanden. Aber der Lösungsansatz ist richtig.Wo bekommen wir jetzt die 32-BIT DLL’s her? Step 1: Download der 32 Bit VersionenFür Exchange gilt zu beachten, dass Sie die Sprach-Variante downloaden (943 MB), für die Sie später in PowerShellPlus auch die Erklärungen und Hilfe angezeigt bekomme, auch auswählen. Wir benötigen die 32BIT EditionSystem-Center Virtual Machine Manager 2008 ist derzeit noch im Beta-Status. Es ist derzeit nur über Microsoft Connect nach Anmeldung zu beziehen.Als Basis für die Installation dient eine 32BIT-Variante von Windows Vista. Dort installieren wir ausschließlich die Management Funktionen von Exchange 2007 bzw. die Verwaltungs-Konsole von SCVMM 2008. SCVMM 2008 installiert sich übrigens in der Sprachversion, die dem Betriebssystem zu Grunde liegt.Step 2: Identifizieren der DLLsWir starten unter Vista Regedit.Registry: PowerShell SnapIn'sIch habe hier sowohl Exchange 2007 als auch SCVMM 2008 installiert. Deshalb werden jetzt 3 SnapIn’s angezeigt. Mit einem Doppelklick auf den Modulnamen erhalten wir Pfad und Datei.

SnapIn DLL Pfad
Virtual Machine Manager Microsoft.SystemCenter.VirtualMachineManager.dll Program FilesMicrosoft System Center Virtual Machine Manager 2008bin
Exchange…. Admin Microsoft.Exchange.PowerShell.Configuration.dll Program FilesMicrosoftExchange Serverbin
Exchange… Support Microsoft.Exchange.Management.Powershell.Support.dll Program FilesMicrosoftExchange Serverbin

  Step 3: Kopieren der 32-Bit Dateien Jetzt müssen wir di relevanten Dateien kopieren. Tobias Weltner und ich haben uns gestern Nacht nicht die Mühe gemacht, alle Abhängigkeiten der verschiedenen DLL’s zu testen.Für SCCVM 2008 sind es:

about_Changes_in_VMM_2008.help.txt
about_VMM.help.txt
about_VMM_Scripting.help.txt
about_VMM_Tutorial.help.txt
AxInterop.QuickMksAxLib30.dll
AxInterop.QuickMksAxLib35.dll
AxVMRCActiveXClient.dll
cli.psc1
DundasWinChart.dll
Errors.dll
GroupingListView.dll
Interop.QuickMksAxLib30.dll
Interop.QuickMksAxLib35.dll
Microsoft.EnterpriseManagement.UI.ConsoleFramework.dll
Microsoft.ReportViewer.Common.dll
Microsoft.ReportViewer.Winforms.dll
Microsoft.SystemCenter.VirtualMachineManager.dll
Microsoft.SystemCenter.VirtualMachineManager.dll-Help.xml
Microsoft.Virtualization.Client.RdpClientAxHost.dll
Microsoft.Virtualization.Client.RdpClientInterop.dll
NativeMethods.dll
Remoting.dll
SQMapi.dll
SQMWrapper.dll
TraceWrapper.dll
UI.AddHostWizard.dll
UI.Bitbos.dll
UI.CommonControls.dll
UI.GlobalSettingsDialog.dll
UI.HardwareConfig.dll
UI.HardwareProperties.dll
UI.HostPropertiesDialog.dll
UI.Images.dll
UI.Library.dll
UI.MmcContainer.dll
UI.NewVmWizard.dll
UI.OSProperties.dll
UI.Reporting.dll
UI.SelfService.dll
Utils.dll
virtualmachinemanager.types.ps1xml
VMRCActiveXClient.dll
VMRCClientControlLib.dll
WizardFramework.dll
 

Für Exchange Server 2007 sind es:

