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Microsoft Virtualisierung – Planung als erster Schritt (I)


Virtualisierung, mit diesem Begriff wird sich die IT-Welt die nächsten Jahre noch intensiv auseinander setzen. Mit den Produkten von Microsoft ist das schon heute machbar, wobei wir hier mit einigen Produkten konfrontiert werden, die gerade  in den Markt gebracht werden oder in naher Zukunft gebracht werden.VirtualisierungstechnologienHier möchte ich hauptsächlich über Server-Virtualisierung schreiben. In der Vergangenheit haben wir es hier mit dem Microsoft Produkt Virtual Server 2005 R2 zu tun gehabt. Dieses Produkt hat als wesentlichen Nachteil, dass es nur 32 BIT Gast-Betriebssysteme aufnehmen kann. Als nicht der richtige Kandidat für z.B. Microsoft Exchange Server 2007, welcher ausschließlich in der 64-Bit Version lieferbar ist. Mit dem seit Februar erhältlichen Betriebssystem Windows Server 2008 wird jetzt auch Hyper-V ausgeliefert. Hyper-V wird dabei als Rolle installiert. Und dann wäre für größere Umgebungen noch ein Produkt aus der System-Center Familie: System Center Virtual Machine Manager 2007  oder jetzt in der Beta-Version System Center Virtual Machine Manager 2008 Beta (SCVMM). Mit diesem Produkt kann ich viele Hosts und darauf laufende virtuelle Maschinen (VMM) verwalten. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Virtualisierungssystem „Virtual Server 2005“, „Hyper-V“ oder „VMWare“  lautet. Verwalten heißt auch Konvertieren von physikalischen Maschinen in virtuelle Maschinen (P2V). Oder aber das Umwandeln von virtuellen Maschinen in virtuelle Maschinen (V2V).Bevor wir also die unterschiedlichen Produkte unter die Lupe nehmen, erst einmal die Planung. Das Ganze an einem Beispiel:bestehende Umgebung

Name Betriebssystem Produkte P / V Kandidat
ISA Windows Server 2003, 32 ISA Server 2006 P Nein
web-hbsoft (DMZ) Windows Server 2003, 32 SQL 2005 P JA   (P2V)
web-sqtm (DMZ) Windows Server 2003, 32   P JA   (P2V)
HBDC10 Windows Server 2003, 32 Domain Controller
Virtual Server 2005 R2
DFS
P NEIN
sqtm-TS2 Windows Server 2008, 32 Terminal Server
Office 2007
V JA   (V2V)
Mail01 Windows Server 2003, 64 Exchange Server 2007 P NEIN
HBSM1 Windows Server 2003, 32 SQL Server 2005
SCOM 2007
MOSS 2007
DFS
P JA   (P2V)
Fileserver2 Windows Server 2003, 32 Virtual Server 2005 R2
WSUS
DFS
P JA   (P2V)
HBDC3 Windows Server 2003 Domain Controller V JA   (P2V)

Ziel in diesem Beispiel ist die Umwandlung von 4 physikalischen  Maschinen (2 davon in der DMZ) und 2 virtuellen Maschinen (derzeit unter Virtual Server 2005 R2 virtualisiert) auf eine neue physikalische Maschine mit entsprechender Leistung und Speicher zu bringen. Dazu sollen möglichst wenig externe Tools zum Einsatz kommen.Ich habe mich für eine leistungsstarke Intel Variante eines Server mit 2 Quad Xeon Prozessoren entschieden. Ich möchte Strom sparen. Deshalb drehen hier Green-IT Spindeln . Hier geht es nicht um Geschwindigkeit. Also kein SAN, kein NAS. Ausfallsicher mit Raid 10 Technologie.Meine Hoffnung, und das muss ich noch in 1,5 Jahren beweisen, ist: Durch den Wegfall von 4 physikalischen Maschinen ersetzt durch eine Neue möchte ich allein durch Reduzierung des Stromverbrauchs die Investition wieder hereinbekommen. (ROI)Nun, mitten in der Phase der Planung ist auch Hyper-V fertig geworden. Und für den System Center Virtual Machine Manager SCVMM 2007 gibt es die Variante 2008 . In der Beta-Phase . Und damit fangen die Probleme an. Dies soll nämlich das einzige Tool für die Virtualisierung werden.Anfangen möchte ich nämlich mit den beiden bereits virtualisierten Maschinen „sqtm-TS“ und „HBDC3″Wie ? den nächsten Blog lesen. 

 

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