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Next Generation Sync Client – Technologie

30. Januar 2017 3 Kommentare

Es ist schon ein paar Tage her,seit dem wir in der Lage sind, Dokumente und Dateien in SharePoint auf den lokalen PC zu synchronisieren. Die alte Technologie (Groove.exe) und die neue Technologie des Next Generation Sync Client versetzt uns in die Lage, diese Dateien sicher zwischen der Cloud und einem lokalen Gerät zu übertragen und die Bearbeitung mit mehreren Personen zu initiieren. Die neuen Client-Programme wie Word, Excel und PowerPoint oder aber die Online Versionen sind inzwischen mit erweiterten Möglichkeiten ausgestattet, so dass z.B. auch das gleichzeitige Bearbeiten von Dokumenten möglich ist. Aus der Vergangenheit hat Microsoft viel gelernt. Und das beste in den Next Generation Snyc Client implementiert.

Grundsätzlich werden zwei verschiedene  Technologien verwendet. BITS und MS-FSSHTTP.
BITS steht für Background Intelligent Transfer Service aus dem Jahr 2001 und MS-FSSHTTP File Synchronization via SOAP over HTTP Protocol aus dem Jahr 2009. Schon im alten Synchronisations-Client “Groove” war diese Technik implementiert und wurde mit Office 2010 benutzt.

Vereinfacht ausgedrückt wird BITS immer dann benutzt, wenn es sich nicht um ein Office Dokument handelt.

Next Generation Sync Client: MS-FSHTTP Protokoll

Denn bei Dateien wie Bildern aus unterschiedlichen Formaten wird die Datei komplett übertragen. Das soll sicher und an die jeweilige Bandbreite angepasst passieren.

Sind Office Dateien im Spiel, dann komm MS-FSHTTP zum Einsatz. Denn wenn ich ein Dokument überarbeite, wird das Dokument nicht noch einmal komplett übertragen, sondernd nur die Änderungen.

Next Generation Sync Client: MS-FSHTTP Protokoll

Für den Benutzer kommt das Microsoft Office Upload Center ins Spiel, das uns bei Konflikten hilft, diese aufzulösen.

Office 2016 (oder Office 365 Pro Plus

Egal, wie Sie ein Dokument mit Office 2016 öffnen (Datei öffnen, Zuletzt verwendetes Dokument, Doppel-Klick auf lokal synchronisiertes Dokument oder einen Klick auf die URL, es wird immer die synchronisierte Datei geöffnet. Sollten z.B. Änderungen von einem anderen Benutzer durchgeführt worden sein, werden diese Änderungen asynchron heruntergeladen und dem vorhandenem Dokument hinzugefügt.

Next Generation Sync Client: Eigenschaften und Office Und beim Speichervorgang wird genauso verfahren. Zuerst wird lokal gespeichert. Besteht keine Internetverbindung wird genau so verfahren. Allerding versucht der NGSC das Dokument wieder mit der Cloud zu synchronisieren, wenn die Internetverbindung wieder besteht. Und selbstverständlich versucht Office mit Dateien, die bereits geöffnet sind, diese in das Konzept der möglichen gleichzeitigen Bearbeitung eines Dokument zu integrieren.

Dabei ist diese Bearbeitung nicht konfliktfrei.Es gibt unzählige Varianten wie verschiedene Office Versionen im Einsatz etc. und es wird zuerst versucht, den Konflikt zu lösen. Auch hier stehen dem Anwender mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.

Die Office Integration mit dem OneDrive Next Generation Snyc Client funktioniert mit der Office Klick 2 Run Version 16.0.7167.2001 oder höher bzw. bei der Installation als MSI-Paket Version 16.0.4432.1000 oder höher.

OneDrive (Personal) und Windows 10 | NGSC

31. Juli 2015 13 Kommentare

OneDrive for Business, Microsoft OneDrive, Microsoft

Nun ist es endlich verfügbar. Das neue Betriebssystem aus dem Hause Microsoft. Und mit Windows 10 kommt auch der Next Generation Sync Client (NGSC). Aus SkyDrive.exe wird OneDrive.exe. Und der bringt augenscheinlich erst einmal Nachteile. Die alte SmartFiles  Technik funktioniert nicht mehr. Ich kann also nicht mehr wie unter Windows 8.1  pro Datei auswählen, ob ich diese nur Online haben möchte, oder aber diese Datei auch Offline auf dem Rechner synchronisiert werden soll. Also ein Rückschritt?

Dazu muss man die Historie betrachten.

Für die verschiedenen Windows Betriebssysteme gab es zwei verschiedene Synchronisierung Clients:

  OneDrive (Personal) OneDrive for Business
Synchronisierungs-Client SkyDrive.exe Groove.exe
Cloud-Speicher Azure Files via SharePoint in Azure SQL
max. Datei-Länge 10 GB 2 GB (10 GB angekündigt)
Einschränkungen wenig viele (SharePoint)
Cache ja ja
Anzahl Dateien unbeschränkt 20.000 / 5.000

Und in den letzten Monaten hat Microsoft einen neuen Synchronisierungs-Client (NGSC) geschrieben. Ein Client, der sowohl für OneDrive als auch für OneDrive for Business die Synchronisation übernehmen soll. Und die erste Version des NGSC ist jetzt mit Windows 10 erschienen.

NGSC OneDrive (Personal) OneDrive for Business
Windows 10 ja 2015 Q4
Windows 7,8.0 demnächst demnächst
Windows 8.1 2016 Q1 2016 Q1
Cache Nein Nein
Teilweise Synchronisation Ordner Ordner

wir wir anhand der Tabelle sehen können, ist der Zugriff auf OneDrive for Business von Windows 10 derzeit nicht möglich. Microsoft musste auch bei der Entwicklung von NGSC zuerst ein paar Schritte in die Vergangenheit gehen, um die unterschiedlichen Anforderungen der Zielsysteme gerecht zu werden. Dabei blieb, wie oben erwähnt, die Technik SmartFiles auf der Strecke.

Was (derzeit) ebenfalls nicht funktioniert: Der Speicherort meiner Dateien auf eine SD Karte ist nicht möglich. Was beim alten Synchronisations-Client mit OneDrive (Personal) möglich war, ist derzeit ausgegraut. Diese Funktion gab es bei OneDrive for Business und dem alten Groove Client nicht.

Aber es gibt beim derzeitigen Stand vom NGSC auch etwas Positives zu vermelden. Die verwendete Access-Datenbank und der verwendete Cache-Ordner wurden eliminiert. (Das führte in der Vergangenheit dazu, dass zusätzlicher Speicher auf dem jeweiligen Gerät gebraucht wurde.)

Was uns alle genervt hat:
die nicht aussagefähigen Fehlermeldungen, wenn überhaupt, mit denen sich der Benutzer herumschlagen musste, wurden jetzt aussagekräftiger.

Grundlage für die Synchronisation ist übrigens eine alte, stabil funktionierende Technik mit dem Namen Background Intelligent Transfer Service (BITS). Nur wenn Office Dokumente synchronisiert werden, wird auf das Cobalt-Protokoll (MS-FSSHTTP) umgeschaltet. Dies ermöglicht das gleichzeitige Bearbeiten eines Dokumentes.

Ist der derzeitig in Windows 10 ausgerollte Client fertig?

Nein. Dies ist die erste Stufe. In den nächsten Monaten werden weitere Funktionalitäten von Microsoft zur Verfügung gestellt werden.

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