AirSyncTiStateParser.dll
BPA.Common.dll
BPA.ConfigCollector.dll
BPA.NetworkCollector.dll
BPA.UserInterface.dll
BPA.WizardEngine.dll
chksgfiles.dll
dsaccessperf.dll
e12pidgen.dll
epoxy.dll
escprint.dll
ese.dll
eseback2.dll
esebcli2.dll
ExBPA.ESECollector.dll
ExBPA.ExchangeCollector.dll
ExBPA.Shared.dll
ExBPAMdb.dll
ExBPAMon.dll
exchange.format.ps1xml
Exchange.Support.format.ps1xml
exchmem.dll
exchsetupmsg.dll
exrpc32.dll
exrw.dll
exsetdata.dll
extrace.dll
ExTraceMan.dll
Interop.ActiveDS.dll
Interop.adsiis.dll
Interop.CertEnroll.dll
Interop.Migbase.dll
Interop.MSClusterLib.dll
Interop.stdole2.dll
Interop.XEnroll.dll
MapiProtocolHandlerStub.dll
Microsoft.Exchange.AirSync.AirSyncMsg.dll
Microsoft.Exchange.AirSync.dll
Microsoft.Exchange.AirSync.SyncStateConverter.dll
Microsoft.Exchange.Cluster.Replay.dll
Microsoft.Exchange.Cluster.ReplicaSeeder.dll
Microsoft.Exchange.Common.dll
Microsoft.Exchange.Common.IL.dll
Microsoft.Exchange.Common.ProcessManagerMsg.dll
Microsoft.Exchange.CommonMsg.dll
Microsoft.Exchange.Configuration.ObjectModel.dll
Microsoft.Exchange.ContentIndexing.Tasks.dll
Microsoft.Exchange.Core.Strings.dll
Microsoft.Exchange.Data.Directory.dll
Microsoft.Exchange.Data.dll
Microsoft.Exchange.Data.Mapi.dll
Microsoft.Exchange.Data.Storage.ClientStrings.dll
Microsoft.Exchange.Data.Storage.dll
Microsoft.Exchange.Diagnostics.dll
microsoft.exchange.edgesync.common.dll
Microsoft.Exchange.Extensibility.Internal.dll
Microsoft.Exchange.Infoworker.CalendarSettings.dll
Microsoft.Exchange.InfoWorker.Common.dll
Microsoft.Exchange.Isam.Interop.dll
Microsoft.Exchange.Management-Help.xml
Microsoft.Exchange.Management.DetailsTemplates.dll
Microsoft.Exchange.Management.dll
Microsoft.Exchange.Management.Edge.SystemManager.dll
Microsoft.Exchange.Management.NativeResources.dll
Microsoft.Exchange.Management.Powershell.Support.dll
Microsoft.Exchange.Management.PublicFolders.dll
Microsoft.Exchange.Management.SnapIn.Esm.dll
Microsoft.Exchange.Management.SystemManager.dll
Microsoft.Exchange.ManagementMsg.dll
Microsoft.Exchange.MessageSecurity.dll
Microsoft.Exchange.MessagingPolicies.Rules.dll
Microsoft.Exchange.Net.dll
Microsoft.Exchange.PowerShell.Configuration.dll
Microsoft.Exchange.RoutingTableLogParser.dll
Microsoft.Exchange.Rpc.dll
Microsoft.Exchange.RPCOverHTTPAutoconfig.dll
Microsoft.Exchange.Search.exSearchMsg.dll
Microsoft.Exchange.Setup.Common.dll
Microsoft.Exchange.StoreProvider.dll
Microsoft.Exchange.SystemAttendantMailboxServicelet.dll
Microsoft.Exchange.Transport.Agent.AntiSpam.Common.dll
Microsoft.Exchange.Transport.Agent.SenderId.Core.dll
Microsoft.Exchange.Transport.dll
Microsoft.Exchange.Transport.Logging.Search.dll
Microsoft.Exchange.UM.ClientStrings.dll
Microsoft.Exchange.UM.Management.dll
Microsoft.Exchange.UM.UMCommon.dll
Microsoft.Exchange.UM.UmDiagnostics.Common.dll
Microsoft.Rtc.Collaboration.dll
Microsoft.Rtc.Media.dll
migbase.dll
migmsg.dll
RulesAuditMsg.dll
ScheduleEditor.dll
SIPEPS.dll
sqmapi.dll 

Step 4: Registry-Schlüssel exportierenExportieren Sie die einzelnen SnapIn‘s aus der Registry (2 Dateien für Exchange 2007, 1 Datei für SCVMM 2008).Für Exchange 2007:Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Microsoft.Exchange.Management.PowerShell.Admin und exportieren sie diesen Registry-Zweig.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Microsoft.Exchange.Management.PowerShell.Support und exportieren sie diesen Registry-ZweigFür System Center Virtual Machine Manager 2008:Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Microsoft.SystemCenter.VirtualMachineManager und exportieren sie diesen Registry-Zweig.Step 5: Dateien ins Zielsystem kopierenAuf dem Zielsystem (Exchange Server 2007 bzw. SCVMM) erstellen wir unter “Program Files (x86)“ ein neues Verzeichnis: „ PowerShell_SnapIn“In dieses Verzeichnis erstellen wir für Exchange ein weiteres Subdirectory: „EX2K7“ und „SCVMM“ für System Center Virtual Machine Manager.In diese Unterverzeichnisse kopieren Sie die jeweiligen o.a. Dateien und die exportierten Reg-Dateien

PowerShell_SnapIn EX2K7 Dateien für Exchange
  SCVMM Dateien für SCVMM

Sollten Sie sowohl Exchange Server 2007 als auch SCVMM (auf getrennten Servern) einsetzen, können Sie hierdurch mit PowerShellPlus beide Systeme von einem Server aus managen!PowerShell SnapIn Struktur 32 BitStep 6: Exportierte Reg-Datei anpassenÖffnen Sie die reg-Datei zum Bearbeiten (hier als Beispiel SCVMM). Die rot gekennzeichneten Teile müssen angepasst werden

Windows Registry Editor Version 5.00[HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREMicrosoftPowerShell1PowerShellSnapInsMicrosoft.SystemCenter.VirtualMachineManager]
„PowerShellVersion“=“1.0“
„Vendor“=“Microsoft Corp.“
„Description“=“Dieses Windows PowerShell-Snap-In enthält Cmdlets für Microsoft System Center Virtual Machine Manager 2008 zum Verwalten des Virtual Machine Manager-Servers sowie der Bibliothekserver, Hosts und virtuellen Maschinen.“
„Version“=“1.0.523.0“
„ApplicationBase“=“C:\Program Files\Microsoft System Center Virtual Machine Manager 2008\bin
„AssemblyName“=“Microsoft.SystemCenter.VirtualMachineManager, Version=1.0.523.0, Culture=neutral, PublicKeyToken=31bf3856ad364e35“
„ModuleName“=“C:\Program Files\Microsoft System Center Virtual Machine Manager 2008\bin\Microsoft.SystemCenter.VirtualMachineManager.dll
„Types“=hex(7):76,00,69,00,72,00,74,00,75,00,61,00,6c,00,6d,00,61,00,63,00,68,
  00,69,00,6e,00,65,00,6d,00,61,00,6e,00,61,00,67,00,65,00,72,00,2e,00,74,00,
  79,00,70,00,65,00,73,00,2e,00,70,00,73,00,31,00,78,00,6d,00,6c,00,00,00,00,
  00 

 Achten Sie beim ersetzen der Programmpfade auf korrekte Syntax: (\)

Windows Registry Editor Version 5.00[HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREMicrosoftPowerShell1PowerShellSnapInsMicrosoft.SystemCenter.VirtualMachineManager]
„PowerShellVersion“=“1.0“
„Vendor“=“Microsoft Corp.“
„Description“=“Dieses Windows PowerShell-Snap-In enthält Cmdlets für Microsoft System Center Virtual Machine Manager 2008 zum Verwalten des Virtual Machine Manager-Servers sowie der Bibliothekserver, Hosts und virtuellen Maschinen.“
„Version“=“1.0.523.0“
„ApplicationBase“=“C:\Program Files (x86)\PowerShell_SnapIn\SCVMM
„AssemblyName“=“Microsoft.SystemCenter.VirtualMachineManager, Version=1.0.523.0, Culture=neutral, PublicKeyToken=31bf3856ad364e35“
„ModuleName“=“C:\Program Files (x86)\PowerShell_SnapIn\SCVMM\Microsoft.SystemCenter.VirtualMachineManager.dll
„Types“=hex(7):76,00,69,00,72,00,74,00,75,00,61,00,6c,00,6d,00,61,00,63,00,68,
  00,69,00,6e,00,65,00,6d,00,61,00,6e,00,61,00,67,00,65,00,72,00,2e,00,74,00,
  79,00,70,00,65,00,73,00,2e,00,70,00,73,00,31,00,78,00,6d,00,6c,00,00,00,00,
  00 

Das gleiche führen Sie für die 2 Reg-Dateien von Exchange Server 2007 aus. 

Step 7: geänderte Registry Datei(en) importieren (Regedit 32 Bit) Bitte keinen Doppelklick auf die Reg-Datei. Sie wird sonst in die 64-Bit Registry eingetragen! Wechseln Sie ins Verzeichnis WindowsSysWow64 und rufen Sie dort die 32-Bit Variante Regedit auf. Importieren Sie die soeben geänderten Reg-Dateien (2x für Exchange bzw. 1x für SCVMM)Step 8: PowerShellPlus IntegrationStarten Sie PowerShellPlus. Wechseln Sie in das PowerShell Learning Center. Unter den PSSnapin.Reference finden sich jetzt weitere ReferenzenBeispiel 1:Virtual Machine ManagerPowerShellPlus Learning CenterBeispiel 2: Exchange und Virtual Machine ManagerPowerShellPlus Learning CenterStep 9: SnapIn zur PowerShell Umgebung hinzufügenDamit wir mit PowerShellPlus auch mit den neuen Befehlen des SnapIn‘s arbeiten können, müssen wir noch 2 Befehle in der Powershell eingeben:für System Center Virtual Machine Manager: 

Add-PSSnapin Microsoft.SystemCenter.VirtualMachineManager
Set-ExecutionPolicy remotesigned 

für Exchange Server: Add-PSSnapin Microsoft.Exchange.Management.PowerShell.Admin
Set-ExecutionPolicy remotesignedPowerShellPlus Add-PSSnapinZusammenfassung:

  • PowershellPlus ist ein 32 BIT Programm und kann nur auf 32 BIT Snap-Ins zugreifen.
  • Hilfskostruktion: Installation von Exchange Server 2007 auf einem 32Bit-Betriebssystem
  • Hilfskonstruktion: Installation der Verwaltungskonsole des SCVMM 2008)
  • Über die Registry exportieren wir die Schlüssel
  • Über die Registry extrahieren wir die benötigten DLLs
  • Die Dateien werden auf das Zielsystem kopiert
  • Die Registry-Dateien werden angepasst
  • Über Regedit (32 Bit) werden die bearbeiteten Dateien importiert
  • In PowerShellPlus werden die SnapIns hinzugefügt

Tobias Weltner hat versprochen, diesen Vorgang mittels mehreren Powershell-Scripts zu automatisieren. 

 

Microsoft Virtualisierung – Konfiguration eines Hyper-V Gastes (IV)

20. August 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Microsoft Virtualisierung – Planung als erster Schritt (I)
Microsoft Virtualisierung – das Tool: System Center Virtual Machine Manager (II)
Microsoft Virtualisierung – Netzwerkkarten im Server (III) 

Im letzten Beitrag habe ich die 4 Netzwerkkarten und die Konfiguration beschrieben. Heute möchte ich die Konfiguration eines Hyper-V Gastes beschreiben. Dazu starten wir den Server-Manager und wechseln auf den Hyper-V Manager oder den Hyper-V Manager direkt starten. Ich bevorzuge den Server-Manager, weil ich von dort aus mit 2 Klicks schnell die Diagnose (Event Viewer) oder Konfiguration des Servers und damit die Services erreichen kann.

Erzeugen einer neuen virtuellen Maschine  Mit einem rechten Mausklick auf den Host, unter Neu, Virtuelle Maschine… komme ich zu einem Wizard, der mich über mehrere Seiten durch die Konfiguration einer virtuellen Machine führt.
Begrüßungsbildschirm: Assistent für neue virtuelle Computer Natürlich können virtuelle Maschinen auch über die Powershell erzeugt werden, weil auch dieser Wizard Powershell-Code erzeugt.
Name und Speicherort der neuen virtuellen Maschine In unserem Beispiel werden wir eine neue virtuelle Maschine mit Vista als Betriebssystem erzeugen. Auf dem Host habe ich auf dem RAID-Verbund zuvor einen Ordner für Virtuelle Maschinen angelegt:
E:Hyper-VVMs
Deshalb die geänderten Einstellungen.
image Wir geben dem Betriebssystem 1 GB RAM
Zuweisen des virtuellen Netzwerkes Hier habe ich beschrieben, wie virtuelle Netzwerke erzeugt und den physikalischen Netzwerkkarten zugewiesen werden.Und eines dieser virtuellen Netzwerke verwenden wir hier.
 
virtuelle Festplatte verbinden Ich will eine neue dynamische Festplatte verwenden, deren Größe laut Vorschlag bis zu 127 GB anwachsen kann.
image Auf dem Raid-Verbund habe ich schon eine kleine Bibliothek mit verschiedenen ISO-Files angelegt, unterschiedliche Betriebssysteme, Vista, XP, Windows Server 2003, Office 2007, …
Hier wähle ich Vista mit SP1 aus.
Assistent für neue virtuelle Computer: Abschluß Letztendlich bekomme ich hier nochmals alles zusammengefasst.In der Abbildung sehen wir, das Hyper-V sofort nach dem Anlegen der Dateien das verknüpfte Betriebssystem starten würde. Ich will jedoch noch einige Änderungen vornehmen, deshalb nehme ich den Haken wieder heraus.
 
Hyper-V: virtuelle Maschinen Ein Klick mit der rechten Maustaste auf die soeben erzeugte virtuelle Maschinen und Auswahl von Einstellungen zeigt uns die Eigenschaften dieser virtuellen Maschine an
image Hier kann z.B. auch noch eine „ältere Netzwerkkarte“, also kein synthetischer Treiber ausgewählt werden.
virtuelle Maschine: BIOS Bei den BIOS Einstellungen kann ich zum Beispiel die NUM-Taste aktivieren.
image Ich wähle hier 2 Prozessoren aus.
image Am 1. IDE-Controller hängt die ausgewählte virtuelle Festplatte.Wenn wir die Datei umwandeln wollen, müssen wir Sie „Bearbeiten“.
 
Konvertierung von virtuellen Festplatten Hier besteht die Möglichkeit, virtulle Festplatten zu komprimieren, zu erweitern oder zu konvertieren.So kann aus einer dynamischen Festplatte eine Festplatte mit fester Größe und umgekehrt konvertiert werden.
 
Zuweisen einer MAC-Adresse Hier kann der virtuelle Netzwerkadapter ausgewählt und dazu noch entschieden werden, ob ich mit einer dynamischen oder statischen MAC-Adresse arbeiten möchte.
Hyper-V Monitor Wenn die Maschine erfolgreich gestartet wurde, wird Sie auch im Vista-Gadget Hyper-V Monitor angezeigt.

Voila. So einfach ist es, eine virtuelle Maschine zu erzeugen.
Wie sieht das ganze jetzt in der Übersicht aus ?Host mit 1. virtueller MaschineOK, so weit alles in Ordnung. Im nächsten Blog werde ich Installation des System Center Virtual Machine Manager 2008 (Beta) beschreiben.
Die Installation ist nicht schwierig, aber weil die Software ja noch im Beta-Status ist, eignet sich dazu doch am besten eine virtuelle Maschine.
Sollten sich Probleme herausstellen, nichts ist einfacher, als eine virtuelle Maschine zu löschen. Die Herausforderung hier ist jedoch, das SCVMM 2008 als Gast den eigenen Host mit überwachen, konfigurieren soll. Um es vorweg zu nehmen. Es geht. 

 

Webcastreihe Hyper-V

10. August 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Der Technologieberater von Microsoft Deutschland GmbH, Michael Korp wird 4 Webcasts zu Hyper-V moderieren:

12.08.2008 – 15:30 bis 16:30: Hyper-V – Überblick, Voraussetzungen, Installation und Konfiguration
13.08.2008 – 15:30 bis 16:30: Hyper-V Architektur, Die beteiligten Komponenten
14.08.2008 – 15:30 bis 16:30 Hyper-V – virtuelle Maschinen verwalten
26.08.2008 – 15:30 bis 16:30 Verwalten virtuelle Umgebungen mit dem SCVMM 2008

Microsoft Virtualisierung – Netzwerkkarten im Server (III)


vorherige Kapitel:
Microsoft Virtualisierung – Planung als erster Schritt (I)
Microsoft Virtualisierung – das Tool: System Center Virtual Machine Manager (II) 

Der neue Host, wie in (I) beschrieben, hat 4 Netzwerkkarten (1 GB), die richtig konfiguriert werden sollen. Die 4 NIC’s sollen folgende Zugriffe ermöglichen: 

  • Zugriff auf die Verwaltung der Hosts
  • Zugriff aus der DMZ (für die späteren VMMs, die jetzt noch in der DMZ stehen)
  • Zugriff für VMMs  (interne virtuelle Maschinen, produktiv)
  • Zugriff für Test- und Beta-VMMs

Laut Microsoft soll die Verwaltung, also die „Parrent Partition“ eine eigene Schnittstelle zugewiesen werden.  Also weise ich den Schnittstellen die festen IPs nach dieser Tabelle zu:

Netzwerkkarte IP-Adresse Bemerkung
Pro PT: Card 02 172.25.xx.3 für Zugriffe aus der DMZ
Pro PT: Card 01 192.168.xx.20 Verwaltung des Hosts
Pro EB: MB01 192.168.xx.21 VMM’s
Pro EB: MB02 192.168.xx.22 Beta VMMs

Im Hyper-V Manager können jetzt die virtuellen Netzwerke angelegt werden. Jede VMM muss an einen virtuellen Switch gebunden werden. Mehrere VMMs können sich einen virtuelles Netzwerk teilen, hier gilt es die Bandbreite zu beachten. Das ist wie beim physikalischen Switch. Nur das Sie keine Patch-Kabel ziehen müssen. Dazu verwenden wir den Manager für virtuelle Netzwerke: 

Hyper-V manager für virtuelle Netzwerke 

Da bei obiger Konzeption alle Virtuelle Maschinen mit dem Internet verbunden werden, wird „extern“ als Verbindung gewählt. Nach dem Abschluss der Eingaben der virtuellen Netzwerke sehen wir unter Netzwerkverbindungen des Servers folgendes: 

Server: NetzwerkverbindungenIm Detail (Eigenschaften) sieht es dann wie folgt aus:

physikalische Netzwerkarte (DMZ) image

Die Netzwerkkarte ist mit dem Virtuellen Netzwerk verbunden (Haken gesetzt). IPV4 und IPV6 haben keine Haken. Die in der Netzwerkkarte zugewiesen IP-Adressen sind in das Virtuelle Netzwerk übertragen worden. Dies kann man bei den Eigenschaften des Virtuellen Netzwerkes nachsehen. Wenn alles richtig eingetragen wurde, haben wir nun folgendes erreicht: 

image  

weitere (englische) Informationen über das BASIC-Networking gibts bei John Howard:
How does basic networking work in Hyper-V? und Hyper-V: What are the uses for different types of virtual networks? 

Noch sind keine virtuellen Maschinen erzeugt angelegt worden. Aber das werden wir im nächsten Blog sofort angehen. 

 

Microsoft Virtualisierung – das Tool: System Center Virtual Machine Manager (II)


vorheriges Kapitel: Microsoft Virtualisierung – Planung als erster Schritt (I)Ich will nicht mit unterschiedlichen Tools arbeiten. Möglichst nur mit einem. Und damit kommt der System Center Virtual Machine Manager 2008 (derzeit noch in der Beta-Phase) in die nähere Auswahl. Was kann dieses Microsoft Produkt ?nun, es verwaltet ein oder mehrere Host-System innerhalb einer Domäne und auch in der DMZ. Ich kann darüber virtuelle Maschinen (VMM) erzeugen, ich kann mir den Status jeder einzelnen VMM ansehen, ändern, starten, anhalten, migrieren. Und natürlich auch das Verwalten von Libraries, ISO Files, Vorlagen und mehr.Wo kann ich System Center Virtual Machine Manager downloaden?  Von Microsoft Connect. Die Beta ist 2,7 GB groß. Und das Update für Hyper-V gleich mit downloaden. Das brauchen wir später. Und vor der Installation erst einmal die „Virtual Machine Manager 2008 Beta Frequently Asked Questions“ lesen. Hier werden die wichtigsten Fragen und Antworten über Setup, Creating Virtual Machines, Library, Administration, Networking, Clustering und Backup aufgelistet.Aber zuerst einmal die Hardware Voraussetzungen:SCVMM 2008 Hardware Voraussetzungenund hier die Software Voraussetzungen:SCVMM 2008 Software Voraussetzungenund dann die wichtigste Frage: Welches Betriebssystem brauche ich für System Center Virtual Machine Manager 2008 ?  unterstütze Betriebssysteme für SCVMM 2008Die Tabelle verwirrt am Anfang. Wichtig ist die 3. Spalte: VMM Server. Und diese Komponente benötige ich zwingend. Also Windows Server 2008 . Mit oder ohne Hyper-V. Wenn ich alles auf einem Server installieren möchte (also auch Hyper-V Guests), dann muss es Windows Server 2008 mit Hyper-V sein.Zusammen gefasst: Windows Server 2008: 64 Bit Edition. Egal, welche Edition. Standard, Enterprise oder Datacenter. Es ist eine Lizenzfrage, wie viele Gast-Betriebssysteme ich bei den einzelnen Editionen installieren darf.Weil sich derzeit der SCVMM 2008 noch in der Beta-Phase befindet, möchte ich diesen Server natürlich ebenfalls virtualisieren. Ja. auch das geht. Allerdings kann innerhalb einer Hyper-V Child-Partition keine weiteren Child-Partitionen angelegt werden. (virtualisierte Gäste innerhalb eines Gastes).Und, natürlich wie bei fast allen System-Center Produkten von Microsoft benötigen wir noch eine Datenbank. Den SQL Server 2005:SCVMM Software Voraussetzungen: DatenbankIch habe bereits einen SQL Server, also kann ich auf die im Setup enthaltene bereitgestellte SQL Server 2005 Express Edition verzichten. (Hätte dann auch kein Reporting)OK, also dann mal Betriebssystem installiert (Windows Server 2008 , 64 Bit Edition mit Hyper-V und um späteren Ärger zu vermeiden in englischer Sprache. Die Rolle Hyper-V habe ich dann ausgewählt. Die erste VMM müssen wir also erst einmal mit den im Betriebssystem vorhandenen Hyper-V Manager erstellen. Denn in diesem Gast soll ja die Beta-Version des SCVMM 2008 installiert werdenAuch hier gibt es kleinere Hürden zu überwinden. Mein Server hat vier Netzwerkschnittstellen. Und man sollte sich schon vorher überlegen, wie diese welchem „Gast“ zugewiesen werden sollen.Interessiert?   nächsten Blog lesen ! 

 

 

 

Microsoft Virtualisierung – Planung als erster Schritt (I)


Virtualisierung, mit diesem Begriff wird sich die IT-Welt die nächsten Jahre noch intensiv auseinander setzen. Mit den Produkten von Microsoft ist das schon heute machbar, wobei wir hier mit einigen Produkten konfrontiert werden, die gerade  in den Markt gebracht werden oder in naher Zukunft gebracht werden.VirtualisierungstechnologienHier möchte ich hauptsächlich über Server-Virtualisierung schreiben. In der Vergangenheit haben wir es hier mit dem Microsoft Produkt Virtual Server 2005 R2 zu tun gehabt. Dieses Produkt hat als wesentlichen Nachteil, dass es nur 32 BIT Gast-Betriebssysteme aufnehmen kann. Als nicht der richtige Kandidat für z.B. Microsoft Exchange Server 2007, welcher ausschließlich in der 64-Bit Version lieferbar ist. Mit dem seit Februar erhältlichen Betriebssystem Windows Server 2008 wird jetzt auch Hyper-V ausgeliefert. Hyper-V wird dabei als Rolle installiert. Und dann wäre für größere Umgebungen noch ein Produkt aus der System-Center Familie: System Center Virtual Machine Manager 2007  oder jetzt in der Beta-Version System Center Virtual Machine Manager 2008 Beta (SCVMM). Mit diesem Produkt kann ich viele Hosts und darauf laufende virtuelle Maschinen (VMM) verwalten. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Virtualisierungssystem „Virtual Server 2005“, „Hyper-V“ oder „VMWare“  lautet. Verwalten heißt auch Konvertieren von physikalischen Maschinen in virtuelle Maschinen (P2V). Oder aber das Umwandeln von virtuellen Maschinen in virtuelle Maschinen (V2V).Bevor wir also die unterschiedlichen Produkte unter die Lupe nehmen, erst einmal die Planung. Das Ganze an einem Beispiel:bestehende Umgebung

Name Betriebssystem Produkte P / V Kandidat
ISA Windows Server 2003, 32 ISA Server 2006 P Nein
web-hbsoft (DMZ) Windows Server 2003, 32 SQL 2005 P JA   (P2V)
web-sqtm (DMZ) Windows Server 2003, 32   P JA   (P2V)
HBDC10 Windows Server 2003, 32 Domain Controller
Virtual Server 2005 R2
DFS
P NEIN
sqtm-TS2 Windows Server 2008, 32 Terminal Server
Office 2007
V JA   (V2V)
Mail01 Windows Server 2003, 64 Exchange Server 2007 P NEIN
HBSM1 Windows Server 2003, 32 SQL Server 2005
SCOM 2007
MOSS 2007
DFS
P JA   (P2V)
Fileserver2 Windows Server 2003, 32 Virtual Server 2005 R2
WSUS
DFS
P JA   (P2V)
HBDC3 Windows Server 2003 Domain Controller V JA   (P2V)

Ziel in diesem Beispiel ist die Umwandlung von 4 physikalischen  Maschinen (2 davon in der DMZ) und 2 virtuellen Maschinen (derzeit unter Virtual Server 2005 R2 virtualisiert) auf eine neue physikalische Maschine mit entsprechender Leistung und Speicher zu bringen. Dazu sollen möglichst wenig externe Tools zum Einsatz kommen.Ich habe mich für eine leistungsstarke Intel Variante eines Server mit 2 Quad Xeon Prozessoren entschieden. Ich möchte Strom sparen. Deshalb drehen hier Green-IT Spindeln . Hier geht es nicht um Geschwindigkeit. Also kein SAN, kein NAS. Ausfallsicher mit Raid 10 Technologie.Meine Hoffnung, und das muss ich noch in 1,5 Jahren beweisen, ist: Durch den Wegfall von 4 physikalischen Maschinen ersetzt durch eine Neue möchte ich allein durch Reduzierung des Stromverbrauchs die Investition wieder hereinbekommen. (ROI)Nun, mitten in der Phase der Planung ist auch Hyper-V fertig geworden. Und für den System Center Virtual Machine Manager SCVMM 2007 gibt es die Variante 2008 . In der Beta-Phase . Und damit fangen die Probleme an. Dies soll nämlich das einzige Tool für die Virtualisierung werden.Anfangen möchte ich nämlich mit den beiden bereits virtualisierten Maschinen „sqtm-TS“ und „HBDC3″Wie ? den nächsten Blog lesen. 

 

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